Der ganz normale Wahnsinn
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Re: Der ganz normale Wahnsinn
von khaos am 31.01.2010 12:44Heute: Der Größenwahnsinn der Vergangenheit
Wer kann sich noch an Hiroshima und Nagasaki erinnern.
Es waren furchtbare Erlebnisse die dort am Ende des 2. Weltkriegs stattfanden, dass kann man nicht herunter reden. Und noch heute sind die Auswirkungen dessen was eins dort passiert ist deutlich zu merken.
Ganz zu schweigen von den unzähligen Atomwaffentests die zu jeder Zeit und im Laufe des Kalten Krieges stattfanden und sowohl Luft, Boden als auch die Weltmeere mit radioaktivem Material anreicherten.
Eine schöne Heile Welt in der wir leben. Doch der Wahnsinn der Atombombe reichte den damaligen Supermächten wohl nicht.
Demzurfolge kam es zur Entwicklung der sogenannten Wasserstoffbombe. Wer erinnert sich nicht an Ivy Mike oder hat schon einmal etwas davon gehört. Der größte Test Amerikas mit einer Wasserstoffbombe. Der Atompilz hatte eine Größe von 43 km und sprengte ein riesiges Loch in die Insel Elugelab.
Doch das ist nichts dagegen was die Russen im Jahre 1961 entwickelten. Es war klar das man sich nicht vom Feind imponieren lassen will und so muss man alles größer, heftiger und schrecklicher konzipieren. Und so entwickelten die Russen die sogenannte Tsar-Bombe, eine der schrecklichsten je gebauten Bomben der Menschheit.
Die Ausmaße der Bombe waren extrem. Der Atompilz stieg bis zu 64 km in die Höhe, die Bombe selbst wurde nahezu 4 km über dem Erdboden gezündet, trotzdem pulverisierte sie die Erde die genau unter der Bombe war und hinterliess einen Haufen Asche; oder besser gesagt einen Krater Asche.
Die Druckwelle der Bombe war so extrem das man sie noch bei einer dritten (!!) Erdumrundung merken konnte.
Und um ein bisschen Zahlenspielerei zu betreiben: Laut Wikipedia hatte die Bombe eine Sprengkraft um das mehr als 3800-fache der Hiroshima-Bombe.
Das weiterhin erschreckende ist das die Bombe lediglich 3 Spaltungsstufen verwendete jedoch eigentlich 4 vorgesehen waren. Somit hatte die Bombe "nur" 50% ihrer eigentlich Leistung.
Eine wundervolle Welt in der wir hier leben.
In der es Bomben gibt mit denen man den gesamten Erdball ins Nirwana befördern könnte. Und ist ein Ende in Sicht?
Wer weis woran seit diesen Jahren im Moment geforscht wird, ja vielleicht sogar schon entwickelt wird.
Eine erschreckende Aussicht wenn man mich fragt.
Und nun zum entspannen ein paar gechillte Videos dieser Tsar-Bombe:
Tsar-Bombe 1
Tsar-Bombe 2
<insert intelligent message here>
Re: Der ganz normale Wahnsinn
von cyrano am 23.01.2010 20:14Wie sagt man man: 6x6=36,wenn man davon die "guten" 6 abzieht,naja,nette Differenz bleibt dann zum "guten!" 
poesie ist mehr als nur ein gefühl,mathematik der sinne...
Re: Der ganz normale Wahnsinn
von khaos am 23.01.2010 19:26Um einmal ein bisschen themenübergreifend zu wirken.
Das wäre dann natürlich auch eine schöne Art uns auf die Präsenz von 6 gut gesinnten ausserirdischen Rassen "vorzubereiten", nehmen wir ihnen als Willkommensgeschenk doch gleich mal bisschen Arbeit ab ;)
<insert intelligent message here>
Re: Der ganz normale Wahnsinn
von cyrano am 23.01.2010 16:12Ich komme mal allgemein zum Thema "Amis und Sicherheitswahn":
Jetzt hat die Homeland Security ein verschärftes Einreseigebot verfasst,wer einreisen will,muss vorweg sich schon "anmelden" und sich überprüfen lassen.... ESTA-Einreise
Nach den Biometrischen-Pässen,reicht es immer noch nicht und alle wollen den armen armen Amis an den Pelz..ohhhhhh
Wir sind echt net mehr weit von entfernt,dass jeder ein Chip in den A**** bekommt,wenn es nach denen geht- oder machen sie es nur E.T. nach?Die sollen ja auch ganz gern bei Entführungen Chips implantieren 
poesie ist mehr als nur ein gefühl,mathematik der sinne...
Re: Der ganz normale Wahnsinn
von KvP am 23.01.2010 08:14* Wie funktionieren die Körperscanner?
Bei älteren Modellen muß der Passagier die Hose ausziehen, sich auf den Kopierer setzen, die Anzahl der Kopien angeben und die Starttaste drücken.
* Was genau wird dargestellt?
Manche Nacktscanner zeigen nur Strichmännchen, z.B. bei Magermodels. Andere Geräte können Genitalien und Busen in stattlichen Einheitsgrößen darstellen, damit sich niemand schämen muß.
* Gibt es gesundheitliche Risiken?
Wer zu lange nacktgescannt wird, kann sich erkälten.
* Wie können die Persönlichkeitsrechte geschützt werden?
Um bestmögliche Transparenz im Umgang mit den sensiblen Daten zu gewährleisten, kann jeder die vom Scanner erhobenen Bilder auf der Webseite www.free-naked-bodyscannerpics-xxx.com einsehen und kommentieren.
http://www.titanic-magazin.de/news.html?&tx_ttnews[backPid]=3&tx_ttnews[pointer]=1&tx_ttnews[tt_news]=3390&cHash=986651ff3f&no_cache=1&sword_list[0]=nacktscanner

Re: Der ganz normale Wahnsinn
von weirdo am 20.01.2010 10:40Dazu eine regelrecht beschämende, wahrhaftige Rede
von Ron Paul vor dem US-Senat aus dem Januar 2010:
http://www.youtube.com/watch?v=6R1P33Zf_6g
(Original: http://www.youtube.com/watch?v=-vLV4jn8BMU)
"Eine grosse Absurdität."
"Irrsinn als Logik."
"Wir haben mit der Realität gebrochen."
"Die gute Nachricht ist, das die Umkehr durch friedliche und geistige Mittel erreicht werden kann."
Wer Ohren hat, der höre!
Alles Wissen ist vergeblich ohne die Arbeit, und alle Arbeit ist sinnlos ohne die Liebe. ♥ [Khalil Gibran]
Re: Der ganz normale Wahnsinn
von khaos am 20.01.2010 10:30Das ist nun auch wirklich sehr treffend formuliert @sco und @ Headwaltz.
Es ist natürlich schon sehr merkwürdig warum Amerika auf einmal als Hilfsgut seine Truppen aussendet. Da ist die Sache mit Kuba dann doch schon ein interessanter Standpunkt.
<insert intelligent message here>
sco
Gelöschter Benutzer
Re: Der ganz normale Wahnsinn
von sco am 20.01.2010 03:29@ headwaltz und alle
es ist doch immer wunderbar, wenn eine richtige Katastrophe die "Herren" der Welt Retter, Helfer und was weiß ich noch alles spielen lässt. Das lenkt so herrlich von lästigen kleinen Problemchen im lokalen Umfeld ab. Ohne Naturkatastrophen müsste ja doppelt Krieg geführt werden, um zu zeigen, was man alles kann. Mit dem gespendeten Geld hätte vermutlich jeder Haitianer aus Port aus Prince an einem sicheren Ort sich ein halbes Jahr sich pflegen lassen können, aber die Hilfskräfte sitzen ja "Hin und Zurück" in den Flugzeugen. Klar, es ist eine Hilfe für jeden einzelnen Überlebenden, der verschüttet wartet, ein humanitärer Akt solcher Art, bitter notwendig. Vielleicht wäre es aber an der Zeit gewesen, sofort alle gesunde Stadteinwohner mit Ferienfliegern schnell wegzubringen, bevor sie sich gegenseitig niedermetzeln. Ganze Städte in Ferienflieger zu setzen, das schaffen wir ja trotz Krise jedes Jahr innerhalb kürzester Zeit. Wir brauchen dazu nicht mal eine Katastrophe ... Aber wenn sie sich niedermetzeln, dann können wir ja noch viel mehr helfen und die Kriegsexperten dürfen dann auch noch ran. Das hast Du schön formuliert, headwaltz, wie Cuba dazwischen liegt. Die UN haben wieder mal gezeigt, dass sie ihr Geld nicht wert sind. Amerika hat wieder mal gezeigt, dass sie nur patriotisch helfen und hier in Deutschland erledigt sich alles aus einer Mischung von zuvor genanntem, mit Vertrauen auf die anerkannten Leistungsträger des Ehrenamtes. (Da wird kein Arbeitsloser hingeflogen zum Wiederaufbau, der könnte ja mal an den Strand gehen ...)
Ja, schon schön, wenn man mit Flugzeugträgern noch Kreuzfahrten in südlichen Gewässern aus der Portokasse finanzieren kann ... Spenden wir ...
Naturkatastrophen sind älter als die Menschheit - sie sollten uns nachdenklich machen.
sco
Re: Der ganz normale Wahnsinn
von Headwaltz am 19.01.2010 20:05manchmal schäme ich mich in solchen situationen ein mensch zu sein...
da passiert eine katastrophe unter den ärmsten der armen und plötzlich fühlen sich alle auf einmal bereit helfen zu müssen. vorher hat es sich anscheinend nicht gelohnt.
die ehemalige französische kolonie haiti wird wohl opfer in den hunderttausenden beklagen müssen aber es wird mindestens genausoviel wieder über geld gesprochen. 10 Milliarden werden wohl benötigt, das land wieder aufzubauen, private flugzeug und hubschrauberunternehmen auf der insel katapultieren ihre preise ins unermessliche (und es wird trotzdem gezahlt), die reichen amerikaner werden von ihren landsleuten als erstes ausgeflogen oder geholfen, an allen ecken und enden kann man spenden (und man weiß garantiert nicht, in welche hände sein geld wandert), usw...
alle länder die sich an der hilfsaktion beteiligen schicken bergungsspezialisten, suchhunde, rettungsteams, ärzte, nahrung, medikamente und wasweißichnichtalles... respekt und danke, dass ihr das tut!! selbst die chinesen sind mit einem team aus notärzten dabei. doch als ich die meldung hörte, dass amerika einen flugzeugträger schickt, viel mir erstmal die kinnlade runter... was soll das denn?
ok, man könnte ja die opfer ausfliegen, mit den vorhandenen flugzeugen oder dazu beitragen hilfsgüter zu transportieren... doch stattdessen benehmen sie sich wie ein krebsgeschwür, welches sich auf einen geschwächten organismus wirft. sie übernehmen einen der wichtigsten flughäfen (wenn nicht sogar den einzigen) auf der insel, behandeln deren einwohner gegenüber ihre staatsangehörigen, wie menschen zweiter klasse und sichern alles mit ihrer übertriebenen waffengewalt ab, anstatt zu helfen.
ich bin gespannt, wie die aufbauphase aussehen wird, und welchen einfluss amerika auf haiti in spätestens 10 jahren noch haben wird, aufgrund dieser katastrophe.
um jetzt vielleicht etwas respektlos zu werden... haiti ist schließlich auch ein strategisch günstiges ziel um kuba entgültig in die zange zu nehmen oder truppen gegen venezuela (die sich eine geraume zeit schon über spionageaktionen der amis beklagen) zu stationieren bzw. einen zwischenposten zu bilden.
ich hoffe nur, dass dieses krebsgeschwür amerikanisches militär sich bald selbst auffrisst und dass die menschen auf der insel sio gut wie möglich aus der sache herauskommen.
Set The Controls To The Heart Of The Sun
Re: Der ganz normale Wahnsinn
von MagicStick am 19.01.2010 14:42Das lustigste und schärfste am Haiti-Vorfall finde ich ja, dass sehr viele Flugunternehmen ihre Preise in die Höhe treiben, weil ja jetzt mit vermehrtem Flugstrom durch Helfer gerechnet wird......


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