Tod und dann ?

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battouzsai

35, Männlich

Beiträge: 59

Re: Tod und dann ?

von battouzsai am 24.11.2012 21:22

@geheimer rat, danke für die antwort, ja ich denke so etwas "wollte" ich hören. es hat schon ziemlich heftige narben hinterlassen bei mir und mit dem wissen, dass man damit auch anders umgehen kann und darf werd ich in zukunft vielleicht einen besseren weg finden damit fertig zu werden als bisher.

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Geheimer_Rat

-, Männlich

Beiträge: 342

Re: Tod und dann ?

von Geheimer_Rat am 24.11.2012 21:54

@battouzsai
ich habe Jesus extra weggelassen, weil das ja die Glaubengrundlage von Redshift ist. Die Glaubensgrundlagen der Weltreligionen sind natürlich verschieden, nur braucht es in diesem Thread die Jesusabrechnung ?
Jesus hat immerhin den Impuls zu einer Weltreligion gestiftet, die unabhängig von den Geschäften der Amtskirche, den Begriff der (Nächsten) Liebe eingebracht hat.
Ich glaube nicht einmal an Jesus und muss doch anerkennen, dass vieles in der Bibel Sinn macht, die offenen Fragen includiert. Es ist halt ein altes, in Teilen erstarrtes Schriftwerk, mit ein paar dogmatischen Stellen, die längst überholt sein müssten. Von den Aktivitäten der Amtskirche mal ganz zu schweigen.
Wenn ein Mensch sich glaublich an ein Werk samt Institution klammert, dann ist das sein Himmelreich und es verdient Respekt vor dem Glauben. Weil wir auch nur so etwas anbieten können. Es ist doch wirklich so, dass wir auch nicht viel mehr als Glauben, neben unserem bescheidenen Wissen auftischen können. Täglich werden Jesuse an's Kreuz genagelt, wir brauchen ja nicht mitzumachen.            

Ein bischen dumm darf man sein. Ein bischen frech darf man sein.
Nur beides zusammen, möglichst nie.

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battouzsai

35, Männlich

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Re: Tod und dann ?

von battouzsai am 24.11.2012 22:30

das war ja nicht so gemeint, wie gesagt ich glaube selber an jesus und erkenne all seine taten und seine wichtigkeit an.ich wollte nicht respektlos sein, ich habe nur nach seiner meinung gefragt zudem was mir so aufgefallen ist. ich respektiere aber grundsätzlich jeden glauben und finde ja auch vieles was in der bibel, koran und anderen schriften ist sehr interessant und sinnvoll und gebe dir auch in vollem umfang recht. ich habe ja auch freunde mit verschiedenen glaubensansetzen und richtungen und keiner von uns hat den anderen je "abgestempelt" oder diskriminiert.

ich wollte keines falls respektlos sein oder einen glauben oder eine vorstellungsgrundsatz diskreditieren, ich entschuldige mich falls das so rüber gekommen ist. wollte nur einen gedanken der mir aufkam teilen und auf diesen teil konstruktive kritik erfahren. man kann ja nicht in jedem detail übereinstimmen und ich mag es einfach die meinung anderer zu hören und zu vergleichen. ich möchte mich einfach weiterbilden und wenn man mich da über eine falschvorstellung oder ein missverständnis oder ähnliches aufklärt komm ich weiter.

es sollte auf jedenfall keine jesusabrechnung sein. das klingt schon sehr hart, wollte ich auf keinen fall

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.11.2012 22:36.

battouzsai

35, Männlich

Beiträge: 59

Re: Tod und dann ?

von battouzsai am 24.11.2012 22:46

hab nochmal meinen beitrag angeschaut und du hast schon recht, man kann da vieles falsch auffassen, ich hätte mich auch anders ausdrücken können und sollen und ohne bestimmte bemerkung, da klingt vieles eher negativ und drifftet auch etwas vom thema ab. ich werd beim nächsten mal mehr darauf achten und mir deinen rat zu gemüte führen

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Sucher
Gelöschter Benutzer

Re: Tod und dann ?

von Sucher am 25.11.2012 11:40

@Geheimer Rat

ich habe Jesus extra weggelassen, weil das ja die Glaubengrundlage von Redshift ist. Die Glaubensgrundlagen der Weltreligionen sind natürlich verschieden, nur braucht es in diesem Thread die Jesusabrechnung

Ich bin der Meinung - wie du auch - dass man jedem seine Glaubensrichtung lassen soll. Und ja, Jesus gehört auch zu diesem Thread weil ja von diesem das Thema auch ausführlich behandelt wurde und es hier noch bereichern könnte. Wir würden aber, wenn wir darauf einsteigen, zu weit vom Grundthema abweichen.
Problem sehe ich an der Sache nur wenn man Jesus aus Sicht der katholischen Kirche betrachtet. Hier ist relativ wenig von seinen Lehren übrig geblieben.

Das gilt auch für
dass ich meine Freunde und Verwandte welche auch an Jesus glauben, im Himmel wieder sehen werde
Wir werden an diesem "Ort" auch alle anderen wieder sehen die nicht (in der Form wie es die Kirche verlangt) an Jesus glauben. Persönlich glaube ich an einen Gott und uns als seine "Kinder", sobald wir sterben gehen wir wieder "nach Hause". Jesus war für mich ein ganz normaler Mensch wie wir alle, der jedoch näher an dieser göttlichen Essenz dran war als wir es derzeit schaffen. Es gibt ja in der Bibel Zitate von Jesus in denen er sagt dass wir das, was er kann, auch können.

@battouzsai
Ich habe auch schon Erfahrung mit Trauer gemacht. Diese ist für jeden individuell - wie wir es als Menschen auch sind. Für mich habe ich die Erfahrung gemacht dass ich durch Liebe zum Verstorbenen und Freude ihn gekannt zu haben mit der Situation am Besten klar gekommen bin. Davon ausgenommen ist natürlich der Aspekt des vermissens, das uns der Verstorbene einfach fehlt... Viele andere brauchen aber das Leid.

Bei dem Thema "ich" wäre als gutes Beispiel mal Neugeborene zu beobachten. Diese haben noch kein Ich - Gefühl, es entwickelt sich erst viel später - so ca. beim 2.-3. Lebensjahr wenn die Kinder von der Entwicklung her soweit sind dass sie das "getrennte" in ihrem Umfeld beobachten / begreifen / verinnerlichen können. Bis dahin sind Babys noch "Eins" mit allem. Und genau hier sehe ich den Aspekt einer Seele. Sie ist zwar ein "Individuum" für sich aber auch mit allem verbunden.

@ Geheimer Rat
Ob es ausreicht einem möglichen Schöpfer dieses Attribut der Liebe mit "bedingungslos" zu unterschreiben ist schon sehr gewagt
Würde mich interessieren wieso du diese Aussage als gewagt betrachtest. Ich kenne nichts von Gott wo er Bedingungen stellt um uns seine Liebe zu geben. Und ähnliches ist mir noch in Erinnerung was ich über Jesus in der Bibel gelesen habe.

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Redshift

-, Männlich

Beiträge: 53

Re: Tod und dann ?

von Redshift am 25.11.2012 20:45

@Geheimer Rat

es ist zweifelsohne interessant zu lesen, was Du glaubst. Ob die "Seele" lediglich Informationen aus unserem Hirn abgreift, das glaube ich widerum nicht. Jede Seele zu einem "Ich" zuzuordnen glaube ich auch nicht.

Es gibt zwei Möglichkeiten (weitere Fallen mir nicht ein):
1) Sollte unser "Ich" lediglich ein Zusammenspiel unserer Hirnmuster sein und somit von unserem physischem Körper generiert werden, ist die Frage nach einem Leben nach dem Tod obsolet. Auch wenn es ein Zusammenspiel unsterblicher übernatürlicher Elemente wäre, welche mit dem Tod wieder Ihren eigenen Weg gehen, hört unser "Ich" mit dem Tod sofort aufhört zu exisiteren. Damit ist die Frage nach einem Gott, tote Freunde und Verwandte auch nicht mehr wichtig.
2) Hat unser "Ich" stattdessen einen übernatürlichen Character, deswegen nenne ich es insbesonders in diesem Fall Seele. Dann kann dieses "Ich" ohne Körper exisiteren. Eine weitere Existenz unseres Bewustseins ist somit nach dem Tod gewährleistet. Damit stellt sich die Frage nach Herkunft vor der Geburt und Verbleib unseres Seins nach dem Tod.

 

Das Wort "Gleichgültigkeit" finde ich ebenfalls gewagt. Aus meiner Sicht können wir froh sein, dass Gott uns unseren freien Willen lässt und uns nicht bei jeder Notlüge sofort den Hintern versohlt.

Wie du richtig sagst ist die Bibel (und damit die Lehren Jesu) Grundlage meines Glaubens. Dadurch ist Jesus für mich eng mit der Frage nach einem Leben nach dem Tod verbunden. Das ich hiermit Anderen auf die Füße trete, passiert fast schon automatisch, da viele Lehren sich in ihrem Kern vollkommen wiedersprechen. Allerdings gibt es keinen Zwang mir zu glauben. Auch braucht deswegen keiner sauer auf mich zu sein (falls das jemand sein sollte), da ich auch jedem seine Meinung lasse. Etwas bestimmtes zu glauben kann nicht erzwungen werden, sondern muss von jedem selbst entschieden werden. Auch ist es so, dass nach der Bibel (anders als es die Kirche getan hat) keiner zum Glauben gezwungen werden kann. Es ist halt dann einfach kein Glaube mehr, sondern ein blosses Abnicken und zur Schaustellung der Religiösität aus Angst.

@battouzsai

Die Kirche hat in der Vergangenheit und auch Heute noch sehr viele Fehler gemacht. Ich bin kein großer Anhänger des Papstes. Viele Dogmen und Lehren die die katholische Kirche vertritt stehen entgegen allem was die Bibel lehrt.

Zum Beispiel: Alleine die Heiligenanbetung ist nicht mit der Bibel vereinbar. Hier sagt die Bibel, dass es nur einen Mittler zwischen Gott und dem Menschen gibt. Und das ist Jesus.

Ich denke, dass es hier um Macht und nicht um Glauben geht. Deswegen halte ich mich auch nicht an die Institution Kirche sondern an die Bibel. Auch ist die Kirche immer sorgfältig von der Bibel zu trennen, sonst komm man zu falschen Schlüssen.

was denkst du darüber? allgmein über andere religionen und deren ansichten? bei den buddhisten gibts ja die reincarnation, die ich auch sehr interessant finde. das mit den 1000 jungfrauen im islam finde ich hingegen wieder zu sehr nach männerwunschdenken und würde mir persönlich nicht wünschen. als wären frauen nur als jungfräuliche sexsklaven gut... (ich hoffe mir wurde das von islamischen freunden nur falsch erzählt^^)

Meine Meinungen über andere Religionen hängt sehr vom Verständnis derjenigen ab. Wenn ihr also mehr wissen solltet und ich hier Unsinn erzähle korrigiert mich bitte.

Der Himmel welcher im Islam gelehrt wird und soweit ich ihn richtig verstanden habe, kommt mir auch sehr nach männlichen Wünschen getrieben vor. Allerding ist es nicht das was ich hervorheben würde, sondern dass es im Islam keine Heilsgewissheit gibt. Das bedeutet, dass kein Moslem sich jemals sicher sein kann, ob er ins Paradies kommt. Sie müssen sich ihren Platz dort durch gute Taten verdienen. Ein Moslem begeht also gute Taten um in den Himmel zu gelangen. Dies ist definitv ein krasser Gegensatz zum Christentum. Ein Christ wird aus Glauben gerettet und begeht gute Taten aus Dank und Liebe für die Errettung. Der einzige Weg für einen Moslem sicher in den Himmel zu kommen ist beim Dschihad, also dem Heiligen Krieg, zu sterben. Das ist meiner Meinung nach ein Grund warum der Islam immer dabei ist gegen jemandem zu kämpfen und dabei bestrebt ist sich auch dadurch auszubreitet. Im Gegensatz dazu ist es im Christentum erstaunlicherweise so, dass gerade immer da wo das Christentum am meisten Verfolgt wurde/wird, es am schnellsten wächst. Obwohl sich die Menschen bewusst sind, dass wenn sie Christ werden, ihr Leben gefährden und viel Leid auf sich nehmen.

Zum Buddhismus und Hinduismus: Sollte der Glaube an eine Reinkarnation wahr sein und ich somit mit meinem Glauben falsch liegen, habe ich im nächsten Leben nochmal die Chance es besser zu machen. Anders herum gilt das nicht. Der Buddhismus lehrt, dass wir die Leiden der Welt zu verringern und zu vermeiden haben. Da bin ich als Christ garnicht so schlecht aufgestellt. Ich soll meinem Nächsten lieben, ja sogar meinen Feind.

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Geheimer_Rat

-, Männlich

Beiträge: 342

Re: Tod und dann ?

von Geheimer_Rat am 25.11.2012 23:50

@all
es ist sehr angenehm, wenn bei öffentlichen Diskussionen, wie jetzt hier im Fluss, immer alles geschriebene doch noch mal etwas zurückgenommen oder zumindest neu überdacht wird. Danke.
Ich bin der Meinung, dass ein möglicherweise existenter Gott eine gewisse "Gleichgültigkeit" ausstrahlt. Ich finde diese Ansicht zwar nicht "gewagt", habe doch ein besseres Wort gefunden: "Gleichmütig" ist nicht so negativ behaftet und spiegelt wirklich nur einzig meine Meinung wieder.
@Redshift
mir fallen da schon weit mehr Möglichkeiten ein, besonders keine so eingeschränkten Möglichkeiten, wie bei Dir zu lesen.
zu 1): Es wird keine Rolle spielen, ob Dein "Ich" in einem "sein" aufgeht und die Wichtigkeit toter Freunde und Verwandter an eine Frage nach Gott verknüpft sind. Eine sehr "irdische" Ansicht ist folglich, wie Du schreibst, dass so das "Ich" einfach aufhört zu existieren. Das muss nicht zwangsläufig so sein. 
zu 2): Hier setzt Du bereits die Seele = Ich. Meine Meinung dazu: Das "Ich" ist bestenfalls ein Teil der Seele. Eher eine Art Kommunikation der Seele mit dem körperlichen Ich. Dieses bewusste "Ich" muss erst gelernt werden oder von der Seele gelehrt werden. Diese Entwicklungsschritte sind beim Menschen in keiner Bibel zu finden. Welche Fragen dies zulässt sprengt unser Thema.
Es tut mir leid, dass ich da natürlich Dir gewaltig auf die Füße springe. Zum Glück nur gedanklich. Das tolle bei Jesus war, dass dieser in seiner Zeit auch bei einer Menge Leute ganz schlicht eine Menge bewirkte und dabei der Obrigkeit ständig auf die Füße trat. Er war gegen die herrschenden Religionsansichten, hatte Fähigkeiten (die sonst keiner hatte) und Freunde die seine Taten weiterverbreiteten und später sogar aufschrieben.
Dem Tod gegenüber hat er sich sehr bemerkenswert verhalten. Im Prinzip hat er es umformuliert in eine Frohbotschaft, die jedoch ohne Leiden nicht möglich ist. Im Prinzip genial: Ihr könnt meinen Körper töten - doch meine Seele nicht.
Das hat der Jesus vor rund 2000 Jahren erkannt und viele seiner Anhänger auch. Was die Kirche letztendlich aus dieser damals sensationellen Mitteilung gebastelt hat ist bekannt. Dabei hat Jesus nur schlicht seine Meinung und Wirken kundgetan. Ein Fehler von ihm ?
@Sucher
Richtig, Jesus ist durchaus "Uptodate" wie oben beschrieben. Jesus wurde extra "weggelassen", eben weil leicht eine Abrechnung daraus werden kann, die keiner einem Gläubigen zumuten will. Zum Thread gehört der Mensch Jesus allemal. 

Würde mich interessieren wieso du diese Aussage als gewagt betrachtest. Ich kenne nichts von Gott wo er Bedingungen stellt um uns seine Liebe zu geben. Und ähnliches ist mir noch in Erinnerung was ich über Jesus in der Bibel gelesen habe.
Es ist immer schwierig aus einer Antwort zu einem Sachverhalt, widerum als alleinstehendes Zitat stehend, zu einer weiteren Antwort zu bewegen, wenn zugleich Deine Kenntnis bereits mitgeliefert wird. Ich kann es ja einmal versuchen. Die Antwort von mir war, auf eine Meinung von Redshift meine Meinung zu reflektieren.
Ob es ausreicht einem möglichen Schöpfer dieses Attribut der Liebe mit "bedingungslos" zu unterschreiben ist schon sehr gewagt
soll heissen (bitte nur als bescheidene eigene Meinung werten) : Ich persönlich glaube nicht an einen Schöpfer (Gott) der Liebe. Natürlich wäre es auch möglich, doch was wir hier und jetzt daraus machen hat die Priorität. Für mich hat Gott keine Attribute. Attribute zu verteilen, für Dinge, Sachen und Göttern die wir kaum erahnen können sind immer sehr gewagt.
Ich vermute, Du hast an einen ganz anderen Vorgang gedacht. Seltsam: Die Bibel ist voll mit Bedingungen, Vorschriften und bedingten Verhaltenskodexen. Hast Du schon mal eine gelesen ?    
                        

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battouzsai

35, Männlich

Beiträge: 59

Re: Tod und dann ?

von battouzsai am 26.11.2012 02:34

@all,
was haltet ihr eigentlich von den summerischen tafeln, die besagen sollen, dass der moderne Mensch von den Annunaki erschaffen wurde als eine intilligente Arbeiterrasse? das würde ja einen wahren Gott/Schöpfer nicht ausschließen, denn irgend jemand muss die Typen ja dann auch geschaffen haben...

weiß nicht was ich davon halten soll, denn wenn ich solche leute wie sitchin betrachte, der 70 jahre seines lebens in die erforschung der summerer gesteckt hat, ist das schon beträchtlich und für mich is der typ der hauptgrund, weshalb ich dem ganzen größere aufmerksamkeit geschenkt hab.

ich denke mir halt, würde ein mensch sein 90 jahre langes leben für etwas sinnloses oder falsches verschwenden? klar heutzutage kann man nie sicher sein, was leute so abziehen, aber interessant find ich es schon, so interessant, dass ich mehrere 2-3 stunden dokus/vorträge von dem dazu angeschaut und in unterschiedlichen quellen eingelesen hab. aber letztendlich reicht ja die thematik noch viel weiter...

was haltet ihr von der ganzen sache? zu was würde das die annunaki für uns machen, wenn sie über die technologie/fähigkeiten verfügen eine spezies wie uns zu erschaffen? zu was würde das uns machen? ich meine angenommen es war tatsächlich so, iwie müssen ja unsere seelen damals in kompatible körper überhaupt reingekommen sein... ich glaube zwar auch daran das pflanzen und tiere eine seele haben, aber bei uns is das schon komplexer denk ich. wir können ja auch schon klonen, aber eine komplett neue und funktionfähige, komplexe spezies herstellen is schon was anderes, selbst wenn man vorhandenes und ähnliches erbgut vermischt.

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Geheimer_Rat

-, Männlich

Beiträge: 342

Re: Tod und dann ?

von Geheimer_Rat am 26.11.2012 13:34

@battouzsai
klar gut, eine hübsche Annahme, führt letztlich kaum das Thema weiter, wie Du ja selbst schreibst, müssten die Typen ja auch geschöpft worden sein. Das ist vielleicht sogar die beste Aussage zum Thema "Annunaki".

Es gibt viele Leute, die stecken ihre ganze Energie in ein Lebensziel. Da passt der Spruch gut:

Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden ...
Quelle weiss ich nicht mehr. Kommt wohl aus der Bibelecke ...
Nicht alles, worauf unsere Aufmerksamkeit gelenkt wird, muss zwangsläufig Klugheit bringen.
Für was lebt der Mensch seine Jahre ? Es ist immer ein Kaleidoskop von sinnvollem, sinnlosem, richtigem und falschen Handeln. Die Perspektiven des Lebens entscheiden oft mehr als das "Ich". 
Vielen reicht ein bestehender Horizont und ein umrissener Lebensrahmen einfach aus. Das ist OK.
Viele versuchen weiter zu schauen, egal ob bei NASA, der Politik oder sonst in einem Beruf wo Aufbruchstimmung herrscht oder "Neugierden" befriedigt werden. Hinterher wird bewertet, ausgelacht oder Krieg gemacht oder höchste Verdienste angehängt. Möglich ist immer alles.
Zum letzten Absatz Deiner Annunaki-Anfrage musste ich dann doch etwas schmunzeln: Wir können wirklich unsere Spezies selbst herstellen. Sogar noch bessere, als geklonte. Klonen bedeutet: Keinerlei Weiterentwicklung. Der Masterplan ist dagegen ausgelegt auf Weiterentwicklung.
Du bist auf dem allerbesten Wege ...     

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Sucher
Gelöschter Benutzer

Re: Tod und dann ?

von Sucher am 26.11.2012 16:46

@Geheimer Rat
"Gleichmütig" trifft es meiner Ansicht nach eher. Ich sehe es so dass er uns alles gegeben hat um leben zu können und dazu noch den freien Willen. Damit können wir anfangen was wir wollen und er beobachtet nur. Hintern versohlen tut er nicht, dafür dürfen wir aber nicht mehr in den Himmel
Mit der Ansicht "Seele = Ich" stimme ich dir vollkommen zu. Meine Ansicht hierzu habe ich in meinem letzten Post beschrieben.

Die Bibel ist voll mit Bedingungen, Vorschriften und bedingten Verhaltenskodexen. Hast Du schon mal eine gelesen ?

Ganz gelesen sicherlich nicht, auszugsweise.
Um dieses Thema ausführlich zu behandeln sollten wir einen neuen Thread aufmachen (oder es gibt schon einen): Bibel, wahr oder nicht? Ich bin der Meinung das, vor Allem das neue Testament, durch die katholische Kirche den eigenen Bedürfnissen angepasst worden ist.
Mir ist jedoch nicht bekannt dass Jesus direkt - und genau hier sollten wir unterscheiden - uns Vorschriften, Bedingungen etc. vor die Nase gesetzt hat. Ich habe hier nur gute Taten in Erinnerung und  Aussagen die den Menschen an sich ermuntern und nicht in einen Angstzustand versetzen sollen. Kern seiner Aussagen ist doch: Liebe.
Persönlich bin ich der Meinung das alles was mit "Bedrohungen" zu tun hat nicht von Gott oder Jesus kommt, sondern von Menschen stammt die sich auf diesem Wege die "Schäfchen im trockenen" halten wollten. Einem Angst zu machen und ihm im nächsten Satz zu sagen dass er bei dir gut aufgehoben ist, hat bisher doch schon immer funktioniert - auch außerhalb der Religionen oder Kirchen.

@Redshift
Auch ist die Kirche immer sorgfältig von der Bibel zu trennen, sonst komm man zu falschen Schlüssen.
Danke

Deine Meinung über den Islam ist ziemlich heftig. Das was du hier geäußert hast, geht für mich sehr stark in den Bereich einer Religionsanfeindung. Ich habe mich zwar nicht eingehend mit dem Islam beschäftigt, weiß aber das auch hier sehr viel über einen harmonischen und liebevollen Umgang gepredigt wird. Das Problem das wir hier in der westlichen Welt haben ist nur das wir uns nicht wirklich damit auseinandersetzen wollen und dem Neuen gegenüber feindlich eingestellt sind. Diese Angst und Feindlichkeit gegenüber dem Islam kommt von viel, viel früher und ist fest in uns verwurzelt. Ich möchte in diesem Zusammenhang bemerken dass es auch unter den Christen wahre Fundamentalisten gibt - darüber spricht man bei uns nur nicht. Und genau diese sind meiner Meinung nach das Problem der Religionsfeindlichkeiten die ja auch in Kriege zwischen den Staaten ausarten können.

@battouzsai
Ich muss mich hier Geheimer_Rat anschließen dass es uns hier nicht weiter führt. Das Thema wird bestimmt an einer anderen Stelle besser aufgehoben sein.

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