TRAUM-LOG

Erste Seite  |  «  |  1  ...  45  |  46  |  47  |  48 [ Nach unten  |  Zum letzten Beitrag  |  Thema abonnieren  |  Älteste Beiträge zuerst ]


Nex
Gelöschter Benutzer

Re: TRAUM-LOG

von Nex am 06.08.2008 17:19

@ N4

Das ist völlig okay. Ich weiß, wie schwer das verflixte Erinnern ist.

Auch solche knappen Schilderungen können, sollen bitte auch ausdrücklich, selbstverständlich hier veröffentlicht werden.

Danke für deinen Beitrag.

Nex

Antworten

N4R4Y4N

39, Männlich

Beiträge: 173

Re: TRAUM-LOG

von N4R4Y4N am 06.08.2008 17:08

Super Idee Nex :D

Da kann ich aber leider keine große Hilfe sein da ich mich leider fast nie an Träume erinnere. Wenn ich mich dann erinnere sind es total abgefahrene Sachen. Zwei der einprägendsten Träume möchte ich dennoch zum Besten geben.

In dem einen Traum fand ich mich in einer großen Schlacht wieder die zwischen berittenen (indianisch anmutenden) Menschen in goldenen Rüstungen stattfand. Kann mich aber an nichts weiteres erinnern. Beim zweiten Traum war ich mit vielen Menschen zusammen auf einem fremden Planeten und wir bekämpften eine Invasion von fremdartigen, bösen Wesen. Kann leider nicht beschreiben wie sie aussahen.

Antworten

Nex
Gelöschter Benutzer

TRAUM-LOG

von Nex am 06.08.2008 16:59

Hallo, liebe „Geheimer“

Die Mehrheit der Menschen betrachten Träume immer noch als Schäume. Das heißt, dass das nächtliche Kopfkino nicht ernst genommen wird, sondern allenfalls als belangloses, meist surreales Theater unverständlicher Hirnfunktionen angesehen wird.

Zieht man jedoch ein Fazit aus den Erkenntnissen der Traumforschung, so kommt man zu einem deutlich anderen Ergebnis. Diese Erkenntnisse sagen eindeutig, dass wir ohne unsere Träume nicht lebensfähig wären. Wir würden schlichtweg bekloppt, völlig irre werden, wäre unser Gehirn nicht so klug, die von uns kaum wahrgenommen „unteren“ Aspekte unseres Bewusstseins – sprich Unterbewusstsein – auf diese Weise hervorzuholen und uns in die symbolträchtige Bildersprache unseres Denkens zu übersetzen und uns so zu präsentieren.

Leider ist es so, dass wir es verlernt haben uns an unsere nächtlichen Abenteuer zu erinnern. Würden wir aber wieder in einem stärkeren Maße dazu fähig, würden wir auch die Traumrealität als ebenso gültig, wie unsere Wachrealität einstufen. Genau das ist sie nämlich – ebenso gültig!!! Denn unser Gehirn unterscheidet nicht, zwischen vermeintlich tatsächlichen oder angeblich, vermeintlich nicht realen Erlebnissen. Jeder, der z.B. die Kunst des luziden Träumens (der Träumende ist sich des Traumes bewusst) beherrscht, wird bestätigen können, dass uns während des Traumes aus der Traumperpektive heraus, kurioserweise unsere Wachrealität tatsächlich ebenso absurd erscheint, wie gewöhnlich umgekehrt.

Es gibt verschiedene Arten von Träumen. Manche sind dazu da, Erlebtes zu wiederholen, etwas differenzierter zu beleuchten, um es besser zu verstehen. Diese Art Träume treten oft in sehr emotionalen Phasen unseres Leben auf – z.B. bei Liebeskummer, der unmittelbar zu verarbeiten ist, so wie auch bei „Traumatisierungen“ jeder Art, die wir im Wachleben durchleben mussten.

Die Art der Träume, die hier in diesem Traumlogbuch von Interesse sein sollen, werden trotz aller zivilisatorischer Hindernisse, i.d.R. gut erinnert beim morgendlichen Aufwachen. Es sind Träume, deren Natur, eher Signale an das Kollektivbewusstsein der Menschen senden, als auf das individuelle Leben bezogen. Diese Art Träume traten nachweislich immer dann verstärkt in der Geschichte auf, wenn über sie, der Menschheit tiefgreifende Umwälzungen angekündigt werden sollen. So zum Beispiel auch als Vorbereitung für neue Religionen, oder auch als Warnung vor großen Naturkatastrophen.

Ich möchte euch darum ermuntern, solche von euch erinerten Träume in diesen Thread zu posten, die eng mit den hier behandelten Themen in Zusammenhang stehen. Denn aus ihnen würden sich ganz sicher, gewisse kognitive Muster ableiten lassen, die unsere Zukunft als Menschheit betreffen .

So hatte ich vor wenigen Wochen folgenden Traum:

Ich war zu Fuss in den Häuserschluchten einer großen Stadt (ich glaube New York, die meine Lieblingsstadt ist) unterwegs. Als sich die Nacht über den Dächern senkte, sahen viele Menschen auf einmal hoch in den Himmel und zeigten ganz aufgeregt, auf eine Vielzahl von Lichterscheinungen, die sich dort oben sammelten. Grelle Lichtblitze zuckten aus diesen Objekten herunter. In ihrem Strahl konnte man dunkle, schemenhafte Schattengestalten erkennen. Den Menschen war augenblicklich klar, dass es sich um Aliens handelte, die keine guten Absichten verfolgten. Manche dieser Schattenaliens griffen sich einzelne Leute, zogen sie in den Strahl hinein und verschwanden mit ihnen, in den Raumschiffen.

Panik brach aus. Die Leute stoben auseinander und suchten Schutz in Häusern, Geschäften oder flüchteten in die Tunnel der U-Bahnstationen. Auch mich ergriff die blanke Panik und das einzige Versteck, das ich auf die Schnelle finden konnte, war ein am Wegesrand geparkter Truck, unter den ich dann kroch, um für die „Invasoren“ außer Sichtweite zu sein. Plötzlich fuhr der LKW aber an. Ich klammerte mich irgendwie ans Bodenblech und ließ mich so von dem Gefährt forttragen. Mit pumpenden Herzen, schweißgebadet wachte ich auf ...

Solche und ähnliche Träume sollen hier von Interesse sein. Dabei soll es in diesem Traumlog, (vorerst) nicht um die Kommentare dazu gehen, sondern einfach nur um eine Sammlung. Vielleicht lassen sich daraus dann später einmal irgendwelche Muster erkennen.

Dieser Thread ist darum eine Art Experiment. Wenn ihr also Träume habt, die mit unseren Themenbereichen zu tun haben, dann könnt ihr sie hier schildern, wenn ihr wollt ...

Gruß Nex

Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.08.2008 17:20.
Erste Seite  |  «  |  1  ...  45  |  46  |  47  |  48

« zurück zum Forum