Islam = Frieden ?

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g3m1n1

41, Männlich

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Re: Islam = Frieden ?

von g3m1n1 am 15.05.2011 19:40

@Cid,

Bitte? Das ist mehr als nur rassistisch.


Die Rassismuskeule bitte auch mal stecken lassen ;)

Es gibt verschiedene Rassen. Es gibt verschiedene Religionen, Völker, Länder.
Das hat einen Grund.

Die Erde an sich ist vielfältig....unterteilt in viele Kulturen und Geschichten.

Diese Menschen alle zu vermischen, gleicht einem bunten Bild, welches vermischt wird...und dadurch grau ist.
Es gilt in meinen Augen, kulturelle Stärken zu erhalten und gegenseitig voneinander zu lernen.

Was nicht klappt in Europa bzw. der westlichen Welt, ist die Vermischung mit dem Islam.
Was sich bildet, ist kein buntes Bild (wie von Medien suggeriert), sondern eine segregation.

Es leben dann 2 Kulturen in einem Land, getrennt voneinander. Das führt zu Spannungen. Die Kultur, welche sich
in der Mehrheit befindet, macht die Regeln. Einzelne adaptieren eventuell, passen sich an.... aber die Mehrheit nicht.
Italiener, Spanier etc. haben kein Problem mit Anpassung an unsere Kultur. Aber dem Islam ist das fremd. Man muss
auch dazusagen, dass wir hauptsächlich Türken aus Ost-Anatolien bei uns haben... und keine alevitischen West-Türken.

"Multikulti" tötet im Endeffekt die Kultur des ausführenden Landes. Was übrig bleibt, ist ein grauer Brei ohne Geschichte und Definition. Ohne Herz.

So sehe ich das :)

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g3m1n1

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Re: Islam = Frieden ?

von g3m1n1 am 15.05.2011 19:33

@Cid,

Alle 3 gleich gut, bzw. schlecht.


Vergleiche bitte die 3 Propheten anhand ihrer Taten und dann triff diese Aussage nochmals mit Begründung.
Das Leugnen (was für ein Wort!!) des Genozids der Armenier halte ich für menschlich völlig normal. Wenn man etwas nicht für wahr halten möchte, negiert man es eben.


Kann sein, dass sie es leugnen auf Grund von Selbstschutzt. Schuldgefühle korrumpieren eine Gesellschaft.

Aber dann frage ich, wieso Erdogan das "Mahnmal für Menschlichkeit" an der armenischen Grenze abreissen lässt.

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g3m1n1

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Re: Islam = Frieden ?

von g3m1n1 am 15.05.2011 19:30

@Cid, ja, das ist ein weiteres Problem.

Erdogan ist in meinen Augen ein schlechter Repräsentant. Auch wenn es eine Behauptung ist und
nichts mit der Wahrheit zu tun haben muss... aber ich bin mir sicher, dass Erdogan am liebsten sofort
Israel bombardieren und die Sharia einführen würde.

Es gibt einen riesigen türkischen Nationalismus in Deutschland / EU, welcher sich nicht verstecken muss
vor alteingesessenen nationalsozialistischen Ideologien.

Hierzu muss man sich nur einmal die Leute ansehen, welche beim Auftritt Erdogans riesige rote Fahnen schwenken,
zu Plakaten mit der Aufschrift "Unser Ministerpräsident kommt nach Deutschland".

An solch einer Stelle frage ich mich, wo ist Integration? Ich sehe abertausende Türken, welche IHREN MP begrüßen
und ihm zujubeln und seine Propaganda schlucken.

Eigentlich ist es nicht Erdogans Schuld. Es ist unsere.

Stellt Euch vor, Merkel würde in Istanbul auftreten (bei gleicher Plakatierung) und wettern, dass die Deutschen
dort sich nicht anpassen sollen, dass assimilierung (Anpassung) ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit sei und dass
sie ihre deutsche Sprache schon im Kindergarten lernen sollen.... und dass es flächendeckend katholischen Religionsunterricht geben muss etc.

Dann wären die Deutschen in der Türkei eher Besatzer.....als integrierte.

Schuld, ist unsere Politik.

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g3m1n1

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Re: Islam = Frieden ?

von g3m1n1 am 15.05.2011 19:26

@Doc,

Die Problematik bezüglich Demographie sehe ich auch.

Aber was mir zu allgemein gehalten wurde...

Mir geht es um die Propheten und deren Botschaften.

Mohammed kann man gut und gerne als Feldherren bezeichnen, welcher seine
Botschaft durch Gewalt verbreitet hat.

Bei Jesus erschliesst sich mir nicht, wie man das anstellen will.

Die Kirche ist ein politischer Machtapparat, welcher in meinen Augen nichts mit dem Weg Jesu zu tun hat.
Dazu muss ich mir nur das "Papamobil" oder die goldenen Ringe an den verknöcherten Händen der Kardinäle ansehen.

Ich würde gerne auf die Wurzeln eingehen und die Frage stellen, welcher vorgelebte Lebensweg, der beiden Propheten, besser (im ethisch moralischen Sinne) für eine Wertegesellschaft ist.

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g3m1n1

41, Männlich

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Re: Islam = Frieden ?

von g3m1n1 am 15.05.2011 19:20

@Realo2:

Ich verstehe was du schreibst bezüglich der gegenseitigen "Anmache".

aber wieso gibt es das nicht bei anderen Eingewanderten ?
Wahrscheinlich gibt es das schon in gewissem Maße, aber das Gesamtbild spricht
hier eher für Menschen aus "ähnlicherer" Kultur.

Ein ganz interessanter Punkt sind hier auch noch sogenannte "Ehrenmorde", welche meiner
Meinung nach direkt aus einem veralteten Ehr- und Reinheitsbegriff stammen.

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Doc
Gelöschter Benutzer

Re: Islam = Frieden ?

von Doc am 15.05.2011 15:28

sco : Hier sieht man deutlich wie eben unterschiedlich etwas gesehen und gemeint werden kann und schon gibt es entweder Krieg oder Frieden.
Das gilt nur für Dumme! Intelligente Menschen sollten Möglichkeiten finden sich auszutauschen und die jeweiligen Standpunkte des Anderen zu verstehen. Diese Art der Diskussion (These/Antithese(Synthese) habe ich in der Oberstufe bis zum Erbrechen geübt. Bei dieser Art der Auseinandersetzung sollten Emotionen so gut, wie möglich, weggesteckt und nach logischen, sowie humanitären Gesichtspunkten vorgegangen werden.
sco : Wozu braucht ein Volk ein Land ?
Erste Frage: Wenn ich meine Sippe als Volk betrachte, dann lebe ich da wo ich grade bin oder wo ich grade hin will. (Eben auf diesem einzelnen Planeten)
Reduziere das Volk auf eine Familie und stelle die Frage nochmal. Es geht um Gemeinsamkeiten, Freiheit des Tuns/der Meinung und Schutz nach außen.
sco : Wieviel Land braucht ein Volk ? Zweite Frage: Der Mensch neigt zur Unmäßigkeit - aber: Noch kein Mensch hat nach dem Ableben noch Land gebraucht, er wird selbst dazu.
Interessanter Ansatz, doch m.A. nach nicht treffend, da Menschen keine Sardinen sind. Es stimmt natürlich, daß es unmäßige Familien in einem Volk gibt, die Land ohne Ende haben. Aber betrachte wir nur einmal den Otto Normalverbraucher:
Familie mit einem Kind -> 3 Zi Whg, möglichwerweise für R&R (rest & recreation) ein wenig Garten. Aber Menschen sind keine Sardinen. Deshalb sollten solche monströsen Gebilde, wie Hochhaussiedlungen, gesprengt werden:D

Ich denke, am Beispiel des deutschen Volkes, das ursprüngliche Reichsgebiet, wie im GG Art. 116 erwähnt, sollte genügen.

sco : Was bedeutetet eigene Souveränität ? Dritte Frage: Richtet sich nach der ersten Frage. Wenn einer nicht will, dass wir hier sind dann wird das nach Machtstärke geregelt. Ob das nun Religion, Demokratie oder Diktatur oder sonstwie heisst, ist einerlei. Lediglich die Töne sind mal lauter oder leiser oder raffinierter.
Souveränität bedeutet, daß ein Volk in freier Mitbestimmung lebt und nur durch die eigene Regierung verwaltet wird. Das bedeutet, daß z.B. die Amis der BRD-Regierung Regierung nichts befehlen können, was allerdings in der Tat geschieht.
In diesem Zusammenhang:
[offtopic] Alle(!) bundesrepublikanischen Schleusen, Häfen und Flughäfen stehen unter amerikanischer Jurisdiktion. Eine Erbe des verlorenen Krieges.[/offtopic]

sco : Jemand zu zwingen, die eigene Religion als Fehler anzusehen ist genau so unnütz wie alle anderen Überzeugungen aufzudrängen. Es gibt wirklich nur einen Weg: Brauchbare Gemeinsamkeiten erkennen und Toleranz üben, dass ein Miteinander ohne Stacheldraht, Mauern und Waffen (auch Mund und Letter) einfach möglich wird. Das Unmögliche muss versucht werden ... (Es ist eine Erziehungsfrage und jeder beeinflusst wie er will ...)
Aha, Toleranz! was sagt Nietzsche dazu?
Nietzsche: "Toleranz ist die Unfähigkeit ja oder nein sagen zu können."
Unbeschadet dieser Aussage wiederhole ich, was ich eingangs schrieb: (These/Antithese(Synthese) . Intelligente Menschen können sich einigen. dumme nicht.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.05.2011 15:30.

sco
Gelöschter Benutzer

Re: Islam = Frieden ?

von sco am 15.05.2011 01:47

@doc

Das meinte ich damit, daß jedes Volk sein eigenes Land (und natürlich seine eigene Souveränität(!) haben soll. Die Unterschiedlichkeit und die Vielfalt machen es!

Hier sieht man deutlich wie eben unterschiedlich etwas gesehen und gemeint werden kann und schon gibt es entweder Krieg oder Frieden.
Wozu braucht ein Volk ein Land ? Wieviel Land braucht ein Volk ? Was bedeutetet eigene Souveränität ?
Erste Frage: Wenn ich meine Sippe als Volk betrachte, dann lebe ich da wo ich grade bin oder wo ich grade hin will. (Eben auf diesem einzelnen Planeten) Zweite Frage: Der Mensch neigt zur Unmäßigkeit - aber: Noch kein Mensch hat nach dem Ableben noch Land gebraucht, er wird selbst dazu. Dritte Frage: Richtet sich nach der ersten Frage. Wenn einer nicht will, dass wir hier sind dann wird das nach Machtstärke geregelt. Ob das nun Religion, Demokratie oder Diktatur oder sonstwie heisst, ist einerlei. Lediglich die Töne sind mal lauter oder leiser oder raffinierter. Jemand zu zwingen, die eigene Religion als Fehler anzusehen ist genau so unnütz wie alle anderen Überzeugungen aufzudrängen. Es gibt wirklich nur einen Weg: Brauchbare Gemeinsamkeiten erkennen und Toleranz üben, dass ein Miteinander ohne Stacheldraht, Mauern und Waffen (auch Mund und Letter) einfach möglich wird. Das Unmögliche muss versucht werden ... (Es ist eine Erziehungsfrage und jeder beeinflusst wie er will ...)
Übrigens: Jede neue Generation Kinder ist völlig unbelastet, was für'n Blödsinn die Eltern leben. Erkläre mal in Europa einem Kind eine Grenze: Da lebt ein anderes Volk - blabla - haha. (Schon wieder ein sehr friedliches Thema :D )
Die "Souveränität" spielt keine große Rolle - braucht sie auch nicht, wenn ein gutes, liebes Zusammenleben stattfindet. Es gibt genügend Beispiele, wo auf engstem Raum recht unterschiedliche Charaktere aufeinandertreffen - sich austauschen - aber kaum gegenseitig die Schädel einhauen. Erst, wenn die große Souveränität ausgerufen wird, rollen Köpfe. Meine Katze schätzt ihre Souveränität und lebt trotzdem bei mir ... ok, die Fabelbilder führen mitunter nicht weiter, da die Mäuse sicher auch irgendeine Daseinsberechtigung suchen ...
@Cid
es ist oft schwer zu ertragen - nur ist es die Sache allemal wert ...

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Doc
Gelöschter Benutzer

Re: Islam = Frieden ?

von Doc am 15.05.2011 00:47

[sic] Ich meinte da schon Muslime in der "Östlichen Welt", in muslimischen Gebieten.
Schon klar. Ich wollte nur darauf hinwesen, daß es auch im Abendland eine Menge Kritiker gab. Da ist es nicht verwunderlich, daß es im Morgeland auch welche gibt. Ich denke, daß allgemein die Leute der indo-afghanischen Spezies nicht dümmer als die indo-germaniscen sind. Anders, aber bestimmt nicht dümmer. Die leben heute allerding gefährlicher, als die christlichen Kritiker heute.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.07.2011 13:45.

weirdo
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Beiträge: 2046

Re: Islam = Frieden ?

von weirdo am 14.05.2011 19:59

Das stimmt. In der westlichen, sprich christlichen Welt, hat es immer Kritiker gegeben.

[sic] Ich meinte da schon Muslime in der "Östlichen Welt", in muslimischen Gebieten.

Alles Wissen ist vergeblich ohne die Arbeit, und alle Arbeit ist sinnlos ohne die Liebe. [Khalil Gibran]

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Doc
Gelöschter Benutzer

Re: Islam = Frieden ?

von Doc am 14.05.2011 19:49

Xentor: Ich find am besten wärs wir schaffen alle Religionen komplett ab.
Da bin ich absolut Deiner Meinung!
Xentor: Ausser glaube der Budhismus aber kann mich irren
Exact! Soweit ich weiß, wurde noch niemals im Namen von Buddah eine Greultat verübt!
Xentor: Frauen werden von Christentum und Islam nicht gleichberechtigt beandelt
Das ist meines Wissens eine Mär. Auch nach dem Koran ist die Frau total dem Mann in seinen Rechten gleich, nur.......Mann und Frau haben verschiedene Aufgaben. Daher unsere Zweigeschlechtlichkeit. Frau ist für die Aufzucht verantwortlich, Mann dafür, daß das Essen auf den Tisch kommt und das die Familie die Jungen aufziehen kann. Das ist leider in der westlich orientierten Welt völlkommen danebengegangen, weil itgendwer die Familie aufbrechen und die Frauen zur Männerarbeit bringen wollte. Schöne, neue Welt!Und frau denkt heute, es sei erstrebenswert, so, wie ein Mann zu sein. Völliger Schwachfug. Falls eine Frau in der Männerwelt arbeiten will, schön, dann aber ohne Kinder und Familie, denn die leiden darunter. Ich weiß, wovon ich spreche, ich bin von mehreren Kindermädchen großgezogen worden, weil meine Mutter (in den 50ern!) gearbeitet hat. In meiner 1. Klasse (ca. 40 Kinder) war ich das einzige "Schlüsselkind".
weirdo:Was in der Diskussion auch vollig untergeht, ist, dass es reichlich Islamkritiker unter den Muslimen gibt, die sich Reformen und Annäherung wünschen und die daran arbeiten, die aber vom jeweiligen Staat auch gern mal mundtod gemacht werden. Es gibt eben nicht immer nur Schwarz/Weiss, sondern immer auch unzählige Abstufungen dazwischen.
Das stimmt. In der westlichen, sprich christlichen Welt, hat es immer Kritiker gegeben. Viele haben ihre m.A. nach völlig berechtigte Kritik mit dem Leben bezahlt.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.05.2011 19:50.
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