Der ganz normale Wahnsinn
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Re: Der ganz normale Wahnsinn
von captain_koks am 14.12.2010 13:58Lieber Flower,
es ist mir nun schon des öfteren passiert,dass Menschen auf eine Utopie (oder der Diskussion über eine solche) recht feindlich reagieren.
Es ist mir eigentlich gleich wenn du meine Ausage als naiv titulierst da du ihren Kern nicht verstehst und für mich eh nicht als Gesprächspartner Frage kommst.
Allerdings hat mich die Studenten VS. Militär als Interneterfinder Kiste neugierig gemacht weil ich nicht genau weiß was du mir damit sagen willst...
Für mich gilt die Arpa (Advanced Research Projects Agency) als Erfinder des Internets die auf Basis von Tim Berners-Lee´s
Ideen das WWW entwickelt haben.
Welche Studenten-story du meinst kannst du mir ja mal schreiben...
Vielleicht hast du ja die Sache mit Rule 34 falsch verstanden,
welche ja nur besagt dass alles was man sich vorstellen kann auch im WebRL existiert.
Und noch mal zu der Jeder kennt Jeden Thematik:
Es ist halt so dass man Leute die man kennt nicht so schnell abzieht wie Fremde(guck dir nur die ganzen eBay Betrugsfälle an die auch nur zu einem sehr geringen Teil aufgelöst werden)wenn ich einem kollegen was verkaufe dann auch nur wenn es auch funzt.
Oder denk mal daran wie es ist wenn du dir Geld von Freunden leihst(was ich eig. nicht mache) da bist du doch auch darauf bedacht es zurück zu zahlen wohin gegen die Schufa ein Lied davon Singen kann das Kaufverträge nach ihrem Abschluss und dem Erhalt der Ware von vielen als Altpapier angesehen werden und auch dort landen.
Das Internet und die damit verbundene Anonymität verleiht einigen Personengruppen eine Form von Selbstbewusstsein
die sie im RL nicht haben und wohl auch nie haben werden.
Und viele nutzen diesen Faktor um böse Dinge zutun ob jetzt mit Kindern oder sonst wem.
C4p741n_ /<0/<§ FTW
Re: Der ganz normale Wahnsinn
von Ozymandias am 14.12.2010 13:10Ron Paul & Lew Rockwell: Beendet die FED! Beendet den Krieg! Beendet das Imperium!
http://info.kopp-verlag.de/video.html?videoid=135
Das Leben ist ein langer Gang mit sehr vielen Türen, man braucht nur den richtigen Schlüssel.

Re: Der ganz normale Wahnsinn
von flower089 am 14.12.2010 12:16und ein ganz anderes Miteinander.
Sorry, Capt. Coks, aber das halt ich für ein bissl naiv. Das Internet wurde klarerweise zum Zwecke der Kontrolle und Überwachung etabliert, vorgeblich vom US-Militär erfunden (die Studenten Story ist ein Fake). Wenn jeder weiss wer was schreibt, dann ist die Zensur-Schere im Kopf perfekt und das letzte freie Medium tot.
Zu den Kinderschändern: GottseiDank gehen die Zahlen der padophilen Übergriffen seit Jahren und Jahrzehnten zurück, diese dumme Spektakel-Sendung mit der Kriegsminister-Tussi ist schlechte PR und soll nur vom den von Weirdo erwähnten wahren Übergriffen durch hohe Machtkreise (allerdings aus sexualmagischen Gründen) ablenken. Der achsoanständige Baron ist einfach nur ein Heuchler, der deutsche Soldaten für Imperium-Interessen in den Tod schickt (auch für die Interessen der Waffenindustrie).
Zu Wikileaks:
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/f-william-engdahl/-wikileaks-eine-gefaehrliche-schwindeloperation-der-us-regierung.html
Ich bleibe bei meiner Ansicht, das wir hier eine gross orchestrierte Operation erleben, letztendlich geht es um die Durchsetzung der globalen Geo-Strategie und die mögliche Überwachung des freien Teils des Netzes. Sehr gut inszeniert, aber doch zählt was letztendlich hintenrauskommt. So überraschend sind sämtliche "Enthüllungen" von Wikileaks bisher nicht, und echte heisse Eisen wie der 11. September 2001 werden glatt geleugnet.
UNENDLICHE LIEBE IST DIE EINZIGE WAHRHEIT - ALLES ANDERE IST ILLUSION !
Re: Der ganz normale Wahnsinn
von captain_koks am 13.12.2010 21:06Klingt wie: Sie sind zwar keine, aber fast - unterstützen so etwas mutwillig.
Well...well...wie ich schon gesagt habe es ist wirklich ein polarisierendes,quotengeiles Format welches mehr die Werbeeinahmen als den Kampf gegen Sexgangster im Sinn hat.
ABER... auch wenn nicht die "gute Sache" als Leitmotiv durch die Redaktion geistert sind die Sachen die sie berichten im Kern halt keine Lügen und auch nur die Spitze des Eisberges.
Rule 34 ist für mich die Quintessenz des Internets und das habe ich auch ohne RTL rausgefunden.
Tja das ist eine Meinung und ich teile sie nicht ganz.
Erklär mir bitte mal woran man ein potentiell gefährdetes Kind erkennt und was die Installation eines Filters den man in sekunden umgehen kann bringen soll.
Tja nur können die Schüler heute besser mit dem Web umgehen als die Lehrer und ein grundsätzliches Handyverbot gibt es an den Schulen ja auch nur haben die Lehrer keine Lust sich dahinter zu klemmen.
Solche Computer gibt es bereits auf WinCe Basis(Handys ohne "Handyfunktionen" für Kinder übrigens auch)
sind aber Teuer und werden von den Eltern nicht gekauft.Teil zwei kann ich nur unterstützen weil das ja meine Kernaussage ist.
Auch richtig aber ich habe ja nicht gesagt das die ganzen Kinderf***** ihre ganzen Opfer bei Knuddels abgreifen
und die normale Bevölkerung frei von solchen Menschen ist sondern dass die wirklich bestehende Gefahr des Internets
durch eine ECHTE Kontrolle der pösen pösen Onkels inkl. sichtbarer Ip und abrufbarer Daten (zu mindest für den Host Admin etc.) in den Griff zu bekommen wäre (In Deutschland herrscht ja schließlich auch Ausweispflicht)
Und das sehe ich halt anders wenn jeder jeden kennen würde gäbe es automatisch eine ganz andere Schamschwelle
und ein ganz anderes Miteinander.
Re: Der ganz normale Wahnsinn
von Ozymandias am 13.12.2010 20:47@weirdo
Da hast du den Nagel auf dem Kopf getroffen, ganz deiner Meinung.
Ein Problem ist auch die pädophile Elite z.B. Politiker...
Ob der Schweiz nun Themen wie Schwarzgeld, Minarettverbot oder Ausschaffungsinitiative schaden ist fraglich. Aber was der Schweiz nun einen wirklichen Imageschaden einbringen könnte, ist die geplante Aufhebung des Inzestverbots durch den Bundesrat.
Den Strafbestand des Inzestes will der Bundesrat streichen. Der Geschlechtsverkehr zwischen Blutsverwandten soll dann nicht mehr strafrechtlich geahndet werden.
Über dieses Vorhaben berichten derzeit viele Schweizer und europäische Medien. Grund für die Streichung sei, dass es jährlich nur drei bis vier Urteile aufgrund von Inzest gebe. Der Schutz der Kinder würde durch andere Artikel gewährleistet.
Quelle: http://www.shortnews.de
Das Leben ist ein langer Gang mit sehr vielen Türen, man braucht nur den richtigen Schlüssel.

Re: Der ganz normale Wahnsinn
von weirdo am 13.12.2010 20:35aber wer die gute Sache nicht erkennt und fördert der liebäugelt dann doch eher mit dem Bösen.
Klingt wie: Sie sind zwar keine, aber fast - unterstützen so etwas mutwillig.
Eine "gute Sache" wäre, die Eltern der potentiell gefährdeten Kinder mehr zu unterstützen und sie in Medienkompetenz zu fördern, damit sie die für die Novellierung auf der Gegenseite (dem PC zu Hause) überhaupt die Filter installieren, die die Altersfreigaben dann erkennen.
Eine "gute Sache" wäre, dass auch im Schulunterricht intensiv vermittelt würde, wie das Internet funktioniert, welche Gefahren es gibt und wie man damit umgeht + Handyverbot an Schulen, damit die Teenies mit ihren Handys im Deutschunterricht nicht bei "knuddels" mit Erwachsenen chatten.
Eine "gute Sache" wäre, wenn die Hersteller und programmierer sich überlegen würden, ob und in welcher Form ein "Kinder-PC" realisierbar wäre. Eine "gute Sache" wäre, wenn man die Kriminalität der Pornobranche und den Kinder-/Menschenhandel effektiv und gnadenlos verfolgen worde.
Eine "gute Sache" wäre, wenn sich Gesocks wie Cohn-Bendit in Luft auflösen würden und mit ihnen ihre kranken Gedanken. Eine "gute Sache" wäre, wenn die pädophilen Täter (die zu 90% aus der eigenen Familie oder dem direkten Umfeld stammen - nicht aus dem pösen, pösen Internet) mit aller Härte bestraft würden - mit ewiger, anschliessender Sicherheitsverwahrung.
Keine "gute Sache" aber wäre eine generelle Ausweispflicht im Internet, wohin uns ja auch der neue Personalausweis führen soll. Ich gebe ja auch nicht jedem P... iefke uffer Strasse meine Adresse und Telefonnummer! Warum sollte ich das im Netz tun? Da kenne ich die offiziellen und inoffiziellen Empfänger dieser Daten noch weniger.
Alles Wissen ist vergeblich ohne die Arbeit, und alle Arbeit ist sinnlos ohne die Liebe. ♥ [Khalil Gibran]
Re: Der ganz normale Wahnsinn
von captain_koks am 13.12.2010 20:05Hallo weirdo,
also als erstes ich schau auch ab und zu "Tatort Internet" und ich weiß auch das die Redaktion der Bildzeitung entsprungen sein kann,aber im kern haben sie halt recht und das ist eine Tatsache.
Tja und bei Fragen wie "Qui bono?" kann ich nur antworten :„Cui prodest scelus, is fecit“
ist zwar abgedroschen aber irgendwo auch wahr.
Menschen die im internet unerkannt bleiben wollen sind zwar nicht zwangsläufig Verbrecher oder Vergewaltiger
aber wer die gute Sache nicht erkennt und fördert der liebäugelt dann doch eher mit dem Bösen.
Re: Der ganz normale Wahnsinn
von weirdo am 13.12.2010 19:52Ganz ehrlich kommt mir "Tatort Internet bei RTL2" (habe gerade bei youtube nochmal Ausschnitte angeschaut) vor wie die mediale Gehirnwäsche... äh... Vorbereitung auf die Zensur... ah, sorry... Novellierung des JMStV. Reisserisch und aufheizend - wer guckt sowas?! Und wieder: Qui bono?
Dort habe ich aber etwas gefunden, was auch meine Gedanken wiedergibt:
Alles Wissen ist vergeblich ohne die Arbeit, und alle Arbeit ist sinnlos ohne die Liebe. ♥ [Khalil Gibran]
Re: Der ganz normale Wahnsinn
von captain_koks am 13.12.2010 19:19Hallo,
ich finde es grundsätzlich gut,dass es überhaupt Maßnahmen zur "Kindersicherung" im WWW gibt und es wird auch oft
von seiten der Boards,Bloggern und Webfundamentalisten reichlich Alarm geschlagen.
Das Internet birgt viele Gefahren grade auch für Kinder und Junge Frauen,und die bisher getroffenen Vorkehrungen
waren zwar nett gemeint aber insgesamt eher nutzlos.
Würde man eine strikte Ausweiskontrolle im Web ins Leben rufen würde schon mal ein großer Teil der Schattenaktivitäten wegfallen,will man z.b. ein Spiel aus dem Ausland importieren ist es Automatisch ab 18 und nur mit Ausweiskopie zu haben
aber Sexchats mit Minderjährigen sind ohne Speicherung der Ip oder einen sonstigen Nachweis der Person zugänglich und auch nicht weiter überwacht (siehe z.b. Tatort Internet bei RTL2)
Für mich wär es überhaupt kein Problem zur erhaltung des Jugendschutzes bei einer Anmeldung in Foren oder der Gleichen
meine Daten kund zu tun.
Leute die sich gegen soetwas sperren haben eh nix gutes im Sinn und werden dafür sorgen das der achte Kontinent
weiter so gefährlich bleibt wie die Restlichen
Peace c_k
Re: Der ganz normale Wahnsinn
von Ozymandias am 13.12.2010 18:46Für kontroverse Debatten in der Netzwelt sorgt derzeit die Novelle des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages (JMStV), die ab dem 01. Januar 2011 aller Voraussicht nach in Kraft treten wird. Wesentliche Neuerung ist die Einführung einer freiwilligen Alterskennzeichnung von Internetangeboten – nach dem Vorbild der Altersstufen des Jugendschutzgesetzes. Das novellierte Gesetz betrifft alle in Deutschland, die Inhalte im Internet anbieten und ihren Sitz in der Bundesrepublik haben. Zu diesen Anbietern gehören sowohl Blogs als auch große kommerzielle Plattformen – also Websites und Blogs von Privatpersonen, Foren und Chats, journalistische Online-Portale, Internetauftritte von Unternehmen, gemeinnützige Dienste wie Wikipedia, Social Networks und Videoplattformen.
Keine Änderungen für journalistische Angebote
Ausgenommen von dieser Regelung sind nach § 5 Abs. 8 JMStV-E lediglich "Nachrichtensendungen, Sendungen zum politischen Zeitgeschehen im Rundfunk und vergleichbare Angebote bei Telemedien", an denen ein "berechtigtes Interesse" besteht. Journalistisch-redaktionelle Angebote können sich demnach auf § 5 Absatz 8 berufen, soweit sie Nachrichtenberichterstattung bzw. Berichterstattung zum "politischen Zeitgeschehen" enthalten. Portale wie Spiegel, Focus, Stern, die Seite der Tagesschau oder auch Blogs, die ebenfalls als ein quasi-journalistisches Angebot anzusehen sind, bleiben damit von den anstehenden Änderungen verschont.
Auch für Anbieter privater Websites, Social Networks, Foren oder kommerzieller Plattformen ändert sich mit der Neufassung wenig – solange diese keine "entwicklungsbeeinträchtigenden Inhalte" auf ihren Onlinepräsenzen darstellen. Entgegen anderslautender Berichte muss nicht jede Website künftig eine Alterskennzeichnung tragen. Vielmehr ist es zutreffend, dass der JMStV für solche Seiten gilt, die für Kinder und Jugendliche entwicklungsbeeinträchtigende Angebote – bspw. gewaltverherrlichende oder pornographische Darstellungen – veröffentlichen. Die gesamte Vorschrift des § 5 Abs. 1 JmStV-E richtet sich daher nur an solche Anbieter, die jugendgefährdendes Material bereithalten. Diese müssen dem Gesetzestext nach künftig zwingend eine Altersklassifizierung vornehmen, wenn Angebote vorliegen, die als nichtredaktionell und gleichzeitig entwicklungsbeeinträchtigend einzustufen sind und für die bislang keine andere Zugangssicherung besteht.
Jugendschutzbeauftragter bleibt Ausnahme
Anbieter redaktioneller Inhalte müssen auch nach der Novelle des JMStV im Normalfall keinen Jugendschutzbeauftragten benennen. Die Bestellung eines Jugendschutzbeauftragten ist daher nur erforderlich, wenn nichtjournalistische Telemedien jugendgefährdende Inhalte anbieten. Dann muss im Impressum der betreffenden Seite künftig auch die Anschrift und E-Mail-Adresse des Beauftragten genannt werden.
Der DFJV begrüßt Verbesserungen auf dem Feld des Jugendmedienschutzes ausdrücklich. Die aktuell anstehenden Änderungen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages lassen jedoch in ihrer inhaltlichen Ausgestaltung und definitorischen Unschärfe, gekennzeichnet von handwerklichen Schwächen in der Gesetzesformulierung, unterschiedliche Auslegungen zu und verkomplizieren ein ohnehin komplexes Themengebiet. Allgemein steht die Frage im Raum, ob die Änderungen überhaupt geeignet sind, einen besseren Jugendschutz zu etablieren. Denn in der Regel reagieren Anbieter auf Restriktionen dieser Art, indem sie ihren Serverstandort wechseln – das Angebot wird dann im Ausland gehostet und dadurch dem Zugriff der deutschen Behörden entzogen. Große Teile der Netzgesellschaft, Politiker, Juristen und Medienpädagogen sehen daher bereits heute viele Teile der Novelle in der Praxis als undurchführbar an.
Quelle: http://www.dfjv.de
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