Lyrics

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Headwaltz

39, Männlich

Beiträge: 415

Re: Lyrics

von Headwaltz am 04.05.2009 20:08

Tool - Lateralus

Youtube-Clip (hier wird zusätzlich auf die Fibonacci-Sequenz eingegangen, welche eine spiralform ergibt und auch musikalisch in dem song angewendet wird... schaut es euch an!)


Black then white are all i see in my infancy.

red and yellow then came to be, reaching out to me.

lets me see.

as below, so above and beyond, I imagine

drawn beyond the lines of reason.

Push the envelope. Watch it bend.



Over thinking, over analyzing separates the body from the mind.

Withering my intuition, missing opportunities and I must

Feed my will to feel my moment drawing way outside the lines.



Black then white are all i see in my infancy.

red and yellow then came to be, reaching out to me.

lets me see there is so much more and

beckons me to look thru to these infinite possibilities.

as below, so above and beyond, I imagine

drawn outside the lines of reason.

Push the envelope. Watch it bend.



over thinking, over analyzing separates the body from the mind.

Withering my intuition leaving opportunities behind.

Feed my will to feel this moment urging me to cross the line.

Reaching out to embrace the random.

Reaching out to embrace whatever may come.



I embrace my desire to

I embrace my desire to

feel the rhythm, to feel connected enough to step aside and weep like a widow

to feel inspired to fathom the power, to witness the beauty,

to bathe in the fountain,

to swing on the spiral

to swing on the spiral

to swing on the spiral of our divinity and still be a human.



With my feet upon the ground I move myeslf between the sounds and open wide to suck it in.

I feel it move across my skin.

I'm reaching up and reaching out. I'm reaching for the random or what ever will bewilder me.

what ever will bewilder me.

And following our will and wind we may just go where no one's been.

We'll ride the spiral to the end and may just go where no one's been.



Spiral out. Keep going.

Spiral out. Keep going.

Spiral out. Keep going.

Spiral out. Keep going.

Spiral out. Keep going.


Übersetzung:

Lateralus = Laterales Denken ist eine Möglichkeit der Problemlösung durch Nachdenken über das
Problem ohne traditionelle oder gewöhnliche Methoden; lateral = seitwärts



Schwarz dann Weiß sind alles was ich sehe in meiner Infantilität.

Rot und Gelb kamen dann zu sein, griffen nach mir.

Lassen mich sehen.

Wie unten, so oben, so dahinter, ich stelle mir vor

Gezeichnet hinter den Linien der Vernunft13.

Drücke den Umschlag. Sieh wie er sich biegt.



Über-Denken, Über-Analysieren trennt den Körper von dem Geist.

Meine aggressive Intuition, verpasst Gelegenheiten und ich muss

Meinen Willen füttern, um mein Wege zeichnendes Sein außerhalb der Bahnen zu fühlen.



Schwarz dann weiß sind alles was ich sehe in meiner Infantilität.

Rot und gelb kamen dann zu sein, griffen nach mir.

Lassen mich sehen, da ist so viel mehr und

Winkt mich heran, um zu diesen unendlichen Möglichkeiten durchzusehen.

Wie unten, so oben, so dahinter, ich stelle mir vor

Gezeichnet hinter den Linien der Vernunft.

Drücke den Umschlag. Sieh wie er sich biegt.



Über-Denken, Über-Analysieren trennt den Körper von dem Geist.

Meine aggressive Intuition, lässt Gelegenheiten zurück.

Meinen Willen füttern, (um) mein Sein zu fühlen, mich zum Überschreiten der Grenze drängend.

Greife hinaus, um das Zufällige zu umfassen.

Greife hinaus, um zu umfassen was auch immer kommt.



Ich umarme mein Verlangen zu

Ich umarme mein Verlangen zu

Fühlen den Rhythmus, sich genug verbunden zu fühlen, um beiseite zu treten und zu weinen wie eine
Witwe

Inspiriert fühlen die Macht zu ergründen, die Schönheit zu bezeugen,

in der Quelle zu baden,

Die Spirale am Laufen zu halten

Die Spirale am Laufen zu halten

Die Spirale unserer Göttlichkeit am Laufen zu halten und immer noch ein Mensch zu sein.



Mit meinen Füssen auf dem Boden bewege ich mich zwischen den Tönen und

Öffne mich weit, um es aufzunehmen

Ich fühle es über meine Haut kriechen.

Ich greife hoch und greife weit. Ich greife nach dem Zufall oder was

Immer mich verwirren mag.

Was immer mich verwirren mag.

Und folgend unserem Willen und Bestimmung mögen wir dahin gehen wo noch niemand war.

Wir werden die Spirale gehen bis zum Ende und mögen dahin gehen wo noch niemand war.



Drehe heraus. Mach weiter.

Drehe heraus. Mach weiter.

Drehe heraus. Mach weiter.

Drehe heraus. Mach weiter.

Drehe heraus. Mach weiter.



(dieser song ist ein wahrer schatz! er gibt mir soviel geborgenheit, kraft und zuversicht, dass ich mich auf den richtigen weg befinde.)

Set The Controls To The Heart Of The Sun

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Dennesito
Gelöschter Benutzer

Re: Lyrics

von Dennesito am 03.05.2009 23:30

Von: Blumentopf
Lied: Manfred Mustermann
Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=LsgTXKba6wI

Lyrics:

Mir war von Anfang an klar: Möchtest Du hier überleben
musst Du besser als der Rest sein - es kann nur einen geben.
Meine Chancen standen bei eins zu einer Million,
doch ich hab' an mich geglaubt und es hat sich gelohnt.
Jetzt hab ich lang genug gewartet, meine Zeit ist gekommen;
dieser Platz wird zum Gefängnis, ich befrei' mich davon,
ich spür' den Luftstrom beim ersten Atemzug in meiner Lunge,
hör' wie jemand sagt: "Glückwunsch, ein kerngesunder Junge!"
Die Wärme meiner Mutter wirkt beruhigend auf meine Nerven,
ich öffne meine Augen um 'nen Blick nach draußen zu werfen;
alles ist neu für mich, doch ich bin neugierig,
und ich greif' nach allem, was ich in die Fäuste krieg.
Hier gibt's so viel zu entdecken - zu tasten, riechen und schmecken.
Ist das weich? Was passiert, wenn man es runterwirft? Kann man das essen?
Mama schau, ich lauf', ich hab's schon bis zum Schrank geschafft!
Und Papa ist so stolz auf meinen ersten ganzen Satz.
Ich kann schon über die Tischkante gucken, Mensch, jetzt bin ich groß!
Nur dass Papa immer arbeiten gehen muss find' ich doof,
aber am Samstag füllt er das Planschbecken mit Wasser auf
und dann kommt Marie, das Mädchen aus dem Nachbarhaus,
wir spielen "Vater, Mutter, Kind", später werd' ich sie mal heiraten.
Zum Geburtstag will ich den großen Polizeiwagen.
Meine Mama sagt, ich soll die Zeit noch genießen,
bald musst Du zur Schule, dann ist es vorbei mit dem Spielen.

Ich hab 'ne Bande mit meinen Freunden und ich find Mädchen echt ätzend,
kauf' Panini-Bilder, doch bald sind sie verklebt und vergessen,
und mittlerweile muss ich literweise Clearasil zwecks Akne nehmen,
und es steigen Parties mit Schiebertanzen und Flaschendrehen.
"Mein Sohn, Du bist heute Abend wieder da Punkt zehn!"
Ja, mal sehen, wartet nicht auf mich, ihr könnt ruhig schlafen gehen.
Ehrlich, von meinen Eltern lass' ich mir nix mehr sagen,
genau wie von Lehrern, ey fuck, die woll'n sich alle eh nur wichtig machen.
Nach meinem Zeugnis fragt mich doch später keine Sau mehr,
Man, ich hab'n Traum, ich geh nach Lanzarote und werd' Tauchlehrer.
Parties werden härter so wie die Alkoholika,
es sind Drogen da, und ich hab mein erstes Mal mit Monika.
Das ist ein großes Jahr und nichts wird mehr wie früher sein,
hab' ständig Liebeskummer und den lang ersehnten Führerschein.
Auch die Schule lass' ich halbwegs erfolgreich hinter mir,
aber Ausbildung? Nein danke, es ist das Leben das mich interessiert.

Ich wohn' jetzt in 'ner eigenen Wohnung und bin weg von zu Haus,
wohn' in 'nem Wohnblock in der Stadt und mach' das Beste daraus;
ich träum von 'nem großen Garten und 'ner Dachterrasse,
doch leider bin ich stets im Minus bei der Stadtsparkasse.
Keine Mama ist mehr da, die mir mein Essen kocht
und wenn ich an die Schule denk', dann denk' ich bloß: Ach hätt' ich doch!
Ich find' keinen festen Job, les' in der Zeitung nur den Stellenmarkt,
und Moni zu verlassen, das war keine Heldentat,
und dann am selben Tag noch ins Bett mit Marie.
Wann ich das Inge erzähl? Na besser nie.
An der Bar 'n Bier bestellt, im Club am Klo 'n Näschen gezogen,
dann von den Bullen erwischt, die Taschen voller chemischer Drogen,
drum hab ich den Job verlor'n, der ganz in Ordnung war,
und wer zur Hölle erklärt mir bloß mein Steuerformular?
Ich sag, "Ich bin nicht wie die andern", und merk selbst, wie seltsam es klingt.
Hey kann es sein, dass ich im Club wirklich der Älteste bin?
Freunde überholen mich im Porsche auf der Autobahn,
meine Zukunft hat schon längst begonnen, verdammt, ich brauch 'n Plan!
Doch ich feier lieber Parties und hau mir die Birne weg,
und dann am Telefon Inges Vater, der Firmenchef:
redet irgendwas vom Geld verdienen bei ihm mit Internet,
weil er gern etwas solideres für seine Inge hätt'.
Nur wegen ihr macht er mir 'n paar Angebote,
gut, arbeite ich halt bei ihm und tauch' später auf Lanzarote.

Inge zeigt mir 'n positiven Schwangerschaftstest,
ich weiss zwar nicht so recht, doch lach' sie an und halt' sie ganz fest.
Inge wir heiraten, ich kann nicht neinsagen,
also Ringe kaufen, Aufgebot bestellen, Freunde plus Familien einladen.
Flitterwochen wie versprochen in Venedig,
kurz darauf im Sommer kommt das Baby - unser Glück auf ewig.
David, vom Papa die Nase, Mama die Haare,
die strahlend blauen Augen von Opa - was für ein Knabe!
Das Leben macht Spaß und die Beförderung kommt,
der Mercedes ist schwarz, die Sekretärinnen blond,
und die Nachbarn sind neidisch auf 'ne Familie wie uns,
das Kind und wir sind gesund, und alle lieben den Jungen.
Wir ziehen um in das große Haus am Stadtrand,
das Inges Eltern gehört, wo wir alle endlich Platz ham.
David spielt im Garten, ich schau' vom Fenster aus mit Inge zu,
Die Ehe läuft harmonisch, ja fast so wie im Bilderbuch.

Neulich kam nach all den Jahren wieder 'ne Postkarte von Monika,
aus Lanzarote, und sie schreibt, sie wohnt jetzt da.
Es ist doch komisch, ha? Man sitzt in seinem Mercedes,
rast an allem vorbei und merkt es erst dann wenn es zu spät ist.
Jetzt ist mein Leben doch schon aus mit sechsundvierzig.
Ist doch kein Wunder dass man dauernd deprimiert ist,
meine Frau meint, ich soll zum Therapeuten, doch ich brauch kein',
nicht so einen, mein Seelenklemptner bleibt 'n guter Rotwein.
Mit Inge läufts auch nicht mehr so wie in den besten Tagen,
denn seit den Wechseljahren ist sie kaum noch für Sex zu haben.
David bleibt meine einzige Motivation,
in dieses doofe Büro geh' ich doch bloß für meinen Sohn.
Wir tun doch alles für ihn, ham uns den Arsch aufgerissen,
und er hat den Tauchkurs schon nach vierzehn Tagen geschmissen.
Manchmal glaub' ich, wir lassen ihm zu viel Freiheit;
David, vergiss nicht, um zehn musst Du daheim sein!

Jetzt bin ich dreißsig Jahre in der Firma und das feiern wir,
mein Chef überreicht mir 'ne Münze mit dem Firmenlogo eingraviert,
und bei den meisten zähl' ich hier bereits zum alten Eisen,
aber den Youngsters kann ich immer noch das Wasser reichen.
Ich werd' es allen zeigen, dass ich noch was beweg'
auch wenn sie meinen, meine Programmiersprachen sind nicht mehr up to date.
Na gut, ich hab vielleicht paar graue Haare,
doch das soll nicht heißen, dass ich nichts mehr an Energie und Power habe.
Nur die Familie macht mir grade bisschen Sorgen,
ich will, dass David studiert, nur daraus ist bisher noch nichts geworden.
Er sagt zu mir immer nur: "Live your dreams!",
doch ohne Ausbildung wird das nicht geh'n, denn dann wird er mal nix verdienen.
Und Inge wird nicht grade attraktiver mit den Jahren
drum geh' ich aus und entdeck' den Reiz, für Liebe zu bezahlen.
Ich ruf' sie an und sage: "Schatz, heut' komm' ich später heim,
hab' da 'n Projekt, das muss bis morgen früh erledigt sein."
Und mit meinen Inlineskates halt' ich mich fit und gesund,
und auch wenn ich bald sechzig bin fühl ich mich immer noch jung,
doch dann kommt die Überraschung, David kriegt 'nen Sohn von seiner Mona,
den kleinen Lothar, verdammt - jetzt bin ich Opa.

Es hieß, ich sei ein Teil der Firma, daran ändert sich nichts,
denn in der Abteilung sei noch keiner länger als ich;
sie sagten, sie bräuchten wirklich mehr Männer wie mich,
dann ham sie mir die Hand gedrückt und mich in Rente geschickt.
Und jetzt sitzt auf meinem Stuhl ein andrer hinterm Schreibtisch
und ich lös' die Kreuzworträtsel in der Fernsehzeitschrift.
Denn ich langweil' mich so ohne Beruf
und bin nur glücklich wenn mich mal der kleine Lothar besucht.
Ja ich brauche was zu tun, und deshalb geh' ich in den Garten,
ich stutz' die Hecken, jäte Unkraut und mäh' den Rasen,
und im Winter sind wir wirklich niemals eingeschneit,
denn dann steh ich um sechs Uhr auf und räum' die Einfahrt frei.
Und auch wenn ich von meinen Freunden schon die Namen vergess'
und mein Mercedes eigentlich kaum noch die Garage verlässt,
weil immer wenn ich im Schritttempo durch die Straßen schleich
gleich alle hupen und brüllen, "Ey jetzt fahr' schon, Du Tattergreis!",
will ich kein Leben auf dem Abstellgleis, weil ich noch Power hab',
nur in letzter Zeit bin ich bei meinem Arzt 'n Dauergast.
Denn laufend hab ich irgendwelche Wehwehchen,
und sind die einen verheilt, dann kommen die nächsten.
Meine Augen werden schlechter und mein Kopf wird kahl,
ich krieg 'ne dicke Brille und 'ne große Prostata;
ich bin so schwach, dass ich im Winter nicht mehr schneeräumen kann
und meine Hose fühlt sich oft wie'n feuchter Teebeutel an.

Ich hab mein Leben lang gebuckelt, und was hab ich davon?
'Ne Minirente und 'nen Sohn, der jedes Jahr einmal kommt,
und ich bin so froh, dass es Inge gibt,
denn ohne ihre Hilfe ging es nicht,
und wenn ich aufsteh' wird mir schwindelig.
Und deshalb lieg' ich eigentlich bloß noch in meinem Bett herum,
und statt "Auf Wiedersehen" hör' ich nur "Gute Besserung".
Inge sagt, ich werd schon wieder kerngesund
wenn ich nur immer brav meine Pillen nehm.
Doch ich kenn sie zu gut, und ich spür wenn sie lügt,
und ich fühl genau, dass alle wissen, was hier geschieht.
Ich hab kein' Bock mehr, die blöden Medikamente zu nehm',
seh zu den alten Photos rüber, die am Fensterbrett stehen.
Ich mit Inge frischverliebt am Markusplatz,
die Einschulung von David, das Bild von ihm zum Vatertag,
die Firmenurkunde, die ich zur Rente bekam,
und ich vorm Weihnachtsbaum mit meinem Enkel im Arm.
Vor meinen Augen zieht nochmal mein ganzes Leben vorbei,
ich wollte so vieles machen und hatte so wenig Zeit,
David lächelt mich an, Inge hält meine Hand,
und ich will nur noch schlafen - Man bin ich müde, verdammt.

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Dennesito
Gelöschter Benutzer

Re: Lyrics

von Dennesito am 03.05.2009 23:12

Von: Fettes Brot
Lied: Automatikpistole
Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=0RFM3Ee7oI4

Lyrics:

Lauterbach, Boris, König des Rap und seit 1974 bin ich Hardcore.
Versteht mich nicht falsch - im Grunde meines Herzens bin ich sehr nett,
nur manchmal dreh‘ ich eben durch wie´n Ventilator.
Ja, und es ist wieder soweit, wegen euch Typen, wie ihr ausseht.
Wegen dem Mist, den ihr schreibt, bin ich wütend, doch ich stell mich jetzt hin.
Und ich nutze die Gelegenheit der Welt zu erklären, warum ihr leider nicht nur bräge seid.
Keine Frage: ihr seid hohl so wie RTL2,
Da mach ich mir nichts mehr vor, da bin ich ehrlich.
Doch wärt ihr nur dumm - Pech für euch, weiter wär‘ nichts dabei,
Aber obendrein seid ihr auch noch gefährlich.
Was seid ihr für Menschen? Was für Götter? Was für Statussymbole?
Dicke Autos, 'n paar Nutten, Automatikpistole.
Um euch herum schart ihr ´n Haufen blinder Soldaten
Und mit denen bringt ihr den Krieg in jeden Kindergarten.

Ihr kotzt mich an, ich verachte eure ätzende Welt.
Eure Sprache Gewalt, eure Götzen das Geld.
Was habt ihr bisher gemacht außer Seelen zertrampelt?
Und mit zugedröhnten Schädeln junge Mädels misshandelt?
Was habt ihr der Welt zu bieten außer Angst und
´ne Attitüde wie ´n durchgeknallter Kampfhund?
Nein, da ist nichts, da ist Leere, da ist absolut nada
Außer peinlicher Prunk und dem ganzen Gelaber.

Ich hoffe, dass ihr verschwindet
Und euren Scheiß keiner mehr sendet.
Denn diese Welt braucht mutige Männer, die genau wissen, ja, dass echte Gefühle zu fühlen niemals eine Schwäche ist.
Und die Gefühle zu zeigen - das Lachen, das Flehen, das Heulen, das Schreien - das ist Hardcore und nicht lächerlich.
Sich halten, um nicht hinzufallen, Frauen, denen es nicht reicht, reich und dünn zu sein.
Es geht um Herz und um Wärme zu geben
Und darum gerne zu leben.

Leute, seht ihr das auch so?
Dann hebt eure Faust hoch!
Verdammt nochmal, es geht nicht nur um Kohle und Autos.
Sie reden von Hass, aber wir wollen lieben.
Sie ziehen in den Krieg. Alter, lasst uns zufrieden.

Leute seht ihr das auch so?
Dann hebt eure Faust hoch!
Verdammt nochmal, es geht nicht nur um Kohle und Autos.
Sie reden von Hass, aber wir wollen lieben.
Sie ziehen in den Krieg. Alter, lasst uns zufrieden.
Leute seht ihr das auch so?

Dann hebt eure Faust hoch! [13x]

Antworten

Dennesito
Gelöschter Benutzer

Re: Lyrics

von Dennesito am 02.02.2009 00:13

Von: PUR
Lied: Abenteuerland
Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=Fb6sMZM0kcM&fmt=18

Lyrics:

Der triste Himmel macht mich krank,
Ein schweres graues Tuch,
Das die Sinne fast erstickt.
Die Gewohnheit zu Besuch.
Lange nichts mehr aufgetankt,
Die Batterien sind leer.
In ein Labyrinth verstrickt,
Oh ich seh` den Weg nicht mehr.
Ich will weg, ich will raus
Ich will - ich wünsch mir was
Und ein kleiner Junge nimmt mich an die Hand.
Er winkt mir zu und grinst:
Komm hier weg, komm hier raus
Komm, ich zeig dir was
Das du verlernt hast, vor lauter Verstand!

Komm mit
Komm mit mir ins Abenteuerland
Auf deine eigene Reise
Komm mit mir ins Abenteuerland
Der Eintritt kostet den Verstand
Komm mit mir ins Abenteuerland
Und tu`s auf deine Weise
Deine Phantasie schenkt dir ein Land
Das Abenteuerland

Neue Form, verspielt und wild,
Die Wolken mal`n ein Bild.
Der Wind pfeift dazu dieses Lied,
In dem sich jeder Wunsch erfüllt.
Ich erfinde, verwandle mit Zauberkraft,
Die Armee der Zeigefinger brüllt:"Du spinnst!"
Ich streck` den Finger aus
Ich verhexe, verbanne, ich hab die Macht
Solange der Kleine da im Spiegel da noch grinst!

Komm mit
Komm mit mir ins Abenteuerland
Auf deine eigene Reise
Komm mit mir ins Abenteuerland
Der Eintritt kostet den Verstand
Komm mit mir ins Abenteuerland
Und tu`s auf deine Weise
Deine Phantasie schenkt dir ein Land
Das Abenteuerland

Peter Pan und Captain Hook mit siebzehn Feuerdrachen,
Alles kannst du sehen, wenn du willst.
Donnervögel, Urgeschrei, Engel, die laut lachen,
Alles kannst du hören, wenn du willst.
Du kannst flippen, flitzen, fliegen und das grösste Pferd kriegen.
Du kannst tanzen, taumeln, träumen und die Schule versäumen.
Alles das ist möglich in dir drin, in deinem Land,
Trau dich nur zu spinnen, es liegt in deiner Hand.

Komm mit ... auf deine eigne Reise.
Komm mit, und tu's auf deine Weise!

Komm mit
Komm mit mir ins Abenteuerland
Auf deine eigene Reise
Komm mit mir ins Abenteuerland
Der Eintritt kostet den Verstand
Komm mit mir ins Abenteuerland
Und tu`s auf deine Weise
Deine Phantasie schenkt dir ein Land
Das Abenteuerland

Komm mit
Komm mit mir ins Abenteuerland
Auf deine eigene Reise
Komm mit mir ins Abenteuerland
Der Eintritt kostet den Verstand
Komm mit mir ins Abenteuerland
Und tu`s auf deine Weise
Deine Phantasie schenkt dir ein Land
Das Abenteuerland
Es liegt in deiner Hand

Komm mit, ins Abenteuerland....

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.02.2009 00:14.

flower089

52, Männlich

Moderator

Beiträge: 529

Re: Lyrics

von flower089 am 15.01.2009 22:48

Zur aktuellen Lage passend:

Siebenhundert Intellektuelle beten einen Öltank an

Ohne Einladung
Sind wir gekommen
Siebenhundert (und viele sind noch unterwegs)
Überall her,
Wo kein Wind mehr weht,
Von den Mühlen, die langsam mahlen,
Und den Öfen, von denen es heißt,
Daß kein Hund mehr vorkommt.

Und haben dich gesehen
Plötzlich in der Nacht,
Öltank.

Gestern warst du noch nicht da,
Aber heute bist nur du mehr.

Eilet herbei, alle
Die ihr abgesägt den Ast, auf dem ihr sitzet,
Werktätige!
Gott ist wiedergekommen
In Gestalt eines Öltanks.

Du Häßlicher,
Du bist der Schönste,
Tue uns Gewalt an,
Du Sachlicher!

Lösche aus unser Ich!
Mach uns kollektiv!
Denn nicht wie wir wollen
Sondern wie du willst.

Und bist du nicht gemacht aus Elfenbein
Und Ebenholz, sondern aus
Eisen.
Herrlich, Herrlich, Herrlich!
Du Unscheinbarer!

Du bist kein Unsichtbarer,
Nicht Unendlich bist du!
Sondern sieben Meter hoch.
In dir ist kein Geheimnis
Sondern Öl.
Und du verfährst mit uns
Nicht nach Gutdünken, noch unerforschlich
Sondern nach Berechnung.

Was ist für dich Gras?
Du sitzest darauf.
Wo ehedem Gras war
Da sitzest jetzt du, Öltank,
Und vor dir ist ein Gefühl
Nichts.

Darum erhöre uns
Und erlöse uns von dem Übel des Geistes
Im Namen der Elektrifizierung
Der Ratio und der Statistik!

(Berthold Brecht)

UNENDLICHE LIEBE IST DIE EINZIGE WAHRHEIT - ALLES ANDERE IST ILLUSION !

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Headwaltz

39, Männlich

Beiträge: 415

Re: Lyrics

von Headwaltz am 14.01.2009 21:29

Wieviel sind hinter Gittern, die die Freiheit wollen
Wieviel sind hinter Gittern, die wir draussen brauchen
Wieviel sind hinter Gittern, nach dem Gesetz
Wer das Geld hat hat die Macht und wer die Macht hat, hat das Recht
Wieviel liegen in der Sonne und betrügen die Welt
fahren dicke Autos von unserem Geld
Nennen uns ihre Sklaven nach ihrem Gesetz

Wer das Geld hat hat die Macht und wer die Macht hat, hat das Recht

Die Richter und Staatsanwälte, für wen sind sie da
Für die Kapitalisten und ihren Staat
Sie verurteilen uns nach ihrem Gesetz
Wer das Geld hat hat die Macht und wer die Macht hat, hat das Recht
Sie sind gekauft um uns zu quälen
Sie schützen die reichen, die uns bestehlen
Sie verurteilen uns nach ihrem Gesetz

Wer das Geld hat hat die Macht und wer die Macht hat, hat das Recht

Sie nehmen uns aus
Sie schmeissen uns raus
Sie tun nichts für uns
Doch sie leben von uns
Sie nennen uns ihre Sklaven
Und wenn wir kämpfen, werden sie uns jagen

Und ihr hinter Gittern gebt die Hoffnung nicht auf
Eure Richter sind feige, eure Wächter sind gekauft
Sie fürchten sich nur vor einem Gesetz
Wer für das Volk kämpft, der hat das Recht
Ihr seid die Gefangenen im Klassenkampf
Dem Kampf um eure Zukunft und für unser Land
Und es gibt für uns nur ein Gesetz
Wir brauchen keine Sklaven und keine Chefs

Sie nehmen uns aus
Sie schmeissen uns raus
Sie tun nichts für uns
Doch sie leben von uns
Sie nennen uns ihre Sklaven
Und wenn wir kämpfen, werden sie uns jagen

Denn sie wissen
Der Kampf geht weiter
Und sie wissen
Die Wahrheit wird siegen

(Ton Steine Scherben)

- meine derzeitige hymne

http://de.youtube.com/watch?v=Q9jQfds5Y2s

Set The Controls To The Heart Of The Sun

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flower089

52, Männlich

Moderator

Beiträge: 529

Re: Lyrics

von flower089 am 14.01.2009 18:39


Hör auf die leise Stimme in der Tiefe,
sie spricht zu dir bei Tag und in der Nacht.
Und ob sie dich oft auch vergeblich riefe,
sie ruft und ruft bis endlich du erwacht.

Es rauscht ein Strom in dir, gespeist aus Quellen,
die ferner sind, als du erahnen magst.
Es trägt der Strom dein Herz auf seinen Wellen,
Du aber weißt es nicht und bangst und fragst.

Woher die Kraft, die dich durchs Dasein führet,
woher der Mut noch immer fest zu stehen,
wenn alles um Dich wankt? Bis du gespüret:
Dich trägt der Strom, Du kannst nicht untergehen.

Es trägt der Strom Dich hin durch viele Leben
und zeigt Dir Bilder, die vorübergehen,
nur was du sehen sollst, wird Dir gegeben,
sieh an die Bilder, doch bleib niemals stehen.

Hängst du an Ufern, wirst Du bald zerschellen,
vertrau dem Strom Dein Leben und Geschick.
Er trägt dich sicher hin auf seinen Wellen,
er trägt dich einst ins Vaterhaus zurück.

(Ephides)

UNENDLICHE LIEBE IST DIE EINZIGE WAHRHEIT - ALLES ANDERE IST ILLUSION !

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EastClintwood
Gelöschter Benutzer

Re: Lyrics

von EastClintwood am 10.01.2009 13:52

Hier mal ein Paar Gedanken über die Zeit.


Gedanken über der Zeit

Ihr lebet in der Zeit und kennt doch keine Zeit;
so wißt, ihr Menschen, nicht von und in was ihr seid.
Diß wißt ihr, daß ihr seid in einer Zeit geboren
und daß ihr werdet auch in einer Zeit verloren.
Was aber war die Zeit, die euch in sich gebracht?
Und was wird diese sein, die euch zu nichts mehr macht?
Die Zeit ist was und nichts, der Mensch in gleichem Falle,
doch was dasselbe was und nichts sei, zweifeln alle.
Die Zeit, die stirbt in sich und zeugt sich auch aus sich.
Diß kömmt aus mir und dir, von dem du bist und ich.
Der Mensch ist in der Zeit; sie ist in ihm ingleichen,
doch aber muß der Mensch, wenn sie noch bleibet, weichen.
Die Zeit ist, was ihr seid, und ihr seid, was die Zeit,
nur daß ihr wenger noch, als was die Zeit ist, seid.
Ach daß doch jene Zeit, die ohne Zeit ist, käme
und uns aus dieser Zeit in ihre Zeiten nähme,
und aus uns selbsten uns, daß wir gleich könten sein,
wie der itzt jener Zeit, die keine Zeit geht ein!

(Paul Fleming, 1609-1640)




Zeit

So wandelt sie, im ewig gleichen Kreise,
Die Zeit nach ihrer alten Weise,
Auf ihrem Wege taub und blind.
Das unbefangne Menschenkind
Erwartet stets vom nächsten Augenblick
Ein unverhofftes seltsam neues Glück.
Die Sonne geht und kehret wieder,
Kommt Mond und sinkt die Nacht hernieder,
Die Stunden die Wochen abwärts leiten,
Die Wochen bringen die Jahreszeiten.
Von außen nichts sich je erneut,
In Dir trägst du die wechselnde Zeit,
In Dir nur Glück und Begebenheit.

(Ludwig Tieck, 1773-1850)

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weirdo
Administrator

-, Weiblich

Beiträge: 2046

Re: Lyrics

von weirdo am 09.01.2009 13:48

:cool: Und noch ein Song aus meiner Revoluzzer-Zeit
(zum Skandieren während der Sitzblockade ^^):


Bots - Das weiche Wasser

Europa hatte zweimal Krieg
der dritte wird der letzte sein
gib bloß nicht auf, gib nicht klein bei
das weiche Wasser bricht den Stein

Die Bombe die kein Leben schont
Maschinen nur un Stahlbeton,
hat uns zu einem Lied vereint
das weiche Wasser bricht den Stein

Es reißt die schwersten Mauern ein
und sind wir schwach und sind wir klein
wir wollen wie das Wasser sein
das weiche Wasser bricht den Stein

Raketen stehn vor unsrer Tür
die solln zu unserm Schutz heir sein
auf solchen Schutz verzichten wir
das weiche Wasser bricht den Stein

Die Rüstung sitzt am Tisch der Welt
und Kinder die vor Hunger schrein
für Waffen fließt das große Geld
doch weiches Wasser bricht den Stein

Komm feiern wir ein Friedensfest
und zeigen wie sich's leben läßt
Mensch! Menschen können Menschen sein
das weiche Wasser bricht den Stein


(Cooles Video übrigens dazu - wo wir grad über Frequenzen und Resonanz diskutieren...)

Alles Wissen ist vergeblich ohne die Arbeit, und alle Arbeit ist sinnlos ohne die Liebe. [Khalil Gibran]

Antworten

weirdo
Administrator

-, Weiblich

Beiträge: 2046

Re: Lyrics

von weirdo am 09.01.2009 13:09

Ton Steine Scherben - Mein Name ist Mensch

Ich habe viele Väter.
Ich habe viele Mütter,
ich habe viele Schwestern,
und ich habe viele Brüder.
Meine Väter sind schwarz
und meine Mütter sind gelb
meine Brüder sind rot
und meine Schwestern sind hell.

Ich bin über zehntausend Jahre alt,
und mein Name ist Mensch!
Ich bin über zehntausend Jahre alt,
und mein Name ist Mensch!

Und ich lebe von Luft,
und ich lebe von Liebe,
und ich lebe von Licht,
und ich lebe von Brot.
Ich habe zwei Augen
und kann alles sehn.
Ich habe zwei Ohren
und kann alles verstehen.

Ich bin über zehntausend Jahre alt,
und mein Name ist Mensch!
Ich bin über zehntausend Jahre alt,
und mein Name ist Mensch!

Wir haben einen Feind.
Er nimmt uns den Tag,
er lebt von unserer Arbeit,
und er lebt von unserer Kraft.
Er hat zwei Augen,
und er will nicht sehen.
Und er hat zwei Ohren
und will nicht verstehen.

Er ist über zehntausend Jahre alt
und hat viele Namen.
Er ist über zehntausend Jahre alt
und hat viele Namen.

Ich weiß, wir werden kämpfen,
ich weiß, wir werden siegen,
ich weiß, wir werden leben,
und wir werden uns lieben.
Der Planet Erde
wird uns allen gehören,
und jeder wird haben, was er braucht.

Es wird keine zehntausend Jahre mehr dauern,
denn die Zeit ist reif.
Und es wird keine zehntausend Jahre mehr dauern,
denn die Zeit ist reif.

(1970)

Alles Wissen ist vergeblich ohne die Arbeit, und alle Arbeit ist sinnlos ohne die Liebe. [Khalil Gibran]

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.01.2009 13:15.
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