Gedichte
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Re: Gedichte
von Ozymandias am 15.06.2010 18:07Kein Weg zurück
Wolfsheim
Weißt du noch wie's war Kinderzeit: wunderbar,
die Welt ist bunt und schön.
Bis du irgendwann begreifst,
dass nicht jeder Abschied heißt,
es gibt auch ein Wiedersehn.
Immer vorwärts Schritt um Schritt,
es geht kein Weg zurück
und was jetzt ist wird nie mehr ungeschehn.
Die Zeit läuft uns davon,
was getan ist, ist getan
und was jetzt ist wird nie mehr so geschehn.
Es geht kein Weg zurück …
Ein Wort zuviel im Zorn gesagt,
ein Schritt zu weit nach vorn gewagt,
schon ist es vorbei.
Was auch immer jetzt getan,
was ich gesagt hab ist gesagt
und was wie ewig schien ist schon Vergangenheit.
Immer vorwärts Schritt um Schritt,
es geht kein Weg zurück
und was jetzt ist wird nie mehr ungeschehn.
Die Zeit läuft uns davon,
was getan ist, ist getan
und was jetzt ist wird nie mehr so geschehn.
Ach und könnt ich doch,
nur ein einz'ges mal
die Uhren rückwärts drehn.
Denn wie viel von dem,
was ich heute weiß, hätt ich lieber nie gesehn.
Es geht kein Weg zurück …
Dein Leben dreht sich nur im Kreis,
so voll von weggeworfner Zeit
und deine Träume schiebst du endlos vor die her.
Du willst noch leben irgendwann,
doch wenn nicht heute, wann denn dann,
denn irgendwann ist auch ein Traum zu lange her.
Immer vorwärts Schritt um Schritt,
es geht kein Weg zurück
und was jetzt ist wird nie mehr ungeschehn.
Die Zeit läuft uns davon,
was getan ist, ist getan
und was jetzt ist wird nie mehr so geschehn.
Ach und könnt ich doch
nur ein einz´ges mal
die Uhren rückwärts drehn.
Denn wie viel von dem,
was ich heute weiß,
hätt ich lieber nie gesehn.
Das Leben ist ein langer Gang mit sehr vielen Türen, man braucht nur den richtigen Schlüssel.

Re: Gedichte
von Ozymandias am 15.06.2010 16:54Die Gedanken sind frei...
Verfasser unbekannt
1. Die Gedanken sind frei,
Wer kann sie erraten,
Sie fliehen vorbei,
Wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen,
Kein Jäger erschießen
Mit Pulver und Blei.
Die Gedanken sind frei!
2. Beleget den Fuß
Mit Banden und mit Ketten
Daß von Verdruß
Er sich kann nicht retten,
So wirken die Sinnen,
Die dennoch durchdringen.
Es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei.
3. Ich denke was ich will
Und was mich beglücket,
Doch alles in der Still',
Und wie es sich schicket.
Mein Wunsch, mein Begehren
Kann niemand verwehren,
Es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei!
4. Ich werde gewiß
Mich niemals beschweren,
Will man mir bald dies,
Bald jenes verwehren;
Ich kann ja im Herzen
Stets lachen und scherzen;
Es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei
5. Und sperrt man mich ein
In finsteren Kerker,
Ich spotte der Pein
Und menschlicher Werke.
Denn meine Gedanken
Zerreißen die Schranken
Und Mauern entzwei,
Die Gedanken sind frei!
5. Wird gleich dem Gesicht
Das Sehen versaget,
So werd ich doch nicht
Von Sorgen geplaget.
Ich kann ja gedenken,
Was soll ich mich kränken?
Es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei.
6. Ich liebe den Wein,
Mein Mädchen vor allen,
Die tut mir allein
Am besten gefallen.
Ich sitz nicht alleine
Bei einem Glas Weine,
Mein Mädchen dabei:
Die Gedanken sind frei.
7. Drum will ich auf immer
Den Sorgen entsagen
Und will dich auch nimmer
Mit Willen verklagen.
Man kann ja im Herzen
Stets lachen und scherzen
Und denken dabei:
Die Gedanken sind frei!
Das Leben ist ein langer Gang mit sehr vielen Türen, man braucht nur den richtigen Schlüssel.

ella-ella
Gelöschter Benutzer
Re: Gedichte
von ella-ella am 15.06.2010 15:10Sturm der Liebe
Wenn zwei Herzen
zueinander finden,
Seelen miteinander
sich verbinden,
wird der Sturm
alle Sorgen verjagen
und die Liebe von
Wolken getragen...
Ella 2010
Re: Gedichte
von weirdo am 14.06.2010 12:32Ist Liebe lauter nichts...
Francesco Petrarca (1304-1374)
Ist Liebe lauter nichts, wie dass sie mich entzündet?
Ist sie dann gleichwohl was, wem ist ihr Tun bewusst?
Ist sie auch recht und gut, wie bringt sie böse Lust?
Ist sie nicht gut, wie dass man Freud aus ihr empfindet?
Lieb ich gar williglich, wie dass ich Schmerzen trage?
Muss ich es tun, was hilfts, dass ich solch Trauren führ?
Tu ichs nicht gern, wer ists, der es befiehlet mir?
Tu ichs gern, warum, dass ich mich dann beklage?
Ich wanke wie das Gras, so von den kühlen Winden
Um Vesperzeit bald hin geneiget wird, bald her.
Ich walle wie ein Schiff, das in dem wilden Meer
Von Wellen umgejagt nicht kann zu Rande finden.
Ich weiß nicht was ich will, ich will nicht was ich weiß,
Im Sommer ist mir kalt, im Winter ist mir heiß.
(aus dem Italienischen von Martin Opitz)
Alles Wissen ist vergeblich ohne die Arbeit, und alle Arbeit ist sinnlos ohne die Liebe. ♥ [Khalil Gibran]
Violett
Gelöschter Benutzer
Re: Gedichte
von Violett am 14.06.2010 06:13Der Rausch des Kampfes wird oft zu einer mächtigen und tödlichen Sucht.Denn Krieg ist eine Droge.
Chris Hedges..........
Re: Gedichte
von flash26 am 14.06.2010 04:03»Jeder von uns ist ein Engel mit nur einem Flügel.
Und wir können nur fliegen, wenn wir uns umarmen.«
Luciano De Crescenzo
ella-ella
Gelöschter Benutzer
Re: Gedichte
von ella-ella am 12.06.2010 17:04Lebensfreude
Es hat die Sonne mich wachgeküsst,
mit ihrem goldnen Strahlen.
Berührte sachte mein Gesicht,
wohl an die tausend Mal.
Voller Freude grüße ich den jungen Tag,
die Blumen die nun aufgewacht.
Sanft spielt der Wind in meinem Haar,
was für ein Tag,so wunderbar.
Wer hat sich den nur ausgedacht ?´
Ella2010
Re: Gedichte
von weirdo am 12.06.2010 14:39Ich ruhe still im hohen, grünen Gras
und sende lange meinen Blick nach oben,
von Grillen rings umschwirrt ohn Unterlass,
von Himmelsbläue wundersam umwoben.
Und schöne weiße Wolken ziehn dahin
durchs tiefe Blau, wie schöne stille Träume; -
mir ist, als ob ich längst gestorben bin,
und ziehe selig mit durch ewge Räume.
(Hermann Allmers)
Alles Wissen ist vergeblich ohne die Arbeit, und alle Arbeit ist sinnlos ohne die Liebe. ♥ [Khalil Gibran]
Re: Gedichte
von sally am 12.06.2010 14:16Monde und Jahre vergehen und
sind immer vergangen,aber
ein schöner Moment leuchtet
das ganze Leben hindurch.
Franz Grillparzer


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