Gedichte

Erste Seite  |  «  |  1  ...  5  |  6  |  7  |  8  |  9  ...  10  |  »  |  Letzte [ Nach unten  |  Zum letzten Beitrag  |  Thema abonnieren  |  Älteste Beiträge zuerst ]


sally

47, Weiblich

Beiträge: 331

Re: Gedichte

von sally am 17.06.2010 18:39

Sehr schön ausgesucht, Steveee.:-)

Antworten

steveee

54, Männlich

Beiträge: 79

Re: Gedichte

von steveee am 17.06.2010 18:31

Ein Engel

Ein weinender Engel,alleine auf seiner Wolke sitzt.

Nichts mehr als seine schmerzenden Gedanken besitzt.

Seine Augen glänzen traurig,von Tränen benetzt.

Heisse Tränen laufen dem Engel über das Gesicht,

seine Wolke über seine Trauerlast zerbricht.

Er kann sicht nicht mehr halten,fällt in die Tiefe,

es scheint als ob ihn die Dunkelheit riefe!!

Hart schlägt er auf den Boden,bleibt dort liegen.

Seine Flügel sind gebrochen,er kann nicht mehr fliegen.

Er sieht die schönen Bilder

der Vergangenheit,sie blenden ihn hell in seiner Dunkelheit!!

Verlassen,er muss sein Schicksal alleine ertragen,

er ist nur ein Engel niemand hört ihn dort klagen.

Gefallen in Kälte.Er kann sich nicht mehr erheben.

Doch der Engel ist unsterblich,und wird überleben!!!!


Verfasser leider unbekannt.Gefunden auf
http://www.beepworld.de/members/kaeferle1998/gedichte.htm

Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.06.2010 18:31.

ella-ella
Gelöschter Benutzer

Re: Gedichte

von ella-ella am 17.06.2010 07:24

Das Leben besteht
aus vielen kleinen
Münzen,
und wer sie
aufzuheben weiß,
hat ein Vermögen.

Jean Anoulth

Antworten

Ozymandias

57, Männlich

Moderator

Beiträge: 1030

Re: Gedichte

von Ozymandias am 16.06.2010 14:54

Freiheitskampf
von dian

Hört her, ihr im System der Braven
Ihr angepassten Alltagssklaven
Der Freiheitskampf beginnt

Und wenn ihr noch so panisch schreit
Nach noch mehr Staat und Sicherheit
Schreit ihr doch bloß in den Wind

Eure Schulen werden brennen
Entsetzte Eltern werden flennen
Niemand da, der euch beschützt

Weder eure Polizisten
Noch Zensur und Indexlisten
Da ist nichts, was euch noch nützt

Eure Welt basiert auf Zwang
Das Arschloch mit dem höchsten Rang
Regiert so, wie’s ihm gefällt

Doch das wird immer dazu führen
Dass die, die grade nicht regieren
Zornig sind auf eure Welt

Jeder Arme ist ein potentieller
Regimegegner und Krimineller
Denn eure Welt nährt seine Wut

Jeder Schüler, den ihr zwingt
Und mit Gewalt zur Schule bringt
Giert insgeheim nach eurem Blut

Jugendliche Komasäufer
Immer mehr Hass und Amokläufer
Denkt ihr, dass das Zufall ist?

Es ist das konsequente Ende
Eurer Welt, die Zeitenwende,
der Tod, von dem ihr noch nichts wisst

Ihr wollt ihn per Gesetz verhindern
Setzt noch mehr Grenzen euren Kindern
Doch alles wird vergebens sein

Die Wut ist schon am überlaufen
Wer klug ist, geht Konserven kaufen
Und mauert sich ein Weilchen ein

Es wird noch ziemlich hässlich werden
Bevor es Frieden gibt auf Erden
Schwappt erstmal Wahnsinn übers Land

Aus dem Sturm wird ein Orkan
Und niemand kommt dagegen an
Die Leitkultur gerät in Brand

Denn sie ist morsch und dürr wie Stroh
Macht kaum noch einen Menschen froh
Betäubt nur noch, doch macht nicht satt

Glaubt ihr, wenn ihr fleißig betet
Und eure Kids noch mehr verblödet
Wendet ihr dadurch das Blatt?

Die Freiheit scheißt auf die Moral
Die Freiheit lässt euch keine Wahl
Die Freiheit haltet ihr nicht auf

Sperrt ruhig noch mehr Opfer ein
Tut so, als ob sie schuldig seien
Am Ende geht ihr alle drauf!

Wer noch immer nicht kapiert
Wie uns die Welt die Luft abschnürt
Der lernt es dann durch Schmerzen

Das Chaos frisst eure Kultur
Und Stahl der Wahrheit bohrt sich stur
In eure kalten Herzen

Das Leben ist ein langer Gang mit sehr vielen Türen, man braucht nur den richtigen Schlüssel.
            

Antworten

Nephilim

-, Männlich

Beiträge: 20

Re: Gedichte

von Nephilim am 16.06.2010 12:28

Der Siebenschläfer

Der Siebenschläfervater kroch
Mit großen Augen und mit leerem Bauch
Aus seinem winterlichen Loch
Gefolgt mit Dampf und Pfeifenrauch.

Er sah ein Wunder:
Verborgen in den Winter
Durch trockenem Geäst
Blühte ei Holunder.

Ungeduldig wie die Früchtchen schmecken,
Lekte er den Polen von den Blüten
Und spürte voller Schrecken
Wie sein Bauch fing an zu tüten.

Die ganze Sippe merkte kaum
Daß der Vater nicht mehr kam.
Ihn wurde schlecht mit Kot und Schaum.
-Zeit die Asche wegzuwerfen und den Pfeifenkram.


der neue Absinth wirkt.
Gruß, nephilim

Antworten

weirdo
Administrator

-, Weiblich

Beiträge: 2046

Re: Gedichte

von weirdo am 15.06.2010 20:25

von: Ozymandias am 15.06.2010 16:54:52

Die Gedanken sind frei...
Verfasser unbekannt

Interessant, wie dieses Lied entstanden ist:

"Um 1780 wurde der Text zum ersten Mal auf Flugblättern veröffentlicht. Im Zeitraum zwischen 1810 und 1820 entstand die Melodie dazu, und das Lied wurde in der Sammlung 'Lieder der Brienzer Mädchen' in Bern gedruckt. Im Jahr 1842 wurde das Lied in 'Schlesische Volkslieder' von Hoffmann von Fallersleben und Ernst Richter veröffentlicht, diese letzte Version stammt von Hoffmann von Fallersleben. Die grundlegende Philosophie ist bereits aus der Antike bekannt. Das Kernmotiv des späteren Liedtextes findet sich schon im 13. Jahrhundert unter anderem bei Freidank (Bescheidenheit, 1229)." (wiki)

;-) Also, ihr Leuth: Zettel raus, Botschaft drauf, ab in den Copyshop und verteilen!

Alles Wissen ist vergeblich ohne die Arbeit, und alle Arbeit ist sinnlos ohne die Liebe. [Khalil Gibran]

Antworten

Ozymandias

57, Männlich

Moderator

Beiträge: 1030

Re: Gedichte

von Ozymandias am 15.06.2010 18:16

+Berührung+
*jm*

Mit
zartesten
Berührungen,
diese Schwingung
deines Blutes spürend,
mich im Taumel des Glücks
verlieren und nur noch fühlend
mich dem Tanze der entführenden
Melodien gänzlich überlassend,
forttreibend und fliegend
den Akkorden folgend
im himmlischen
Spiel, nur du
und ich.
WIR.

Das Leben ist ein langer Gang mit sehr vielen Türen, man braucht nur den richtigen Schlüssel.
            

Antworten

Ozymandias

57, Männlich

Moderator

Beiträge: 1030

Re: Gedichte

von Ozymandias am 15.06.2010 18:13

Ich tauche ein


Ich,
tauche ein,
wogende Wellen
tragen mich,... treibe
im Meere der Sehnsüchte
dem Ziele entgegen, willenlos,
geduldig wartend auf die Erfüllung.
Spür deine Lippen, auf meinem Nacken
sanft prickelnde Schauer erzeugend,
deine Worte, die mich liebkosen,
Blicke, die mich streicheln,
Arme, die mich halten
und auffangen,
wenn ich
falle .....


*jm*

Das Leben ist ein langer Gang mit sehr vielen Türen, man braucht nur den richtigen Schlüssel.
            

Antworten

Ozymandias

57, Männlich

Moderator

Beiträge: 1030

Re: Gedichte

von Ozymandias am 15.06.2010 18:12

VERTRAUEN,
warum?

mal wieder zuviel erwartet
mal wieder zuviel investiert
mal wieder umsonst gehofft
mal wieder dazu gelernt

Freundschaft gibt es doch so selten
Lügen dafür oft
Gefühle mit Füssen getreten
Lachen über mich

mal wieder Schmerz empfunden
mal wieder in den Schlaf geweint
mal wieder auf Reaktion gewartet
mal wieder Ignoranz erfahren

lass mich in Ruhe
vergiss wer ich bin
ich streiche deinen Namen
werde lachen über mich
und hoffen, mein Herz vergisst
Dich schnell

k.a

Das Leben ist ein langer Gang mit sehr vielen Türen, man braucht nur den richtigen Schlüssel.
            

Antworten

Ozymandias

57, Männlich

Moderator

Beiträge: 1030

Re: Gedichte

von Ozymandias am 15.06.2010 18:09

Mein Schmerz
nach Wochen im Glück
nach Tagen mit klopfendem Herzen
Monate voll Einsamkeit
voll Leere, voll Tränen
ein zerstörter Traum


ob Tag, ob Nacht
Gedanken wandern hin und her
zwischen gestern und heute
warum und weshalb
warum nur ich


es tut weh, sehr weh
zu wissen, nie wieder diese Augen zu sehen
nie wieder diese Stimme zu hören
nie wieder hören zu müssen
nie wieder hören zu dürfen


gleich dem Blut einer Wunde
Zeit und Schmerz vergeht.


ein Schein nur
denk ich - alles ist vorbei
fast schon vergessen
- leider, denn es war doch berauschend -
sind diese Augen zu sehen
diese Stimme erklingt


meine Wunde reißt auf und lässt mich bluten
es tut schrecklicher weh als je zuvor
fast unerträglich
die Augen zu schließen, nicht hinzuhören
wie grausam und lindernd zugleich
wieder hoffen auf den Traum
das warten, weinen und vergehen
verzweifelt der Halm
nach dem ich mich recke
unter der last der Schmerzen leidet


sind sie vorüber
gemeinsame Stunden und Tage
nie wieder.


warum kreuzen gerade jetzt und hier
sich zwei Wege
wo doch so viel Platz hier ist ?


wo ist der ort, wo ist die Zeit
ohne schmerzende Gedanken


nur ich für immer
im Glück und mit klopfendem Herzen.

k.a

Das Leben ist ein langer Gang mit sehr vielen Türen, man braucht nur den richtigen Schlüssel.
            

Antworten
Erste Seite  |  «  |  1  ...  5  |  6  |  7  |  8  |  9  ...  10  |  »  |  Letzte

« zurück zum Forum