Leben auf dem Mars

Erste Seite  |  «  |  1  ...  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  »  |  Letzte [ Nach unten  |  Zum letzten Beitrag  |  Thema abonnieren  |  Älteste Beiträge zuerst ]


Surtr
Gelöschter Benutzer

Re: Leben auf dem Mars

von Surtr am 20.11.2010 09:32

Wurde das nicht schon in einem anderen Thread behandelt ?

Re: Mars
von: Whizzkid am 29.10.2010 11:48:28

Hi Leute!

Habe heute was interessantes gelesen .. Hier der Link: http://www.blick.ch/life/wissen/nasa-plant-reise-ohne-rueckkehr-159540

Was meint ihr dazu? Wäre das tatsächlich möglich oder ist das nur Wunschdenken?

Ausserdem ergeben sich hier automatisch Fragen wie z.B. Ernährung, Sauerstoff oder Sicherheit. Inwiefern denkt ihr kann man den Koloniegründern ein Leben versichern?

Antworten

Ozymandias

57, Männlich

Moderator

Beiträge: 1030

Re: Leben auf dem Mars

von Ozymandias am 19.11.2010 22:55

Eine krasse Vorstellung einmal hin zu Mars und nicht mehr zurück...hmmm
Würdet ihr das machen so One-way mäßig?

Einmal never-come-back zum Mars, bitte!

Eine Reise zum Mars wäre mit einem One-way-Ticket viel einfacher zu gestalten, meinen Experten. Selbstmordmission oder Weg zur wissenschaftlichen Unsterblichkeit?

Die ersten Menschen auf dem Mars werden womöglich zweimal Geschichte schreiben: Wenn sie den Roten Planeten betreten, und wenn sie dort sterben. Indem der Raumflug von vornherein als Reise ohne Rückkehr geplant wird, ließe sich eine solche Mission viel einfacher vorbereiten und finanzieren, sagen jetzt zwei Professoren aus Amerika.

Als freiwillige Auswanderer zum Mars kämen Wissenschaftler und Ärzte in Frage, die bereits erwachsene Kinder haben und sich auf der Erde bei guter Gesundheit dem Rentenalter nähern. (© dpa)

"Das ist keine Selbstmordmission", schreiben der deutsche Astrobiologe Dirk Schulze-Makuch von der Washington State University und der Kosmologe Paul Davies von der Arizona State University (Journal of Cosmology, Bd.12, S.3619, 2010). "Die Astronauten würden mit der Absicht abreisen, für den Rest ihres Lebens zu bleiben, als Pioniere einer permanenten Marskolonie."

Als freiwillige Auswanderer kämen demnach Wissenschaftler und Ärzte in Frage, die bereits erwachsene Kinder haben und sich auf der Erde bei guter Gesundheit dem Rentenalter nähern. Sie könnten ihren Lebensabend bei aufregender Arbeit am Fuß des Olympus Mons verbringen, des 27 Kilometer messenden, höchsten Berges im Sonnensystem.

Solche Reisen ohne Rückkehr propagiert Davies schon seit einiger Zeit. Etliche Fachleute unterstützen ihn, unter ihnen der Nasa-Astronaut Buzz Aldrin, der 1969 als zweiter Mann den Mond betrat, sowie Joe Gavin, der das Entwicklungsteam der Apollo-Mondlandefähren geleitet hat. Sie alle sind überzeugt, dass es an Freiwilligen für die Marsreise ohne Rückflug keinen Mangel gäbe.

Für die One-way-Version sprechen den Experten zufolge mehrere Argumente. Zunächst wäre die Mission viel preisgünstiger, wenn der Treibstoff für den Rückflug nicht zum Mars transportiert werden muss; Paul Davies schätzt, die Ausgaben könnten um 80 Prozent sinken. Sie würden statt 500 Milliarden etwa 100 Milliarden Euro ausmachen.

Allerdings kämen erhöhte Kosten hinzu, denn eine Marsbasis bräuchte über Jahrzehnte hinweg spätestens alle 26 Monate, wenn sich ein günstiges Startfenster öffnet, Nachschub oder eine Erweiterung der Mannschaft.

"Sie würden mit Ehrungen und Preisen überhäuft"

Mehr Bedeutung geben die Experten ohnehin gesundheitlichen Aspekten. Überhaupt zum Mars aufzubrechen setze Astronauten erheblichen Gefahren bei Start und Landung sowie durch die kosmische Strahlung während des Fluges aus. Gegenüber einer konventionellen Mission ließen sich diese Risiken beim Verzicht auf eine Rückkehr halbieren.

"So grausam es klingt, die Astronauten würden ihr verbleibendes Leben besser auf dem Mars verbringen, als zum Sterben nach Hause zu kommen", schrieb der Physiker Lawrence Krauss, ebenfalls von der Arizona State University, vor einem Jahr in der New York Times.

Den gesundheitlichen Gefahren, die das dauerhafte Leben auf dem Mars mit sich brächte, lasse sich vorbeugen, so die Fachleute. Roboter könnten eine Basis in einer Höhle mit Wasservorkommen und Felder unter Glaskuppeln an der Oberfläche anlegen, bevor die ersten Menschen ankommen. Diese halten dann per E-Mail Kontakt zur Erde, wobei die Funksignale 20 Minuten für jede Wegstrecke brauchen würden.

Die Mars-Kolonisten könnten sich außer als Bauern als Wissenschaftler betätigen und den Mars gründlich untersuchen - zum Beispiel nach Spuren von dort lebenden Mikroben. "Sie bekämen eine phantastische Publikationsliste", schwärmt Davies. "Sie würden mit Ehrungen und Preisen überhäuft."

Quelle:http://www.sueddeutsche.de


andere Quellen:
http://www.kosmologs.de
http://www.bild.de
http://www.welt.de
http://www.rp-online.de



<><
Ozy

Das Leben ist ein langer Gang mit sehr vielen Türen, man braucht nur den richtigen Schlüssel.
            

Antworten

khaos
Administrator

-, Männlich

Admin

Beiträge: 1387

Re: Leben auf dem Mars

von khaos am 19.11.2010 13:52

Grad eben auch auf dem Blog gelesen.
Da entstehen in der letzten Zeit immer interessantere Konzepte und Ideen für Marssonden.
Ein paar Modelle und Ideen die für den Lunar X Prize erstellt wurden wären sicher auch für solch eine Mission mehr als interessant und gut.
Ich erinnere mich dunkel daran dort auch einen spinnenartigen Roboter gesehen zu haben der sich auch zusammenrollen kann und dann als Kugel leichte Hänge hinabrollen kann.

<insert intelligent message here>

Antworten

Surtr
Gelöschter Benutzer

Re: Leben auf dem Mars

von Surtr am 19.11.2010 10:25

Und weiter gehts !

Hampton/ USA - Seit dreißig Jahren erforschen zahlreiche
Satelliten, Landeenheiten und Rover die den Planeten Mars und
haben dabei eine Vielzahl von Indizien und Beweisen zusammengetragen,
die zumindest auf einstiges Leben aber zumindest ehemals
lebensfreundliche Umweltbedingungen mit Flüssen, Seen und
Ozeanen hinweisen. Geht es nach den Visionen von NASA-Ingenieuren
und Wissenschaftlern, soll zukünftig auch eine Flugdrohne nach Marsleben suchen.

Für den NASA-Wissenschaftler Joel Levine ist die sich noch in der
Prototypphase befindliche Flugdrohne "Aerial Regional-Scale Environmental Surveyor" (ARES),
die am "Langley Research Center" der NASA entwickelt wurde,
die Ideallösung für diese Aufgabe. Die robotisierte und von Raketen
angetriebene Flugzeug sei die perfekte Plattform, um die größten
Geheimnisse des Roten Planeten zu erforschen.[...]





Den kompletten Bericht gibt es hier:
QUELLE
grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com 19.11.2010 10:25

Antworten

Surtr
Gelöschter Benutzer

Re: Leben auf dem Mars

von Surtr am 18.11.2010 10:16

Schön zu sehen dass es auch mal Vorwärts geht....hoffentlich !!

Mountain View/ USA - Einer der Hauptgründe für die zahlreichen unbemannten
Forschungsmissionen zum Mars, ist dessen großes Potential ein auch Leben beherbergt
zu haben oder sogar heute noch zu beherbergen. Wissenschaftler fordern nun, dass der
Suche nach Spuren dieses Lebens auf dem Roten Planeten bei zukünftigen Mars-Missionen
absolute Priorität eingeräumt werden soll...[...]

[...]Die für 2011 geplante "Mars Science Laboratory"-Mission der NASA hat zum Hauptziel,
nachzuweisen, dass der Mars früher in der Lage war, eine Umwelt aufrecht zu erhalten,
in der (zumindest mikrobiologisches) Leben möglich gewesen wäre. Immer mehr Forscher
und Wissenschaftler fordern jedoch eine neue Strategie für die Marsforschung, die sich auf
die direkte Suche nach immer noch vorhandenem Leben selbst konzentrieren solle, wie
es auch heute noch auf dem Mars existieren bzw. im Kälteschlaf verweilen könnte.[...]

[...]Kein menschliches Ziel könnte wichtiger und grundlegender sein, als zu
untersuchen, ob wir alleine im Universum sind oder nicht. Der Mars ist hierbei das erste
Ziel, weil er sich in unserer direkter Nachbarschaft befindet", kommentiert der
Astrobiologe Alberto Fairen vom "SETI-Institute" und dem "Ames Research Center"
der NASA. "Der Nachweis von Leben auf dem Mars wäre die wichtigste
wissenschaftliche Errungenschaft dieses Jahrhunderts.[...]



Den kompletten Bericht gibt es hier:
QUELLE
grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com 18.11.2010 10:15

Antworten

gforce4040
Gelöschter Benutzer

Re: Leben auf dem Mars

von gforce4040 am 08.04.2010 23:43

hallo @ khaos und @all

Terraforming ist mal wieder eine Wunschvorstellung der Menschen die jedoch so kostspielig und aufwendig ist das sie letztenendes doch nicht umgesetzt werden kann, und wenn dann nur unter größten Mühen.



ich glaube schon das da was im gange ist!

1.was ist mit den geldern die an der börse einfach so verschwunden sind
2.was ist mit spenden wo das komplette geld nur teilweise ankommt in ländern wo es benötigt wird
sprich: habe es aus einer guten quelle da ein bekannter vom roten kreuz nach afrika reist um zu helfen.
3.wir gehen nur noch fürn appel und ein ei arbeiten das heisst das wir gerade noch so über die runden kommen
was nicht sein darf weil jeder mensch könnte auf dieser welt vernünftig leben

ich glaube das gelder in geheime forschungen reingesteckt werden bin fest davon überzeugt!
darunter auch der mars!!!!!!!!

mfg gforce4040

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.04.2010 23:48.

khaos
Administrator

-, Männlich

Admin

Beiträge: 1387

Re: Leben auf dem Mars

von khaos am 08.04.2010 22:11

Terraforming ist mal wieder eine Wunschvorstellung der Menschen die jedoch so kostspielig und aufwendig ist das sie letztenendes doch nicht umgesetzt werden kann, und wenn dann nur unter größten Mühen.
Die Vorstellungen gehen da von Verbrennung am Boden des Mars bis hin zu einem Ring aus Spiegeln um dem Mars der Die Atmosphäre erwärmen soll.

Und mit dem Moment zu dem der Mensch einen Fuss auf den roten Planeten setzt wird er sich aus evolutionistischer Sicht natürlich verändern und anpassen. Ein schmallerer Körperbau, unter Umständen, jedoch wird der Mensch wesentlich größer hierdurch da es auf dem Mars eine geringere Schwerkraft gibt.
Gebäude könnten größer gebaut werden ... etc. pp.

Kommunikation sollte eigentlich aus meiner Sicht nicht so die Schwierigkeit sein. Signale bräuchten natürlich eine gewisse Zeit bis sie auf der Erde oder gegebenenfalls auf dem Mars ankommen.
Es würden sich hier lediglich um 4 Minuten Flugweg für ein Signal handeln; ein flüssiges Gespräch wäre hierdurch dann natürlich nicht nötig aber ein kontinuierlicher Datenaustausch sichergestellt.

Die Frage die mir dabei jedoch mehr in den Sinn kommt ist die warum denn die Menschen unbedingt ihre Heimat verlassen wollen.
Vielleicht suchen sie ja nach einem neuen Planeten auf den Sie ausweichen können falls sie ihren Heimatplaneten soweit vernichtet und zerstört haben das er für die menschliche Rasse nicht mehr tragfähig ist.

<insert intelligent message here>

Antworten

Ritchie1994

32, Männlich

Beiträge: 27

Re: Leben auf dem Mars

von Ritchie1994 am 08.04.2010 21:21

Ich hab mir mal eine Dokumentation darüber 1Uhr morgens im Fernsehen gesehen, anscheinend ist Terraforming was sehr kostspieliches:-/

Die von Terraforming wollen den kalten Mars mit soviel CO2 "vollpumpen", sodass sich der frostige planet erhitzt und die gigantischen Polkappen ( die voller Wasser sind ) sich schmelzen.
Dann würde das Wasser von den Polkappen See, Flüsse sogar OZIANE bilden und das allseits bekannte Wachsen von Vegetation (Pflanzen) möglich machen.... und so weiter....
Es würde aber dauern, bis sich der kalte und öde Mars eine menschenfreundliche, meinetwegen auch faunafreundliche Umgebung entwickelt hat :rolleyes:

In der Dokumentation war auch davon die Rede, wie der Mensche da leben würde ( oder durch Evolotion gar anpassen und verwandeln )!
Die "Marsianer" -:D- würde durch die Schwerkraft dünn sein und aus einen Grund noch sehr schlauer als wir "Erdlinge"

Auch wenn der Mensch den ach so "geilen" Mars besieldeln würden, könnten sie mit der Erde (oder Fachsprache Terra ) kaum kommunizieren...
Das wären Probleme, wenn sie die "Erdlinge" anfangen zu hassen und sich wirklich als die bösen "Marsianer" (wie in den schei** Filmen) outen.
Ich meine das, so wenig oder kaum Kommunikation würde dafür sogen, dass sie uns in wenigen Generationen vergessen oder immerhin uns Erdlinge anfangen zu verleugnen.
Ist sehr weit hergoholt, ich weiß, aber so kam es in der Dokumentation vor ;-)

Aber wär schön in einigen jahren ein Grundstück auf dem Mars zu haben ...;-)

Come! You stepped inside and entered our forgotten dominion!
Experience all! Become on of our portals into your world!

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.04.2010 21:21.

Cid

40, Männlich

Beiträge: 109

Re: Leben auf dem Mars

von Cid am 08.04.2010 20:58

Wenn man den Mars und dessen Lebensbedingungen ansieht, dann schaut es ja eigentlich gar nicht so schlecht aus, denn sonst würden Wissenschaftler nicht Terraforming in erwägung ziehen, um den Planeten früher oder später bewohnbar zu machen.

Vielleicht teilt der Mars ja das gleiche Schicksal mit uns, wie vor 65 Millionen Jahren als ein Komet auf die Erde einschlug und fast sämtliches Leben auslöschte, aber uns war ein Neuanfang gegönnt.

Möglich ist jedenfalls vieles, aber solange wir keine harten Fakten darüber haben können wir nur spekulieren.

#include "whatever.hpp"

Antworten

Ritchie1994

32, Männlich

Beiträge: 27

Re: Leben auf dem Mars

von Ritchie1994 am 08.04.2010 16:26

Man hat mir gesagt, es gibt Pyramiden auf dem Mars 8-( !!


Ich weis nicht ob was dran ist, aber das im Mars früher Menschen gelebt haben, ist was weit hergeholtes...

Come! You stepped inside and entered our forgotten dominion!
Experience all! Become on of our portals into your world!

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.04.2010 16:28.
Erste Seite  |  «  |  1  ...  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  »  |  Letzte

« zurück zum Forum