Islam = Frieden ?
Erste Seite | « | 1 ... 20 | 21 | 22 | 23 | » | Letzte
[ Nach unten | Zum letzten Beitrag | Thema abonnieren | Älteste Beiträge zuerst ]
Re: Islam = Frieden ?
von g3m1n1 am 12.05.2011 20:21Obione,
Was ändert das daran, dass die Steinigung als Strafe in der Sharia festgesetzt ist?
Link
"...Sie wird heute noch in einigen vom Islam geprägten Staaten und Regionen ausgeübt, sei es nach Urteilen eines Rechtsorgans (Monarch oder Gericht) oder als Mittel der Lynchjustiz. Darunter sind Afghanistan, die indonesische Provinz Aceh[2], Iran, Irak, Jemen, Nigeria, Pakistan, Somalia, Sudan, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten."
Des weiteren ist dort zu lesen...
"Auf dieser Basis gilt die Steinigung in der Schari’a als sogenannte Hadd-Strafe. Sie kann danach nur bei einvernehmlichem Geschlechtsverkehr von zwei Personen, die mit anderen verheiratet sind oder waren (siehe Zina) verhängt werden. Die Verurteilung kann auf Grund eines Geständnisses oder der Aussage von mindestens vier männlichen Zeugen erfolgen, wenn diese behaupten, dass sie beim Geschlechtsakt unmittelbar dabei waren. Da nach islamischem Recht Zeugenaussagen von Frauen weit weniger schwer wiegen als die von Männern und zudem von zwei Männern bestätigt werden müssen, werden Frauen weitaus häufiger wegen Ehebruchs angeklagt und zum Tod durch Steinigung verurteilt als Männer."
Im Moment frage ich mich, wieso ich das Gefühl habe, dass du Partei ergreifst für Islam und Sharia.
Naja, weiter im Text...
"Der Azhar-Theologe al-Dschaziri (1882–1942) beschrieb die schariakonforme Ausführung der Steinigung folgendermaßen:
„Die Steinigung erfolgt mit mittelgroßen Steinen, weder mit leichten Kieseln – die Qual würde zu lange dauern – noch mit Felsbrocken – die durch die ‚Grenz‘-Strafe beabsichtigte Peinigung würde verfehlt –, sondern mit Steinen, die die hohle Hand ausfüllen; man nehme sich davor in acht, das Gesicht (des Schuldigen) zu treffen, weil der Prophet dies (einem Hadith zufolge) verboten hat... Der Ehebrecher ist während des Vollzugs der ‚Grenz‘-Strafe nicht anzubinden oder zu fesseln; auch ist für ihn keine Grube auszuheben. Für die Ehebrecherin kann eine ihr bis zur Brust reichende Grube ausgehoben werden. Während des Vollzugs darf ihre Schamgegend nicht entblößt werden. Deshalb sind die Kleider an ihr festzuschnüren, so daß ihr Leib nicht sichtbar wird."
Verteidigenswert?
Hat eigentlich Jesus jemals eine Anleitung herausgegeben, wo man einen Menschen mit einem Stein totwerfen darf und wo nicht? Wenn du mir gerne Kontra gibst, dann nimm dazu Stellung.
Re: Islam = Frieden ?
von obione am 12.05.2011 16:37hey g3m1n1,
ist ja gut und schön, aber warum bringst du zitate von wikipedia ohne den link zu nennen und viel wichtiger...
warum unterschlägst du uns den 1. und wichtigen absatz ? bestimmt übersehn... :/
ich helf dir mal:
GN: Warum vertrittst du so viele Negationen?M2: Um sie aufzulösen.GN: Willst du diesen Punkt weiter ausführen?M2: Nein.
Re: Islam = Frieden ?
von g3m1n1 am 12.05.2011 15:56Ich frage mich, wieso du nicht die richtige Übersetzungsreihenfolge verwendest...
Der Islam (arabisch Ø¥Ø³ÙØ§Ù
islÄm ‚Unterwerfung (unter Gott) / völlige Hingabe (an Gott)
In aller erster Linie Unterwerfung.
Ob er das nun abschrieb, weil er sich eine eigene Religion zimmern wollte, sei mal dahingestellt.
Fest steht, der Prophet des ISlam steinigt. Der PRophet des Christentums nicht.
Du schreibst aus dem alten Testament. Ich spreche in diesem Strang von den Wertegrundlagen der Kulturen, den Lebenswegen der PRopheten. Es ist nebensächlich, was im alten Testament passiert ist. Der Lebensweg, exemplarische Lebensweg Jesu, ist für das Christentum relevant. Durch Jesus wurde die Steinigung verboten...ganz egal was Moses gesagt oder getan hat. Durch Mohammed wurde sie erlaubt....und noch viel grausamere Dinge.
Es geht um die Propheten als höchste moralische Instanz / Sprachrohr zu Gott.
Ich denke auch, das weisst du ;)
Die Missbrauchsskandäle hier zu nennen, ist nicht dein Ernst, oder ?
Meinst du etwa, das gibts nur bei Christen?
Es gibt in jeder Gesellschaft eine Dunkelziffer an Pädophilen. Pädophile sind mit großer Sicherheit nicht im
Stahlbau zu finden, sondern überall dort, wo sie Macht über Kinder haben können. Schulen, Kindergärten, Heime, religiöse Einrichtungen und Zentren. In jeder Kultur, in jedem Land dieser Erde.
Bei uns wird Pädophilie hart bestraft und geächtet.
Im Islam gibt es keine Vorschrift, welche die Kinderehe verbietet. Im Gegenteil....ein Verbot wäre unislamisch ;)
By the way... .war nicht erst neulich die Türkei weltweit auf Platz 1 im Google Ranking wenn es um Kinderpornosuche ging? Überrascht mich nicht.
Wie alt war eigentlich Mohammeds Aisha ? 8 ...oder 9 Jahre, als er die "Ehe vollzog" ?
In Afghanistan z.B. gibt es kleine Jungs ( 8 bis 12 Jahre), welche für ältere ISlamisten herumtanzen und danach ihren "Hintern" anbieten.
Das auf der Kirche herumhacken bei dem Thema ist medial programmiert :)
Frag dich einfach mal wieso das nur in eine Richtung geht. Ich glaube, die MEdienhetze hat bei Dir gewirkt was das angeht.
Schonmal was von der Odenwaldschule gehört? Gibts da Pfarrer?
Schonmal was von Fathi Camii gehört ? Byzanz erobert ? Kleine Christenkinder als "Lustsklaven" gehalten etc. ?
Wusstest du auch, dass es enorm viele Fathi Moscheen gibt ? :) ....selbstverständlich heisst es hier immer, es ist die Ableitung aus dem arabischen (Glaube) gemeint....obwohl es sich um türkische Moscheen handelt und in den Eingängen das hässliche Antlitz von Fathi hängt. Eroberer-Moschee nennt man das auch. Wie jetzt.... Islam und kriegerische Eroberung ? DARUM GEHTS IM KORAN! Um nichts anderes!
Weirdo, hast du den Koran gelesen? Komplett? Die Bibel auch?
Re: Islam = Frieden ?
von weirdo am 12.05.2011 14:09Islam = "völlige Hingabe"
In der Diskussion würde es Sinn machen, darzulegen, warum Muhammad überhaupt ursächlich zum "Kriegsführer" wurde. Das mit dem Steinigen, das in dieser Diskussion ja mehrmals erwähnt wurde, hat Muhammad übrigens von Mose abgeschrieben ("Lass die ganze Gemeinde ihn steinigen." 3. Mose 24:14). Es ist eine Anleitung zur Tötung des eigenen, "eigenwilligen und ungehorsamen" Sohnes. In der Lutherbibel von 1912 ist es so formuliert:
Und ich möchte an die Kanaanäer erinnern, die (trotz oder wegen einer List, um der ethnischen Säuberung zu entgehen) "nur" versklavt wurden - von "Christen".
Die moralische Verklärung "christlicher Väter", noch dazu im Vergleich, halte ich für arg bedenklich. Die Missbrauchskandale in der Kirche oder kirchlichen Einrichtungen scheinen auch schon vergessen... Es gibt (heutzutage!) "christliche" fundamentalistische Strömungen, die dem Angeprangerten um nichts nachstehen. Besonders bedenklich agiert da amerikanische "religiöse Rechte", z.B. die "Christian-Identity-Bewegung". Vorrangiges Ziel solcher Gruppierungen: Errichtung eines Gottesstaat nach der alttestamentlichen Gesetzen (siehe Zitat oben).
Wirklich... friedlich, human und so tolerant: http://youtu.be/wr1Yqp5Boro
Alles Wissen ist vergeblich ohne die Arbeit, und alle Arbeit ist sinnlos ohne die Liebe. ♥ [Khalil Gibran]
Re: Islam = Frieden ?
von g3m1n1 am 12.05.2011 12:34Degenerierte Gesellschaftsform? Welche denn? Demokratie ????
Auf Grund des Toleranzgedankens christlicher Kultur (NICHT Kirchlicher) haben wir
die Trennung geschafft und angefangen, frei zu denken / forschen.
Der PC an dem du gerade sitzt, ist ein Ergebnis davon.
Genau das habe ich mit Ideologien gemeint, welche Freiheiten einschränken.
Man muss nicht immer den Islam nehmen... siehe Nordkorea. Dort wird in 1000 Jahren
nichts erfunden oder entwickelt werde, was auch nur ansatzweise der Menschheit helfen könnte.
Was die Medien angeht, ...da sehe ich ein anderes Bild.
Es wird sogar noch viel zu wenig über solche Dinge berichtet. Wie war das z.B. mit dem Mädchen,
welches in England vergewaltigt, getötet, verstümmelt und zu Kebab verarbeitet wurde? Diese
Nachricht kam nach Jahren erst an die Öffentlichkeit.
Political Correctness ist das schlimmste, was unsere Gesellschaften jemals eingeführt haben.
In deiner Bild-Zeitung wird ein Ahmed und ein Ali schnell mal zu Peter und Markus. Einfach so.
Wenn man sich dann weiter informiert in lokalen Blättchen oder direkt auf der Presseseite der jeweiligen
Polizei, erfährt man etwas anderes.
Oder die Demontage Sarrazins. Das war alles, nur nicht demokratisch. Hart aber "fair". 5 gegen Sarrazin.
Das nennt man Volkserziehung.
Ich sehe es so, dass die Tendenz in genau die andere Richtung geht, lieber Obione.
Kleine Frage hierzu...
Aktuell waren doch die Proteste in Ägypten. Auf den Tahir-Platz hielten sich die friedlichen Demonstranten auf,
welche für "Freiheit und Demokratie" gekämpft haben...richtig ? Vieles hat man mitbekommen in den Medien.
Aber hast du auch mitbekommen, dass eine amerikanische Journalistin von 200 Männern dort abgedrängt und vergewaltigt wurde ?
http://de.wikipedia.org/wiki/Lara_Logan
Re: Islam = Frieden ?
von obione am 12.05.2011 12:09finds auch gut das sich der runde noch n moslem angelschlossen hat. so bekommt die diskusion ein grösseres blickfeld.
fand auch die aussage gut bitte quellenangeben zu geben.
ist ja auch einfach immer auf die moslems zu zeigen, so wie dis in den medien hochgespielt wird. warum erzählt mir eigentlich inner glotze keiner mehr was von pädophilen priesern ? dachte auch das die leute hier sowas doppelt hinterfragen, nun ja.
was ich im grunde nur sagen möchte ist das man sich als mensch der westlichen welt nicht zu sehr aus dem fenster hängen und innen osten zeigen zeigen sollte.
das thema wird hochgeschaukelt damit n axel springer verlag seine umsätze steigern kann... so ne slogans wie: der koran ist an sich menschenverachtend, moslems glauben daran das sie innen himmel kommen wenn se sich selbst sprengen, unsere christliche abendkultur ist in gefahr, bla bla bla. verkaufen sich halt sehr gut und mehr ist es auch nicht.
ich bin zudem auch kein freund der christlichen kultur, den das kann ich mit sichherheit sagen, ist sie massgeblich schuld an dieser degenerierten gesellschaftsform in der wir leben.
GN: Warum vertrittst du so viele Negationen?M2: Um sie aufzulösen.GN: Willst du diesen Punkt weiter ausführen?M2: Nein.
Re: Islam = Frieden ?
von sally am 11.05.2011 23:28@Realo2,
erstens,schön das Du wieder da bist,und dich der Diskussion stellst.
Und zweitens,was Deine Aussage angeht ,stimme ich Dir voll zu............denn genau so sehe ich es auch!
Jeder sollte frei über seinen Glauben entscheiden sollen,egal welche Herkunft,Hautfarbe.....etc.man hat.
Was zählt ist,das wir alle nur MENSCHEN sind,und man sich einfach respektieren sollte.
Re: Islam = Frieden ?
von Grishak am 11.05.2011 22:24Diese Religionsdiskussionen überall "verstärkt" wegen dem ObL ...das nervt *g*... können nicht mal alle Religionen die Fresse halten und Ihre Religion im Privaten ausleben und die Gesellschaft damit in frieden lassen?
Religion, bitte kein Problem damit, aber macht das Privat und zieht die Gesellschaft mit dort rein.
Genauso wie vor 2 Wochen im ZDF während ich IKEA Möbel am aufbauen war, wo um 02:00 Nachts eine Katholische blabla blub Runde lief, wegen den Vorwürfen usw... das nervt mich genauso, auch die Papst Benedigt blubb es nervt mich einfach, Religion(en) nerven mich.
Das Thema Islam wird sich sowieso bald von selbst in luft auflösen, bzw. sie müssen sich mit ihrem Glauben auseinander setzen... jeder entscheidet dann was er für gut oder schlecht hält.
Wie es im Westen halt der fall ist: Man entscheidet sich. Muslime usw. haben diese Entscheidung nicht.. sondern direkt nach der Geburt steht es fest... wo das Kind bzw Baby noch garnicht Urteilen will bzw kann. Gleiche auch bei uns Taufe usw.. ebenfals als Baby... aber sich umzuentscheiden wird bei uns nicht so streng genommen wie bei den Muslimen.
Eher garnicht. Dann heissts: Wenn er will. Sein WILLE wenn ein Gott egal welcher, über dem Willen eines Lebenwesen steht ist kein Gott sondern ein Arschloch.
Im Grunde richtet sich die Frage des Threads eher auf den Hass oder sonstiges.
Der Hass ggü. den Islam usw wird von unseren Medienhuren geschnürt und von unserer Politik.
Dieser Hass wird von unserer Obrigkeit geschürt. Merkt aber keiner.
Im Grunde ists mir total scheiss egal wer was glaubt, baut er aber scheisse, egal wer, direkt raus ausweisen mit 5min Prozess mit Brief und Siegel. Fertig.
Und die pissköppe von uns die solln zum Arbeitslager Straßenschäden beseitigen, sparn wa noch Steuergelder.
Dreckspack sofort Arbeitslager oder ausweisen. Wie es andere Länder tun. Aber darüber meckert keiner wie andere Länder vorgehen... nur bei den deutschen wegen Hitler ( lach mich weg ) als ob die jetzige Generation was damit zutun hätte.
Egal wird sich bald eh alles Radikal ändern. Dieses Jahr noch Bürgerkrieg... ( Gerald Celente ) ich hoffe er hat damit Recht wie bei dem sonst allem. Freu mich drauf werden Politiker an Bäumen baumeln.
Re: Islam = Frieden ?
von g3m1n1 am 11.05.2011 19:37@Soulblade,
Du hast vollkommen Recht. Hier habe ich etwas verwechselt. Hier eine allgemeine Definition:
Durch das Abrogationsprinzip werden die vorwiegend friedlichen Koranverse, die Mohammed angeblich in Mekka offenbart wurden, durch die weniger friedfertigen Koranverse ersetzt, die Mohammed in Medina empfangen haben will. Dadurch werden friedliche Koranverse durch weniger tolerante und weniger friedfertige Koranverse ersetzt.
Ersetze einfach bei meinem Patzer das "friedliche Verse am Schluss" durch "friedliche Verse am Anfang". Dann passt es.
...weiter im Text:
Krieg? Wo genau? Afghanistan oder die undurchsichtige Situation in Nordafrika?
Sag das nicht mir. Ich glaube dass diesen Leuten christliche Werte relativ egal sind. Es geht um Macht und Geld, Rohstoffe. Eventuell auch andere Interessen.
Grundlegend ist aber, dass diese Kriege keine Glaubenskriege sind.
Die schlimmsten Kriege fanden innerhalb der westlichen Welt statt... z.B. WW1 und WW2. Das waren ebenso keine
Glaubenskriege im Sinne von Religion.
Im Endeffekt ist es egal wieso man Krieg führt. Dort wo Menschen gewaltsam sterben, stimmt etwas nicht.
und zu guter letzt... welcher Staat, ausser vielleicht Argentinien, ...sieht sich als ein christlicher Staat in der westlichen Welt?
Re: Islam = Frieden ?
von g3m1n1 am 11.05.2011 19:29@Realo2,
Schön dass du wieder da bist.
Ich finde es toll, dass du über deinen Charakter schreibst. Deine Ansichten gefallen mir. Ich muss aber auch
dazusagen, dass ich hoffe, dass nicht meine Ausführungen Dich dazu gebracht haben, dich rechtzufertigen.
Das muss niemand, damit hast du Recht. Ich stelle auch nicht jeden Moslem in die Terror-Ecke. Im Endeffekt kommt
es auf das Individuum an.
Aber wie du schon sagst... Ein Gläubiger, der im Herz kein Gläubiger ist, ist nichts wert.
Formen wir das einfach mal um... ein Gläubiger, welcher sich nicht an die Spielregeln hält, ist nicht wirklich ein Gläubiger.
Ich möchte einfach ein paar dinge verstehen. Das was du schreibst liest sich schön und gut. Aber in mir drin
brodelt es, weil ich deine Ausführungen nicht mit meinem Kenntnisstand vereinbaren kann. Ich fange einfach mal an...
Wie sieht das in der Praxis in Bezug auf Mohammed aus? Nenn mich einen Prinzipienreiter. Aber wo war
das Herz, als der Stamm der Banu-Quraiza vernichtet wurde? Es sind eben diese gewaltigen Widersprüche, welche
ich nicht verstehe.
Damit magst du Recht haben. Aber Ungerechtigkeit legitimiert lange noch keine Gewalt. Wir sprechen hierbei
meist von materieller Ungerechtigkeit. Schauen wir doch einmal nach Ägypten. Eine relativ große Minderheit, glaube 10 bis 15%, sind christlichen Ursprungs. Sogenannte Kopten.
Die Kopten haben nicht mehr materielle Werte als Moslems dort. Ganz im Gegenteil. Die Kopten haben nicht die selben Rechte und stehen unter Verfolgung. Wie oft kommt es vor, dass wir von fürchterlichen Attentaten auf christliche Kopten in Ägypten hören? Früher gab es auch mal Juden in Ägypten... diese sind so gut wie komplett weg. Ich denke, das wird auch mit den Christen passieren.
Was hier der Anlass zum Terror ist, .... ich denke es geht um Glaube.
Die Kopten werden auf Grund ihrer Glaubensrichtung nicht akzeptiert und terrorisiert.
Das sieht man im Übrigen in jedem islamischen Land dieser Erde, wenn es um eine kleine christliche oder jüdische Midnerheit geht. Falls ich hier falsch liege, bitte ich um Aufklärung. Aber selbst in der "westlichen" Türkei, haben Christen noch lange nicht die selben Rechte und werden immer wieder Opfer von Attentaten und Diffamierungen.
Finde ich gut. Ich würde nur dazufügen, dass egal wieso jemand einem anderen Menschen weh tut, gleich in welchem Namen, es unmenschlich ist.
Wobei.... der Mensch an sich hat 2 Seiten.... aber das würde jetzt ausufern ;)
Jedenfalls gefällt mir die Einstellung.
Aber auch hier muss ich Dich fragen.... Mohammed war doch ein Mensch, oder nicht ? Man könnte mit Fug und Recht behaupten, er hat dem Stamm bei der Grabenschlacht "weh-getan". Auch wenn das Enthaupten wohl relativ schnell von Statten geht....so haben zumindest die Angehörigen der getöteten Männer länger gelitten. Frauen und Kinder.
Das passierte im Namen des Islam. Ausgeführt durch den Propheten des Islam. Wie ist das vereinbar mit deiner Einstellung?
Das gefällt mir auch. So sehe ich das nämlich ebenso. Ich sage immer, man soll Menschen an ihren Taten messen.
Nichts anderes tue ich übrigens, wenn ich über die verschiedenen Propheten philosophiere. Ich bewerte ihre Taten.
Sage mir doch, wenn du gläubiger Moslem bist, wie du zur Sharia stehst.
Die Sharia unterteilt die Menschheit in Glaubensrichtungen, nicht in Charakterzüge. Des weiteren ist die Sharia in meinen Augen extrem gewaltverherrlichend und faschistisch. Harte Worte, aber es ist nunmal meine Meinung, welche ich mir auf Grund von Recherche gebildet habe.
Hier ein paar Links zum prüfen:
Unterteilungen der Sharia: http://de.wikipedia.org/wiki/Scharia#Rechtsstatus_f.C3.BCr_verschiedene_Menschen_und_V.C3.B6lker
Zu den besonderen Strafen der Sharia: http://de.wikipedia.org/wiki/Hadd-Strafe
Auch sehr interessant sind die Definitionen des islamischen Geltungsbereichs islamischer Gelehrter. Diese Definitionen wurden ebenso nie reformiert: http://de.wikipedia.org/wiki/D%C4%81r_al-Harb
und http://de.wikipedia.org/wiki/Dar_al-Islam
Und hier zu meinem Kernthema, die Grabenschlacht: http://de.wikipedia.org/wiki/Grabenschlacht
Darüber hinaus habe ich noch eine Frage an Dich als gläubigen Moslem.
Wieso darf kein Christ und kein Jude, generell kein Nicht-Moslem, Mekka betreten oder die Kaaba begutachten ?
Mit welchem Teil des Herzens dieht die Moslemische Welt, wenn sie sagt, dass andersgläubige diese Stätten mit ihrer bloßen Anwesenheit entweihen ?
Ich möchte Dich weder in die enge drängen, noch irgend eine Art von Desinformation oder Hetze verbreiten. Ich bin ein Mensch der Prinzipien und deine Worte, welche sich sehr schön anhören, kann ich einfach nicht in Verbindung mit dem Reellen Islam bringen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn hier eine Diskussion auf Augenhöhe entsteht.
Im Übrigen bin ich auch kein Missionar oder fanatischer Christ ;) Ich glaube an das Leben und an eine universelle
Definition von Gut und Böse. Ich habe eine Idee von einem Leben nach dem Tod, aber generell könnte man sagen,
ich halte mich einfach an ethische Prinzipien und an mein Herz.


Antworten


