Persönlichkeitsveränderung durch Organtransplantation

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Bastet

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Persönlichkeitsveränderung durch Organtransplantation

von Bastet am 26.12.2009 18:33

Nach Transplantation: Empfänger entwickelt Vorlieben des Spenders

Orange/ Australien - Zufall oder Phänomen? Nachdem David Waters erfolgreich ein Spenderherz transplantiert bekam, entwickelte er eine bislang nicht gekannte Vorliebe für ein bestimmtes Knabbergebäck. Was Waters lange Zeit nicht wusste: bei den sogenannten "Burger Rings" handelte es sich um den Lieblingssnack des Organspenders. Theorien versuchen nun, derartige Effekte zu erklären.

Zwei Jahre habe es gedauert, berichtet "News.com.au", bis die Eltern von Kaden Delaney den Empfänger des Herzens ihres bei einem Autounfall tödlich verunglückten Sohnes ausfindig machen konnten.

Als sie sich dann trafen berichtete Waters den erstaunten Eltern, dass er nach der Operation eine zuvor nicht gekannte Vorliebe für "Burger Rings", kleine Gebäckringe mit Fleischgeschmack, entwickelt habe. Umgekehrt war David Waters nicht weniger erstaunt zu hören, dass genau dieser Snack, das Lieblingsgebäck von Kaden war.

Ähnliche Fälle wurden bereits zuvor bekannt und besonders durch die Ereignisse um die US-Amerikanerin Claire Sylvia bekannt, die nach der Transplantation von Herz und Lunge eine für sie eigentlich ungewöhnliche Vorliebe für Bier, Hähnchen-Nuggets und grüne Pfefferschoten entwickelte - den zu Lebzeiten Leibspeisen des 18-jährigen männlichen Spenders.

Zwar ist das Phänomen noch nicht wissenschaftlich bewiesen, doch glauben einige Forscher, dass Erinnerungen und persönliche Eigenschaften nicht nur im Gehirn, sondern auch in anderen Organen gespeichert und weitergegeben werden können und sprechen von sogenannter Zellerinnerung. Andere sehen Fälle wie jene von Waters und Sylvia als Beweis dafür, dass der Mensch nicht nur aus Körpermaterie besteht, und dass darüber hinausgehende Eigenschaften gerade bei Organtransplantationen mit übertragen werden können. Eine Theorie, wie sie - sollte sie sich bewahrheiten - weitreichende Implikationen mit sich brächte.

Quelle:

Demnach finden Gedanken, Gefühle, Ängste etc. nicht nur im Gehirn statt, sondern auch in anderen Organen, wie z.B. dem Herzen. Wenn es wirklich ein derartiges Zellgedächtnis gibt, wie können Organe Erinnerungen speichern? Oder ist es so, dass ein Teil des Spenders im Körper des Empfängers weiterlebt, indem die Seele des Spenders durch die Organtransplantation in den Empfänger übergeht…

Höre niemals auf zu träumen, denn in einem Traum verbergen sich oft die wahren Werte des Lebens.

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