Macht Online games süchtig ????

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Zero4Zero

54, Männlich

Beiträge: 55

Re: Macht Online games süchtig ????

von Zero4Zero am 03.09.2009 21:07

Moin


Ich oute mich auch mal

Ich bin jetzt 37 und habe 3 Kinder .
Als ich damals das erste mal richtiges Internet bekommen habe, also isdn mit ner flatrate hab ich angefangen, auf AOL Airwarrior online zu zocken. Hatte richtig spass gemacht.


Dann in den Zeiten des DSL fing ich an Counterstrike zu zocken, seit der BETA 1.0 ..... Damals hab ich mit nem Kumpel gezockt teilweise von morgens 10 bis zum nächsten morgen. Damals merkte ich schon, das ich zuviel gezockt habe.
ich stand am Geldautomaten mit dem Kumpel und es kam jemand rein, der trug seinen motorrad helm, wir schauten uns an und grinsten uns ein, als wir rausgingen sagten wir noch " fire in the hole " .....

Dann kam Diablo II nächte lang. ...

Dark Age of Camelot, WoW aber es war nie so krass wie damals bei CS....

Jetzt gibt es ein oder zweimal in der Woche noch ein bischen Battlefield Heroes aber höchstens für 10 - 30 min ....

und JA ich glaube Spielen im Inet macht süchtig .

gruß

Ich trinke kein Wasser, da fi.... Fische drin ;)

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Hades
Gelöschter Benutzer

Re: Macht Online games süchtig ????

von Hades am 27.01.2009 20:32

Noch was zum Thema Aggressionen und Amokläufe:

Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass gerade gewalttätige Spiele sehr effektive Verntile sind, um Aggressionen abzubauen. Erlebe ich bei mir selbst. Es gibt Momente wo ich stinksauer bin und koche vor Wut. Dann spiel ich ne Runde GTA 4, lass mich ne halbe Stunde von der Polizei jagen und dann ist wieder alles in Ordnung. Jemand der sich nicht unter Kontrolle hat und nicht solche Spiele spielt, würde dann irgendwelche Gegenstände zertreten und sich Löcher in die Hose beißen... sofern er keine anderen Ventile hat um Aggressionen abzubauen. Es gibt noch einige andere Ventile, aber ich finde dass Spiele ziemlich effektiv sind. Und wenn man noch diese beiden Realitäten auseinanderhalten kann, dann gibts gar keine Probleme.

Wenn aber der potentielle Amokläufer in der Schule drangsaliert wird, und sich dann nach der Schule in einen Shooter flüchtet wo er sich vorstellt dass er seine Mitschüler ermordet, dann ist es auch kein Wunder, dass da ein wirkliches Gewaltpotenzial vorhanden ist.

Jeder muss einfach selbst einschätzen wieviel er verträgt, und wenn das nicht überschritten wird, kann auch kein "Realitätsverlust" stattfinden.

Außerdem muss man nicht immer gewalttätige Spiele spielen...Ich selbst spiele etwa 1-2 Stunden täglich (am Wochenende eher mehr) online ein 3D-Billard-Spiel (Carom3D) und bin da auch in einer Gilde organisiert, wo man zusammen im Team gegen andere spielt, zusammen Punkte sammelt und auch auf höhere Level gelangt. Man kann dort so ziemlich jede Version von Billard spielen, von den "normalen" bis hin zu Snooker und den "No Pocket"-Spielen wie 3-Ball usw. Und ich habe sehr viel Spaß an "Snooker". Die ruhigste Billard-Version. :-) Klar gibts auch unfreundliche Spieler, die einen beleidigen wenn man besser ist, aber die kann man ignorieren.
Das Spiel ist perfekt zum Entspannen und zum Reden mit Freunden und Bekannten aus der ganzen Welt. =)

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XEXEX
Gelöschter Benutzer

Re: Macht Online games süchtig ????

von XEXEX am 27.01.2009 20:01

Eigentlich ist das doch alles bloß "Kopfkino". Was passiert denn wenn man irgendetwas spielt? Es wackeln bunte Bilder hinter einer Glasscheibe hin und her, wie beim Fernseher und der Rest passiert im Kopf des Betrachters. Genauso ist es mit der Verantwortung dafür ob man nun 24 Stunden zockt oder 1 Stunde oder 24 Stunden alle 3 Wochen....
Ich seh zwar allgemein in den Online-Games nen gewisses Suchtpotenzial, aber wenn dabei jemand abdreht, liegt das nicht am Spiel. Da muss vom gesellschaftlichen schon was ziemlich schief laufen.

Viele bekommen jetzt sicherlich nen Lachanfall wenn ich sage das ich mal kurzzeitig süchtig nach meinem Nintendo war... Super Mario, vor ca. 10 Jahren, und das hat auch nicht am Spiel gelegen, es ist ne Flucht!
Im nachhinein muss ich sagen das es ne interessante Erfahrung war, wenn auch nicht zu vergleichen mit den jetzigen Junkies.

Vom Gewaltpotential, mancher Spiele, her gesehen sehe ich da auch keine Ursache für Amokläufe und ähnliches.
Aus meiner Erfahrung gesprochen hab ich auch schon einige "härtere" Spiele gespielt Bsp; Return to Castle Wolfenstein, Serious Sam (stumpfes Geballer), Unreal Tournament und auch Soldier of Fortune wo abgeschossene Körperteile die Punktzahl bestimmen.......
Deswegen Plane ich aber noch lange keinen Amoklauf und bin auch sonst "Relativ normal"(was auch immer das heisst)
Ich würde solche Spiele auch wieder spielen und sie bestimmt nicht verbieten, weil ich sie für eine der besten Möglichkeiten halte die Abgründe der menschlichen Seele zu erkunden, auch wenn manchmal die Realität noch schlimmer zu sein scheint.

Momentan spiel ich Siedler 5 und seh das als sehr schöne Entspannung, weil der Kopf dabei ein wenig zutun hat und es sich prima abschalten lässt. Natürlich muss man auch dabei ab und zu den eigenen Schweinehund überwinden und ins Bett gehen, anstatt noch ein paar Häuschen oder Bauernhöfe zu bauen :D

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Nex
Gelöschter Benutzer

Re: Macht Online games süchtig ????

von Nex am 27.01.2009 12:01

Also outen: Ich spiele auch manchmal und das ist gut so!

Mafia fand ich toll und wenn es irgendwann in naher Zukunft (es ist ja offeriert) endlich mal ein vernünftiges "Star-Treck" gibt, dann werde ich auf jeden Fall dabei sein.

Ausserirdische suche ich dort draussen heute noch, und je älter ich werde, desto mehr finde ich sie (nur das mit dem Bäumeraufklettern und in Kiesgruben springen lasse ich in letzter Zeit). Diese Aliens laufen in Massen hier auf dem Rund der Erde herum, sehen aus wie Menschen, reden wie Menschen, nennen sich auch selbst so, nur ist das einfach oft nicht mehr zu glauben. Ob die Spiele diese Mutationen bewirken oder nicht? - Ich denke nein!

Jeder Mensch weiß was gut und böse ist - JEDER! Die Entscheidung für das ein oder andere, hat nichts mit Spielen, TV oder sonstiger spielerischer Ablenkung zu tun.

Ansonsten stimmt der Grundsatz: "Die Dosis macht das Gift!"

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weirdo
Administrator

-, Weiblich

Beiträge: 2046

Re: Machen Onlinegames süchtig ????

von weirdo am 27.01.2009 09:10

Okok, ich oute mich... :D
Ich tendiere zum Suchtspieler.^^
In WoW und DiaboloII hab' ich mich schon öfter mal temporär verloren.

Man muss aber dran denken, dass ich die Generation bin, die mit S/W-Fernseher (3! Programme) und Wählscheibentelefon gross geworden ist. Videorekorder? Fehlanzeige. Das einzig animierte zu der Zeit waren die HulaHoop-Reifen... *g* Damals war es nicht üblich, das Kind vor den Fernseher oder das Radio *lol* zu setzen, wenn man seine Ruhe haben wollte. Solche Kinder rannten dann höchstens noch spät abends auf der Strasse rum und hatten mehr Möglichkeiten, mal! Schule zu schwänzen. Wie Schniefi schon sagte: "Wir waren das ganze Jahr draußen spielen, haben Ausserirdische gesucht, Hüpfkästchen gespielt und sowas". Wir auch. Ok, ich find Hüpfkästchen und Seilspringen doof.^^ Ich bin lieber auf Bäume geklettert oder bin in Gebüschen rumgekrochen oder war im Steinbruch unterwegs. Aber dann kam die "Revulotion": Computer für jedermann - Personal Computer. Was die Amis schon längst hatten, schwappte nach Europa. (Auch hier wieder die Frage... Qui bono?)

Ein Nerd und Einzelgänger war ich immer schon (Brille und Buch unterm Arm), mit 13 hatte ich (gemeinsam mit einem Kumpel, hätte ich allein gar nicht bezahlen können) einen C64. Mit... Aaaachtung... 13 Kassetten voll mit Spielen. Das sind Pixel-Games für mindestens 2 Leben. Das hässliche Ding wurde an den erbettelten TV angeschlossen und dann... Pogo-Joe... bis zur Morgendämmerung. Später dann Konsolen, dann PC, LANs... auf Kabelhaufen gepennt und mit Stockschimmel an den Klamotten nach Tagen aus irgendwelchen Kellern gekrochen *lach* War das herrlich! Meine Eltern fanden das eher furchtbar und haben versucht, wenigstens weiter die obligatorischen Sonntagsausflüge durchzusetzen - mit mässigem Erfolg. Ihnen war auch die Technik damals völlig unverständlich.

Aber tye hat sicher recht: Man schafft sich (wie ich bei Diabolo) eine Art SecondLife. Da war ich nun schon älter, aber wie auch zu Teenie-Zeiten mit dem C64... dieses Gefühl von Familie, wenn ich mit den anderen Nerds (99% Jungs) rumhing... das war unheimlich cool und dort fühlte ich mich verstanden. Dort war ich nicht "anders". Was aber rückblickend gesehen wohl (zumindest bei mir) total typisch Heranwachsende/r ist. Ein Nerd bin ich aber geblieben! =D Die "Reissleine" musste ich selber ziehen, ich war ja schon Mitte/Ende 20, als die Diabolo-Sucht begann. Und da habe ich wirklich manchmal auch im realen Leben "in meiner Rolle" gedacht. Die Grenzen wurden verschwommen. Bloss... im Plus an der Kasse, wenn nix voran geht, hilft halt kein Spell...^^

Heute zogge ich immer noch, aber eben nicht mehr dermaßen extrem. Es sind einfach andere Dinge wichtiger geworden (jaaaja, man wird nich jünger^^). Was ich schon ziemlich lang und ausdauernd spiele, ist ein MMORPG namens Ryzom. Und immer mal wieder - mehr aus Nostalgie - AoEII, auch SeriousSam (herrlich sinnloses Geballer) und wenn ich genötigt werde, auch Warrock (man sagt mir nach, ich sei ein guter virtueller Scharfschütze). Dass sowas aggressiv oder gar mordlüstern machen soll, halte ich für ein Gerücht. Man ist, wie man ist... Worauf ich richtig Lust hätte (wenn ich Kinder hätte), wäre eine Wii. Ich finde, dass das die familienfreundliche Weiterentwicklung der Konsolen ist. Tolle Sache! Habe ich schon mit Leuten allen Alters (von 4 bis ≈80) gespielt und das macht einen Riesenspass. Zusammen!

Alles Wissen ist vergeblich ohne die Arbeit, und alle Arbeit ist sinnlos ohne die Liebe. [Khalil Gibran]

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.01.2009 09:49.

tye

51, Männlich

Beiträge: 86

Re: Macht Online games süchtig ????

von tye am 26.01.2009 21:56

Ja, für viele ist das videospielen eine Flucht aus der Realität.
Sie versuchen durch das Spielen ..eine zweite eigene Welt aufzubauen...was es auch gibt
second Life ..
Ich denke mal , daß es sehr leicht ist da rein zu rutschen.Gerade für die jenigen , die keinen geregelten
Ablauf oder Familienleben, oder auch emotionale Hemmungen haben.. die sich einfach nicht unter die Leute trauen.
Aber woher kommt das ?Vielleicht sind die `` Suchtgamer`` einfach von ihrer Umfeld verlassen worden, haben keine Zukunftperspektiven und vielleicht noch vieles mehr.
Ich finde aber , wenn gerade ein junger Spieler zur Sucht tendiert, sollte man als Elternteile dies so schnell
wie möglich erkennen und die Reißleine ziehen.
Ich kann mir nämlich nicht vorstellen bzw es nicht glauben, wenn Eltern später behaupten , daß sie es nicht bemerkt hätten.

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Xentor

46, Männlich

Beiträge: 513

Re: Macht Online games süchtig ????

von Xentor am 26.01.2009 21:02

Tja, ich kann hier genauso fragen: Macht Fernsehn süchtig?

Warum spielen die meisten viel spieler Kinder? Weil ihre Eltern meist keine Zeit für ihre kinder haben.
sie arbeiten lang, und dann hocken sie sich vor die Glotze.
Wehe dem man sagt dann was zu ihnen, oder will gar Aufmerksamkeit, oder mal ein Brettspiel spielen.
Dann geht das Gekeife los.

Mich wundert das Phenomän "Vielspieler" nicht. Die Welt ist kalt und lieblos geworden, und spielen gilt in der Gesellschafft als Babykram. Was sollen die Kinder denn machen?
Spielen kannst und darfste auch sogut wie nirgends mehr, entweder ist es verboten oder zubetoniert, oder da hocken Penner rum.

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Tasterturcr...

32, Männlich

Beiträge: 117

Re: Macht Online games süchtig ????

von Tasterturcrasher am 26.01.2009 19:59

Es gibt viele Süchties , obwohl ich hute viel gespielt hab , gehöre ich trotzdem nicht dazu :-/
Meine Eltern passen schon auf , Nach 3 Stunden spielen wird es ja sowieso langeweilig ...

Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann....

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Schniefi

-, Weiblich

Beiträge: 46

Re: Macht Online games süchtig ????

von Schniefi am 24.01.2009 23:56

Also ich spiele grad auch ein Online Spiel. Und ich muss sagen das es sich rapide gesteigert hat seitdem ich Zuhause bin.(Arbeitslos *heul*) Manchmal weiß man einfach nicht was man anfangen soll mit der vielen Zeit die man plötzlich zur Verfügung hat.

Ich habe vor nem halben Jahr alle 2 Tage ma für 2 Stunden gespielt, jetzt spiel ich jeden Tag so 5 Stunden. Also nicht am Stück aber das Spiel ist immer auf dem Bildschirm (könnte ja sein dass ich was verpasse). Es geht auch um die Leute die man kennen lernt. Man unterhält sich mit "fremden" Leuten über so "intime" Sachen das kann man sich garnet vorstellen. Es ist schon komisch, viele leben für dieses Spiel. Man kann anderen was beweisen "Ich bin der bessere Spieler", "Ich kann mehr", "Ich hab mehr von diesem und mehr von jenem als du".

Die Spielemacher denken sich immer neue Sachen aus, damit das Spiel auf keinen fall langweilig wird. Es wird noch mehr Werbung im TV gemacht usw. Aber wenn ich die 12,13,14 Jährigen Kids sehe die die halbe Nacht lang zocken, dann könnt ich brechen.

Als ich in dem Alter war, durfte ich eine Stunde an den PC und das wars dann auch schon. Wir waren das ganze Jahr draußen spielen, haben Auserirdische gesucht, Hüpfkästchen gespielt und sowas. UND Heute? spielen alle nurch noch PC, Playstation, hocken den ganzen Tag vor der Flimmerkiste! Die warten drauf das die nächste Konsole und das nächste ach so tolle Spiel auf den Markt kommt.

Hallo? Gehts noch?

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flower089

52, Männlich

Moderator

Beiträge: 529

Re: Macht Online games süchtig ????

von flower089 am 23.01.2009 23:46

Ich liebe diesen Beitrag!:-):-):-) Einfach top Crasher, besser kann man's wohl nich sagen, und du darfst es zugeben!
Ich hab mich beim Lesen köstlich amüsiert, danke dir dafür:lol: (Sorry, ich weiss schon das des mit den Chinesen eigentlich nich lustig ist, aber ich konnte halt grad nich anders. Bitte um Nachsicht).

UNENDLICHE LIEBE IST DIE EINZIGE WAHRHEIT - ALLES ANDERE IST ILLUSION !

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.01.2009 19:36.
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