Phänomen: Punkte sehen

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SirHighend

49, Männlich

Beiträge: 201

Re: Phänomen: Punkte sehen

von SirHighend am 27.08.2011 15:40

also mir is in meiner kindheit bei dem phenomen schon aufgefallen, dass wen man geblinzel hat alles weg is.
in bio habe ich ma gelernt, das die augenflüssigkeit ja nich nur "schmierenden" effekt hat, sondern besonders für die reinigung durch das blinzeln von nöten ist.
desweiteren habe ich mal gehört, das unsere normal atemluft voll mit kleinstpartikeln ist. dass könnte alles mögliche sein. staub, schuppen und hautpartikel, kleine gold und platin teilchen aus handelsüblichen auto-katalysatoren und so weiter. vieleicht sogar kleine tote oder lebende "wesen"^^(könnte man sich direkt wie nen gott fühlen, "ey, wie läufts denn so?- oh nich schlecht, hab schon 15kleinst kolonien in meinem auge.").
beispiel lebensmittelindustrie oder microelektronik gibts ja auch extra sterile räume oder bereiche.
wir atmen das ja auch ein. deswegen eher über die nase einatmen, die filtert am besten...und keine panik, das is auch völlig normal...wenn die atmosphäre nich ganz so verschmutz wäre. aber nen extra sagrotan reiniger für atemluft, wird glaub ich nich benötigt^^
also, wenn man meiner meinung nach, mit offenen augen durchs leben geht sieht man das einfach, nachdem es sich auf der augenflüssigkeit abgelegt hat. es schwebt ja auch in der luft, wie auch in der flüssigkeit, da das zeug mangels maße nich mehr so stark der schwerkraft unterworfen ist.
meine theorie is da sogar, daß man nur die objekte sehen kann, die im auge genau auf der linse/dem"schwarzen" landen und herum "schwimmen", oder getrieben werden durch die bewegung der augenflüssigkeit.
das erklärt nämlich auch, warums irgenwie nich so einfach is nem pünktchen zu folgen.
die bewegung des auges ist einfach zu groß, du siehst nen neuen auschnit, der "verunreingten" flüssigkeit oder hast es ausversehen wieder weggeblinzelt.
ich finde das is halt nen schönes beispiel für mutter natur oder das wunder des lebens. das wir nich nur blinzeln weil die augen "brennen" oder wir müde werden, sondern das wir mehrmals in der minute unser auge sauber und geschmiert halten.

nachtrag
 und das coolste is, daß hier soviele leute sind die das auch sehen können. hab bisher nur wenige  "andere"
in meinem leben getroffen, die das auch können.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.08.2011 15:46.

aluk4rd

39, Männlich

Beiträge: 1

Re: Phänomen: Punkte sehen

von aluk4rd am 27.08.2011 03:54

Mouches volantes werden durch Glaskörpertrübungen hervorgerufen. Diese Trübungen finden sich in nahezu jedem Glaskörper. Sie entstehen durch die physiologische Kondensation von Collagenfibrillen, die in der Grundsubstanz gelöst sind, zu mikroskopisch kleinen Fädchen und Klümpchen. Mouches volantes lassen sich durch Schatten- und Beugungseffekte an diesen Kondensaten erklären, die umso stärker sind, je mehr Licht ins Auge fällt und umso deutlicher gesehen werden, je näher die Kondensate vor der Netzhaut liegen. Häufig treten sie in Verbindung mit höhergradiger Kurzsichtigkeit auf.

So sagts zumindest das allwissende Wikipedia :)

Atome kann man nicht sehen, dazu ist die "Auflösung" der Augen zu schlecht... und Energie kann das menschliche Auge leider auch nicht sehen, sonst würden wir ja dauernd Energie sehen können, da diese in verschiedenster Form überall um uns herum existiert :) Und das Bewusstsein eines Menschen kann sich schlecht auf das Auge auswirken. Alleine schon, weil der Sehnerv nur eine "Einbahnstrasse" ist.

Aber das habe ich auch, deswegen wollt ich mich auch mal dazu melden

MfG

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.08.2011 03:58.

Angel-of-Death

-, Männlich

Beiträge: 30

Re: Phänomen: Punkte sehen

von Angel-of-Death am 26.08.2011 19:03

Dieses "Eye Floaters" habe ich ebenfalls... auch ich dachte anfangs, dass dies sicher nicht viele menschen haben, doch jetzt weiß ich, dass ich damit falsch lag

Aber irgentwie kann das zwischendurch auch nerven.. Man konzentriert sich auf eine Stelle und sieht überall solche komischen Punkte und Wellen in der Luft.. Und wenn ich dann den Kopf bewege, bewegen sie sich nicht mit... Also mir gefällt die Antwort mit den Atomen auch am besten ^^

Nur die, die riskieren zu weit zu gehen, erfahren, wie weit sie gehen können.

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Grishak

38, Männlich

Beiträge: 71

Re: Phänomen: Punkte sehen

von Grishak am 21.03.2011 04:40

Die hat jeder und zahlreiche Lebenwesen ebenfals. Nichts besonderes.

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DieWahrheit

31, Männlich

Beiträge: 65

Re: Phänomen: Punkte sehen

von DieWahrheit am 30.07.2010 20:28

Diese "Eye Floaters" hab ich auch. Ich hab jahre lang gedacht, dass ich der einzige wär, aber das war dann falsch. Gott sei dank :D

Η αλήθεια βρίσκεται μέσα μας.

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weirdo
Administrator

-, Weiblich

Beiträge: 2046

Re: Phänomen: Punkte sehen

von weirdo am 30.07.2010 09:53

;-) Hatte ich hier letztes Jahr schon mal vorgestellt, Ozy:
http://fastgeheim.yooco.de/forum/t.4061359-floco_tausin_mouches_volantes.html
Da gibt es noch mehr Leseproben, da wird der Kauf beinahe unnötig.

Alles Wissen ist vergeblich ohne die Arbeit, und alle Arbeit ist sinnlos ohne die Liebe. [Khalil Gibran]

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Ozymandias

57, Männlich

Moderator

Beiträge: 1030

Re: Phänomen: Punkte sehen

von Ozymandias am 29.07.2010 23:04

Das nennt man "Mouches Volantes" oder "Eye Floaters", das hab ich auch.

Hier ein paar Bilder:





Mouches volantes

Der Begriff „Mouches volantes“ (französisch für „fliegende Fliegen/ Mücken“) stammt aus der Augenheilkunde und bezeichnet dort alle Arten von Glaskörpertrübungen, die ein Mensch subjektiv in seinem Blickfeld feststellen kann. In den meisten Fällen gelten Mouches volantes als harmlos und nicht therapiebedürftig. Diese harmlosen Mouches volantes werden meistens als verklumpte Glaskörperfibrillen erklärt und können als vereinzelte, sehr bewegliche und transparente Punkte, Kreise und Fäden gesehen werden. Gut sichtbar sind sie bei hellen Lichtverhältnissen.

In den 1990er Jahren machte ich im Schweizer Emmental die Bekanntschaft mit einem Einsiedler namens Nestor, der sich selbst als Seher bezeichnet. In der aussergewöhnlichen Weltdeutung und Lebensweise von Nestor spielen die Mouches volantes eine zentrale Rolle.

Für ihn ist die Wahrnehmung dieser Punkte und Fäden das Resultat der bisherigen Bewusstseinsentwicklung eines Menschen. Im Laufe von weiteren Fortschritten in diesem Prozess, herbeigeführt durch eine ethische Lebenshaltung, konsequente Leibes- und Atemübungen, sowie erweiterte Bewusstseinszustände, verändert sich unsere Wahrnehmung der Mouches volantes: Stören sie uns zu Beginn eher als trübe oder transparente, ablenkende Punkte und Fäden, sehen wir sie später als grosse Kugeln und Fäden, auf die wir unsere Konzentration richten und sie damit zum Leuchten bringen. Nestor praktiziert das Sehen der Mouches volantes als eine Meditation mit offenen Augen. Für ihn geht es darum, die „Quelle“ in dieser Struktur zu finden, d.h. die Kugel, welche unseren Durchgang in die jenseitige Welt darstellt.

Sternchen

Ein weiteres entoptisches Phänomen, das häufig mit den Mouches volantes verwechselt wird, sind die „Sternchen“ (blue field entoptic phenomenon). Es handelt sich um hell leuchtende Kügelchen, die sich in gewundenen Bahnen bewegen. Sternchen sind gut wahrnehmbar, wenn wir ohne Fokussierung in den freien Himmel blicken. In körperlichen Extremzuständen können sie sehr deutlich und leuchtend erscheinen, z.B. bei niederem Blutdruck, Schwindel, Schwärze vor den Augen und beginnender Ohnmacht. In der Augenheilkunde werden die Sternchen als weisse Blutkörperchen (Leukozyten) erklärt, die sich in den Netzhautgefässen des Auges bewegen.

Eine Verknüpfung von Sternchen und ganzheitlich-spirituellen Erklärungen treffen wir im Bereich der Esoterik relativ häufig an: Meistens wird argumentiert, die Sternchen seien die visuell sichtbare Lebensenergie oder eine Form davon. Dabei wird häufig auf aussereuropäische Konzepte von Lebensenergie wie prana, chi oder ki zurückgegriffen. Doch eine tiefgründigere Theorie, die das Phänomen erklären könnte, ist schwer zu finden.

Eine Ausnahme bildet Wilhelm Reichs umstrittene Orgon-Theorie. In den 1930er und 1940er Jahren führte Dr. Wilhelm Reich (1897-1957) eine Reihe von biophysikalischen Experimenten durch, die seiner Ansicht nach zeigten, dass organisches Material (auch der menschliche Körper) durch eine Energie „erregt“ wurde. Diese Energie konnte er visuell, thermisch und elektromikroskopisch nachweisen, und zwar im Sonnenlicht, im Erdboden, in der Atmosphäre und in lebenden Organismen. Er nannte diese Energie „Orgon“ und setzte sie therapeutisch ein. Von eher spirituell orientierten Anhängern der Orgontheorie wird die Konzentration auf den visuellen Ausdruck des Orgon empfohlen: Nach dieser Ansicht widerspricht die Wahrnehmung der energetischen Sternchen diametral der Wahrnehmung der physischen, materiellen Objekte. Und da wir gewohnt sind, auf die physische Welt zu blicken, bedarf es grosser Konzentration um diese Sternchen für eine längere Zeit ohne Unterbruch zu sehen. Um dies zu erreichen, müsse der innere Dialog, das Ego, zur Ruhe gebracht werden. Nach dieser Beschreibung kann die Konzentration auf die Sternchen daher wie die Konzentration auf Mouches volantes als Meditation mit offenen Augen aufgefasst werden.



Entoptische Erscheinungen als Gegenstand der Meditation mit offenen Augen

Das Gemeinsame bei allen besprochenen entoptischen Phänomenen ist, dass sie eine spirituelle Bedeutung erfahren haben. Dies geht einher mit der Vorstellung, dass ein Mensch durch eine bestimmte Lebensführung und bestimmte spirituelle Praktiken sein Bewusstsein verändert und dadurch seine Wahrnehmung erweitert. Im Fall von erweiterter visueller Wahrnehmung wird oft von einem „inneren Sehsinn“ bzw. von einem „dritten Auge“ gesprochen. Aura, Mouches volantes und Sternchen können in diesem Sinn als unterschiedliche Objekte des dritten Auges verstanden werden; für die Praktizierenden führt ihre Betrachtung zu Erkenntnissen über Mensch und Welt. Die Wissenschaft hingegen macht keine so weit reichenden Interpretationen sondern begnügt sich damit, die physiologischen und optischen Grundlagen zu beschreiben. Welche Erklärung man auch immer bevorzugt, immer gilt bei entoptischen Erscheinungen: Der Blick nach aussen ist der Blick nach innen.


„Mouches Volantes – Die Leuchtstruktur des Bewusstseins“, Leuchtstruktur Verlag (Bern) 2010, Paperback, 376 Seiten, 24.90 € / 39.80 CHF, Genre: Belletristik/mystische Erzählung.

Das Leben ist ein langer Gang mit sehr vielen Türen, man braucht nur den richtigen Schlüssel.
            

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Abraxa

43, Weiblich

Beiträge: 7

Re: Phänomen: Punkte sehen

von Abraxa am 25.06.2010 12:35

Hallo
Punkte sehen ist ja so eine Sache für sich .
Meine MS fing so an, also sollte man ruhig mal zum Arzt gehen.
LG Abraxa

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ultraflash

37, Männlich

Beiträge: 51

Re: Phänomen: Punkte sehen

von ultraflash am 01.05.2010 12:59

Tja man kann ziehmlich vieles sehn wenn man nur will^^
Das man Teilchen beim herumschwieren sieht leicht möglich.
Wenn man aber viel mehr ins nichts fokusiert, kann man auch Wellenlienen sehn (PS: geht nur mit einem Auge besser).
Energiefelder um alles herum, aber auch Gitterlinien.

Das sagt aber noch nicht viel aus. Lustiger wirds wenn man sich gar nicht auf seine Augen verlässt, sondern diese einfach mal verbindet (Und ich meine so das man gar nichts mehr sieht, wirklich gar nichts mehr).

Tja und nun sollte man mal versuchen seine Hände zu sehen oder gar blind durchs Haus zu laufen.
Jetzt werden sich warscheinlich einige Denken, naja wie solls gehn, seh ja nur "schwarz".
Wichtig is nur,sich nicht schrecken, wenn aufeinmal ne hell Grün leuchtende Hand durch Blickfeld rauchscht^^.


Mit freundlich Grüßen
Euer Psycho^^

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Xentor

46, Männlich

Beiträge: 513

Re: Phänomen: Punkte sehen

von Xentor am 01.05.2010 11:10

Die Dinger sehe ich auch.
Hab ich auch mal hier im Forum erwähnt. Seltsames optisches Phenomän (hies der Threat).

Ich denke auch nicht, daß es von innen kommt. Weil diese Punkte z.b. nicht meiner Augenbewegung folgen (wenn ich dne Kopf bewege, wandern die nicht mit, sondern bleiben davon absolut unabhängig, was nach Trägheit der Masse (in Flüssigkeiten) unmöglich ist. Mindestens müssten sie sich entgegen der bewegungsrichtung verdichten, wenigstens ein klein wenig.

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