Realitätsalternativen und Wechselbeziehungen

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BlackMesa
Gelöschter Benutzer

Realitätsalternativen und Wechselbeziehungen

von BlackMesa am 19.11.2008 00:19

Ich hatte mich vorige Tage gefragt, warum ich denn nicht zur Bewusstheit komme, während ich träumte. Die Frage hat sich mir heute beantwortet. Ich habe mich anscheinend unterbewusst schier davor gesträubt, eine Realitätsalternative im Bezug auf meine jetzige, physische Realität anzunehmen. Wie an anderer Stelle gestern gesagt wurde; es findet immer noch eine gedankliche Abgrenzung dieser beiden Realitäten statt. Aus unserer Sicht ist sie natürlich verständlich - klar! Wenn man tagsüber immer nur arbeitet und dann abends müde und geschafft ins Bett fällt, hat man keinen anderen Gedanken als einfach nur zu ruhen und sich hinzugeben. Ein Gedanke darauf, dass man nun in eine vollkommen andere Realität eintritt, ergibt sich garnicht. Wenn ich also davon ausgehe, dass es etwas nicht "gibt", dann kann ich auch nicht erwarten, dass ich von diesem "Nichts" aus etwas wiederfinden kann, nämlich meine Bewusstheit. Logisch, oder?

Nun hab ich vergessen was ich sagen wollte. Ahja. Wenn ich nun erkenne, dass mir mein Verstand, mein derzeit offenbar physisch zentriertes ICH eine Grenze zu anderen Realitäten setzt, dann habe ich hier bereits eine Wechselbeziehung vorliegen. Ich erkenne in dem einen System, dass ich einem anderen, in dem ich mich oft aufhalte, nicht die Bedeutung zuspreche, die es in Wirklichkeit hat; ich ignoriere ihren Stellenwert für meine Persönlichkeit. Wenn ich aber nun von Realitätsalternativen spreche, dann beinhaltet das ja nicht nur die Traumwelt, die ja jedem bekannt ist. Dieser Begriff umfasst mit allerhöchster Warscheinlichkeit Dutzende, wenn nicht noch mehr Realitätsalternativen. Und was bringt mir das, wenn ich sie nicht erfahre? Da kommt mir zur Erklärung der Begriff "Zeit" zugute. Zeit gibt es ja offenbar nicht. Wenn meine Existenz, mein "Sein" nun Teil in jeder erdenklichen Realität ist, dann weiß ich, dass ich davon gar nichts "merke" , weil es in diesen anderen Realitäten keine Zeit gibt. Wenn ich träume, dann weiß ich am nächsten Morgen, dass diese Realität in meiner Schlafphase stattfand. Aber andere Realitäten, die ich vielleicht in DIESEM AUGENBLICK ebenfalls erfahre, bleiben mir hier im physischen, zeitgebundenen System verborgen.

Wenn ich also "jede" Realität "gleichzeitig" erfahre, dann darf ich eigentlich keine Hierarchie unter ihnen aufstellen. Nur weil ich physisch und zeitabhängig bin, heißt das nicht dass ich die jetzige Realität über andere stellen darf. Nur weil ich hier ein Bewusstsein für Zeit habe, darf ich nicht über andere Realitäten urteilen, die ich nicht mit einem Gefühl der Zeit erfahre, das darf ich eben deswegen nicht, weil es keinen Maßstab gibt. "Mehr" oder "weniger" erlebt hab ich in einer anderen Realität nicht als hier. Sie entzieht sich nur meinen bewussten Sinnen. Folgerichtig müsste ich mir doch also denken, dass ich dem physischen Dasein viel zu viel Aufmerksamkeit schenke. Ich sorge mich zwar um mein körperliches Wohlergehen, aber sich dabei krampfhaft auf politische Systeme einzustellen ist meinem jetzigen Gedanken nach dann doch etwas zu viel. Physische Existenz in allen Ehren, aber man muss ja nicht direkt total abschalten und sich nur noch unterordnen. Deswegen hier an dieser Stelle die Frage von einem Schüler (mir) : "Warum sollte ich denn überhaupt zur Schule gehen, wenn ich doch lieber meine Zeit damit verbringen könnte, mir meine Existenz zu erklären und andere Bewusstseinsstadien als meinen aktuellen zu erlangen und zu erforschen? Wo ist der Sinn, wenn ich mein physisches Dasein hauptsächlich auf die Planung meines Lebenslaufes und meine Karriere verschwende, anstatt mein Dasein dafür zu Nutzen, das Konzept und die Facetten meiner Existenz zu erfassen?" Falls sich nun einer denkt "Hey, er hat doch gerade gemeint, dass man den Realitäten nicht den Stellenwert zuspricht, den sie wirklich haben", dann kann ich darauf nur sagen "Die physische Realität ist bestimmt nicht dazu da, um als konsumorientierter, beruflich aufstrebender Mensch zu leben..."

So, das war vorerst der erste Schub an Gedanken, der mir heute Nachmittag aufgrund des PSI-Kraft Postes von Nex kam. Inspirierender Ansatz für neue Thesen von mir, tut immer wieder gut, deshalb danke Nex. Es ist jetzt 0:20, ich hab keinen Eistee mehr, mir fallen die Augen zu, und ich muss in 7 Stunden schon wieder in der Schule sitzen. Und im Zuge von Nex' Rat (der mir hierauf übrigens gerne antworten kann), doch keine Trennung zwischen den Realitäten vorzunehmen, sage ich nun : "Ich bin mal für ein paar physische Stunden aus der physischen Realität:" ;-)

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XEXEX
Gelöschter Benutzer

Re: Realitätsalternativen und Wechselbeziehungen

von XEXEX am 19.11.2008 07:46

Mir fällt gerade dazu ein; haben wir in anderen Realitäten dann auch einen Körper, der z.B. schläft, weil wir ja in einer anderen Realität "rumhüpfen"?

Du hast in deinem Post vergessen das man seine Realität auch beeinflussen kann, wenn du dir die physische Realität also "madig" machst, taugt sie auch nichts, aber fang mal das träumen deines Lebens an. Dann gehts ab ;-)

Wieder ein neuer Gedanke; können sich Realitäten vermischen? Da ich es denken kann, sollte das doch auch gehen....

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Nex
Gelöschter Benutzer

Re: Realitätsalternativen und Wechselbeziehungen

von Nex am 19.11.2008 14:33

Kompliment Mesa!

Durch unsere Fockussierung auf diese, aktuelle physische Realität, bemerken wir in der Tat nicht, wie sehr wir auch von der gleichzeitigen Existenz in anderen Realitätsebenen, auch und gerade hier, jetzt in dieser und jeder Sekunde ... ich nenne es mal "Aufrecht erhalten" werden. Unsere physische Existenz würde keine Stabilität besitzen, würde sie nicht auch aus anderen Realitätsebenen "genährt" werden. Umgekehrt gilt dies aber genau so, um mal die im wahrsten Sinne des Wortes existenziellen, jedoch leider weitgehend unbewussten Wechselbeziehungen hervorzuheben.

Da Zeit nur ein Tarnungsmuster innerhalb dieser Realität ist (durch uns so gewollt), wir diesem Muster perfekt angepasst sind und sich unser Denken daraus folgerichtig linear gestaltet, unterliegen wir einem Wahrnehmungsmechanismus, der grob gesagt, in einem System aus Ursache und Wirkung eingebunden ist. Dieses step-by-step- lineare Wahrnehmungsschema, stellt eine der größten Hürden dar, die wir in unserem Denken überwinden müssen. Der Gedanke der "Gleichzeitigkeit", somit quasi der "Zeitlosigkeit", ganz besonders auch in Bezug auf Ursache und Wirkung, ist zwar aus unserem Bezugpunkt heraus, gerade noch intellektuell erfassbar, jedoch nicht mehr erfahrbar mit all unseren physischen Sinnen. Nur wenn alle Sinne, im Verbund mit Gedanke und Emotion beteilligt sind, können wir aber von einer "tatsächlichen", weil bewussten Erfahrung sprechen. Da uns gleichzeitige Erfahrungen in Alternativrealitäten uns so also nicht bewusst werden können, wirken diese Beschränkungen wie eine hohe Mauer, die das physisch zentrierte Ego nicht zu überwinden vermag.

Was also tun, wollen wir solche massiv gemauerten Grenzen überwinden und bewusst, die dahinterliegenden anderen Koordinaten unseres Seins erkunden?

Dies kann nur funktionieren wenn wir:

A) Als Grundvorraussetzung, gedanklich die Realität dieser anderen Existenzebenen anerkennen ... und

B) auf unseren Reisen in die unentdeckten Kontinente unserer Psyche (diese psychischen Realitätswelt, die gleichzeitig unsere Ursprungs- oder Heimatwelt ist), ganz bewusst die Ausrüstung unser physischen Sinne zurücklassen und uns stattdessen eine neue Ausrüstung besorgen, nämlich ein möglichst gut entwickeltes Sortiment innerer Sinne.

Diese inneren Sinne sind es, die unsere Wahrnehmung dieser anderen Existenzebenen erst ermöglichen und damit bewusst machen. Zwar stehen sie mit unseren "äusseren" Sinnen in einer stabilisierenden Wechselbeziehung, doch sind sie uns praktisch weitestgehend unbekannt. Dies gilt gleichermaßen in Hinsicht auf Qualität, wie auch Quantität dieser Werkzeuge. Sinneswahrnehmung (sinnliche Wahrnehmung) ist ein Werkzeugkasten, von dessen Inhalt wir nur die oberste Ebene kennen und benutzen. Für das "bauen" unser physischen Realität mag das ausreichend sein, für die Gestaltung unserer Realitätsalternativen sind sie jedoch nicht nur unbrauchbar, sondern im Höchsten Maße hinderlich.

Man kann sagen, dass jede Ebene in diesem gedanklichen Koordinatensystem, ihre eigene Art von inneren Sinneswerkzeugen benötigt. Wenn wir uns also auf die Reise machen wollen, müssen wir zunächst unseren Werkzeugkasten mit den richtigen Instrumenten bestücken. Es gibt nun unzählige Möglichkeiten, diese inneren Sinne zu entwickeln, viele esoterische Wege die man dazu beschreiten könnte, viele davon unnötig kompliziert, andere wiederum alberner, zeitverschwenderischer Unfug. Aus meiner Erfahrung heraus kann ich sagen, dass ein effektiver, relativ rascher Weg, über AKE führt. Aber es mag natürlich sein, dass dies nicht generell gelten könnte, denn Psyche ist weitaus individueller, als es alles Physische je sein könnte. Wie auch immer, im Seth-Material sind einige (wie ich finde herrlich simple, pragmatische) Übungen zu finden, die auf das Entwickeln dieser inneren Sinne abzielen. Jedoch leicht sind sie auch nicht!

Welche Wege auch immer wir beschreiten, wichtig ist immer den Bezugsrahmen unseres Ausgangspunktes dabei nicht ausser Acht zu lassen. Wenn wir diese physische Existenz vom Stellenwert als eher gering einshätzen, schaffen wir auch damit schon wieder eine hierarchische Struktur - gerade das, was wir doch eigentlich überwinden wollen. Bei AKE z.B. fällt auf, dass viele die nur allzu gern aus dieser für sie verachtenswerten Realität fliehen wollen, am meisten Schwierigkeiten damit haben, ihren Körper zu verlassen. Warum? Weil sie ihren Ausgangspunkt nicht anerkennen. Keine Reise aber kann beginnen, wenn die Startbahn nicht "geteert" ist. Was ich sagen will - und worauf auch Seth wiederholt hinweißt - ist Folgendes: Erkennt bitte auch diesen Bezugsrahmen der physischen Realität an. Ihr seid hier, um eure Erfahrungen mit der physischen Dichte zu machen - und dies so umfangreich wie nur irgendmöglich. Je besser ihr in dieser Realität mitspielt (ohne dabei jedoch eure Individualität zu verkaufen), desto besser werdet ihr auch von hier aus in andere Erfahrungswelten auf anderen Realitätsebenen aufbrechen können. Der Fockus liegt nun einnmal dort wo er ist. Um ihn zu ändern, in andere Richtungen zu kallibrieren, muß ich wissen, wo ich stehe und in welche Richtung ich mit möglichst klaren Blick JETZT blicke.

Wenn ihr diese Welt in all ihren Facetten nicht entdecken wollt, wird es auch nicht gelingen, andere Welten zu entdecken. Die Wechselbeziehungen machen es zur Bedingung, dass jede Welt, hierarchielos im gleichen Maße und Umfang anerkannt wird! Je mehr ihr diese Welt negiert, desto mehr Energie zieht ihr auch aus den anderen Welten ab, in denen ihr JETZT existiert - und wenig Energie bedeutet: wenig Wahrnehmung, geringe, eng eingegrenzte Bewusstheit.

DAS LEBEN IST FÜLLE, VITALITÄT UND KRAFT ...

... überall!!!





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BlackMesa
Gelöschter Benutzer

Re: Realitätsalternativen und Wechselbeziehungen

von BlackMesa am 19.11.2008 19:45

Um noch einmal auf den Bezugsrahmen zurückzukommen:

Wie gesagt, man darf keine hierarchische Einteilung vornehmen - was auch zum Teil garnicht geht, weil man eben nicht "erfährt" . Es ist, wie Nex sagte, falsch zu denken man müsse "diesem" System entfliehen um es gegen die "leuchtende Welt der Alternativen" einzutauschen. Etwas anderes hab ich ja auch nicht gemeint. Man kann ja ruhig "hier" bleiben , aber mir würde eine zu starke Fokussierung auf das politische und gesellschaftliche System nicht gefallen. Die Anpassung auf Kosten des Selbst, der Individualität, wär mir persönlich zugroß. Nex, du schriebst ja, dass wir hier sind um hier Eindrücke zu sammeln. Seh ich natürlich genauso. Warum wär man sonst auch hier?^^ Aber im Zuge der Wechselwirkungen zwischen den Systemen tun wir - bei der Erforschung von uns selbst - ja genau das. Wir werden unserer Rolle gerecht, und das wie ich ich finde sogar im höchsten Maße. Man sammelt einmal Eindrücke, wie sie von der Politik und der Gesellschaft hervorgebracht werden, und auf der anderen Seite sammelt man physische Eindrücke bezogen auf andere Realitäten. Gutes Beispiel hier; die AKE. Wenn ich mich in diesem Zustand befinde und nach einiger Zeit wieder bei "normalen" Bewusstsein bin, dann habe ich auf physische Weise eine andere Realität erfahren - und somit einen physisch geprägten Eindruck bekommen. Ich würde also nicht von hier "fliehen", sondern wenn mans genau nimmt, die Wahrnehmung der physischen Existenz nur intensiviert haben.

Ich würd gern ein Beispiel dazu machen, aber mir fällt das zu schwer es in Worte zu fassen, ich rede (bei zwei gemachten Versuchen) nur drum rum, also lass ich das. Ziemlich schwerer Stoff :D

Um aber mal auf die Traumwelt und ihre Wirkung auf die physische Welt zurückzukommen:

Wie gesagt, wenn ich am Morgen aufwache, dann weiß ich, dass ich für eine gewisse Zeit in einer anderen Realität war. Das ist wie gesagt eine Wechselwirkung, denn ich kann so unmittelbar Erfahrungen aus diesem anderen Bewusstseinsstadium ziehen. Man kommt also wieder von der "zweitnormalsten" Bewusstseinsebene in die "normalste" zurück. Wenn man aber diese Gegebenheit auf mehrschichtige Bewusstseinsebenen überträgt dann kommt man (oder vielmehr ich ^^) dazu :

Wenn ich Information von der Traumwelt nach hier "konvertiere", dann ist das warscheinlich für jede Realität so. Bin ich meinetwegen in einer AKE-Erfahrung und "springe" von dort aus noch eine Ebene tiefer, dann müsste das heißen, dass ich von dieser Ebene Informationen in die AKE-Ebene konvertieren könnte. In dem AKE-Zustand würde mir diese Information dann zukommen. NUR : Wenn ich diese Information dann in dem AKE-Zustand erhalte (entschuldigt, ich hab da nicht viel Erfahrung mit, deshalb die Mutmaßung), bin ich mir dann der Information voll bewusst? Oder wäre das dann so als würde ich Information von G nach F nach E nach D nach C nach B nach A konvertieren ( A wär mein "normales" Wachbewusstsein ) und dabei die Information auf ihrem Weg viel von ihrem Gehalt einbüßt? Wie wenn man "Stille Post" spielt, und am Ende hat man nurnoch Fetzen von dem Ursprünglichen erhält..

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XEXEX
Gelöschter Benutzer

Re: Realitätsalternativen und Wechselbeziehungen

von XEXEX am 19.11.2008 19:58

*kurz einmisch*

Auf den letzten Absatz bezogen; Ist das eines der Probleme von Channelings?!

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Nex
Gelöschter Benutzer

Re: Realitätsalternativen und Wechselbeziehungen

von Nex am 19.11.2008 21:53

Antwort ebenso bezogen auf den letzten Absatz:

Ja, zunächst wäre das an diesem Beispiel ausgerichtet, tatsächlich noch so eine Art "Stille Post", wobei auf dem "Postwege" sehr viel verloren gehen würde. Dies ist ähnlich wie beim Erwachen aus dem Traum - kaum wieder angekommen in der Präverenzrealität, schon entfleuchen einem die Eindrücke, bis die Erinnerung daran mehr und mehr wegzusickern scheint. Für einen ungeübten Träumer (demnach ebenso ungeübten Erwacher) ist dies der Normalzustand. Sozusagen Augen auf ... und nichts ist gewesen.

Allerdings: Ein geübter Träumer wird hier schon weitaus bessere Ergebnisse erzielen. Die Intensität, mit der Du und einige andere ihre Träume erinnern (ja auch zeitweise sehr luzide Träume kreieren), zeigt doch, dass ihr mit fortschreitender Übung immer besser werdet. Professionelles Träumen führt früher oder später beinahe schon automatisch zu willentlich erzeugten AKE´s, zunächst aus der Traumebene heraus, bis man soweit ist, sich schon nach jeder körperlichen Entspannung herauszubewegen. Dies wären dann aber keine physischen Erfahrungen mehr, wie Du sagtest. Das zu verstehen ist schwer. Aber wenn Du heraus gehst, gehst Du eigentlich nach Innen, nämlich in jene Sphären des Psychischen, aus denen die physische Realität entspringt - wenn auch noch nicht sehr tief, wie man einschränkend sagen muß.

Vom ersten AKE-Level aus, kann man dann wiederum sehr leicht in weitere oder tiefere Schichten gelangen (man stelle es sich wie die Schichten einer Zwiebel vor). Mit fortschreitender Übung und Praxis, wird man dann aber auch aus diesen amorphen Tiefen, klare und vor allem bewusste Erinnerungen mitnehmen können. Hierbei spielen sehr langsame physische Anpassungsprozesse (Hauptsächlich im Gehirn) eine hemmende, zeitintensive Rolle. Das Körperliche muß sich anpassen, mitwachsen quasi. Dieser Prozess kann dann oftmals von Symptomen wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Sehschwierigkeiten, Verlust des Tast- oder Geschmackssinns etc. begleitet sein - Zeichen dafür, piano zu machen und den Körper aufholen zu lassen (Du und Hades, ihr kennt diese Symptome ja inzwischen, was deutlich zeigt, ihr seid auf den richtigen Weg).

Wer hier die nächsten Jahre diszipliniert, jedoch mit den nötigen Ruhepausen, weiter am Ball bleibt, wird immer bewusster in die Zwiebel hinein, und im gleichen Maße immer bewusster auch wieder aus ihr heraus kriechen können. Der Faktor Zeit im Zusammenhang mit Geduld, stellt dabei das größte Hindernis dar. Aber es lohnt sich ...!

@ XEXEX:

Dies ist in der Tat eines der Probleme des Channelings. Sogar weitaus problematischer noch, weil sich hierbei zwei Individuen, quasi in der Mitte der Brücke treffen müssen. Ein ungeübtes Medium, wird viel von den Informationen verwässern und unbewusst "färben" auf dem Weg nach Außen. Es müssen hierbei von beiden Seiten gewaltige Anpassungen vorgenommen werden.

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BlackMesa
Gelöschter Benutzer

Re: Realitätsalternativen und Wechselbeziehungen

von BlackMesa am 27.11.2008 20:15

Um mal auf was ganz anderes zu kommen (mag aber auch zur Wechselbeziehung gehören);

hat man bei starken nächtlichen Aktivitäten (also Träume etc) über die Tage hin mehr Hunger als üblich? Oder anders gefragt: Erfordert die nächtliche mentale Aktivität ebensoviel "Kraftzufuhr" (in Form von Nahrung) wie die physische?
Ich stelle nämlich seit ungefähr einem Monat fest, dass ich alles verschlinge wie nichts. 6 Baguettes hier, zwei (dicke) Pizzen da...bin zwar nicht übergewichtig/ dick, und werde es auch nicht, aber das fällt mir schon auf. An einem Abend hatte ich z.B. eine Pizza gegessen und war plötzlich müde und bin ins Bett gegangen. Am Morgen (ungefähr 6 Stunden später) wach ich auf, und fühl mich als hätte ich einen Tag lang nichts gegessen.

Der Hauptgrund warum ich das gerade jetzt schreibe ist mein Traum von heute Nacht. Irgendjemand / etwas im Traum hatte mir gesagt, dass "mein Stoffwechsel sehr gut ist". Heute Morgen ist mir das dann auch direkt eingefallen, deswegen meine Frage.

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Hades
Gelöschter Benutzer

Re: Realitätsalternativen und Wechselbeziehungen

von Hades am 27.11.2008 20:24

Ich glaube die physische Realität und die Traumrealität sind ganz nah beieinander, wenn nicht sogar die selbe nur in anderen Dimensionen. Ich habe schon einige Male auch Blaue Flecken oder Wunden gehabt, wo ich im Traum geschlagen oder verletzt wurde. Einmal war das sogar so heftig, da hatte ich geträumt, dass ich erwürgt werde und währenddessen bin ich aufgewacht und habe auch KEINE Luft mehr bekommen. Erst als ich was getrunken hatte und mir aufn Brustkorb gehauen habe gings wieder, aber das kann verdammt gefährlich sein.

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Nex
Gelöschter Benutzer

Re: Realitätsalternativen und Wechselbeziehungen

von Nex am 27.11.2008 21:21

Nö, du bist wahrscheinlich einfach nur schwanger!

Aber Scherz und aufgeblähter Bauch beiseite. Es stimmt, ich kann mich Hades Ausführungen dazu nur anschließen. Unser Gehirn unterscheidet schlicht und einfach nicht zwischen körperlichen oder auch nur rein geistig erfahrenen Erlebnissen. Ein Film, ein Roman, ein Traum, erst recht sonstige mentale Erfahrungen ausserkörperlichen Charakterss, können demenstprechend für mehr oder weniger deutliche körperliche Reaktionen sorgen.

Wir unterteilen Bewusstsein gerne. Wir sprechen von Unter- oder Fortgeschrittene in der Verständnisfindung auch von "Körperbewusstsein". Jedoch in Wahrheit sind solche "Grenzen" natürlich nur rein imaginär und bestehen selbstverständlich nicht wirklich. In Wahrheit ist Bewusstsein natürlich etwas Ganzheitliches. Selbst die künstliche Trennung von Körper und Geist, sollten wir deshalb eigentlich auch gar nicht vornehmen. Körper ist, wie jeder manifeste physische Gegenstand, lediglich der äussere Ausdruck von Geist, oder besser gesagt bewusstsein.

Eines stimmt aber auch. Solche körperlichen Reaktionen empfindet jeder anderes. So wie jede Frau ihre Schwangerschaft auch ziemlich individuell erlebt ^^.

Alles normal, würde ich daher diagnostizieren.

Gez. Dr Nex
Gynikologe und mehr ...

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Hades
Gelöschter Benutzer

Re: Realitätsalternativen und Wechselbeziehungen

von Hades am 27.11.2008 21:27

Gez. Dr Nex
Gynikologe und mehr ...


:lol:

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