Wirtschaft

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blix

46, Männlich

Beiträge: 137

Re: Wirtschaft

von blix am 26.01.2009 21:24

ich finde, dass es ist ein fehler ist, das system, das wir gerade haben, als kapitalismus zu bezeichnen.

kapitalismus zeichnet in meinen augen das gesetz des stärkeren und egoismus aus.
im kapitalismus gibt es keine subventionen, da der konsument, die alles entscheidene macht im kapitalismus, so außen vor gelassen wird. die firmen sollten das bauen, was der kunde verlangt, nich das was eine regierung gut findet. der konsument sollte so "egoistisch" sein, dass er seine arbeitskraft vollkommen für sich beansprucht (keine einkommenssteuer und keine mehrwertssteuer), denn die masse der konsumenten kann zu 100% besser mit ihrem geld umgehen, als es je eine regierung könnte. so wird außerdem weniger arbeitskraft für bürokratie verwendet, die in meinen augen eh verachtenswert ist, da sie etwas "parasitenhaftes" hat, sie produziert nix, sie leistet nix, sie nimmt nur.
firmen die ins taumeln geraten muss man alleine lassen, es ist niemals richtig, wenn eine regierung etwas verschenkt, schon gar nicht, wenn sie es von den konsumenten wegnimmt.
große konzerne die vor der insolvenz stehen sollte man sterben lassen, denn es ist dumm ein fehlerhaftes, nicht funktionierendes system, auf den kosten derer, die keinerlei fehler begangen haben, am leben zu erhalten.
wenn die kaputten konzerne weg von der bildfläche sind, dann hat man platz für etwas neues, kann etwas besseres schaffen, die kleinen firmen, die gut haushalten und gute produkte anbieten hätten die chance zu wachsen.
ich denke außerdem, dass millionäre auch ihre existenzberechtigung haben, jeder der eine gute firma gründet, jeder der etwas innovatives entwickelt, jeder der kapital ins land bringt ist ein beachtenswerter mensch.
wenn man diese leute mit exorbitanten steuersätzen quält um der arbeiterklasse zu "helfen", dann sinkt die motivation weiter zu machen, weiter zu powern, diese leute verlassen das land und ziehen in die steueroasen. damit hat man am ende keinem geholfen und eine nation, die nur aus arbeitern besteht kann meiner ansicht nach nicht bestehen. es braucht innovative menschen, es braucht risikofreudige menschen, es braucht intelligente menschen und was ist ein besserer anreiz sich zu einem solchen menschen zu entwickeln als, dass man am ende "besser" ist als die anderen, dass man am ende mehr geld und macht hat als die anderen. (jeder mensch ist egoistisch)
oder würdet ihr ein leben lang lernen, ein leben lang forschen, ein leben lang probieren, wenn ihr die gewissheit hättet, dass ihr am ende eh nur ein paar euro mehr verdient als ein durchschnittlicher fabrikarbeiter?

ich bin der meinung, dass echter kapitalismus immer noch das beste system ist.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.01.2009 21:41.

flower089

52, Männlich

Moderator

Beiträge: 529

Re: Wirtschaft

von flower089 am 26.01.2009 19:20

Also, dann will ich auch mal meine Sicht der Dinge beisteuern. Leider sehe ich das nahende Ende des kapitalistischen Systems als nicht so positiv an, unbestreitbar sind die negativen und bösartigen Effekte die durch die Wirtschafts, Polit und Finanzelite mit versteckt brutalen Mitteln durchgesetzt werden.

Ich glaube das ist bezweckt, in den entsprechenden 'Macher'-Kreisen gibt es die Philosophie, das der unmündige Normalo-Erdbewohner als bösartiges Tierwesen anzusehen ist, und durch die entsprechenden Manipulationen und Eingriffe in das Gemeinschaftsleben der 'Erziehung' bedarf. Mit den Mitteln der Politik, Religion, Wirtschaft usw. und den härteren Massnahmen wie Krieg, Wirtschafts- und Finanzkrisen soll die Masse der Menschen zu 'freiwilligen' Einwilligung in die Gesellschaftsform der berühmten NWO überredet und gezwungen werden.

Dieses Menschenbild ist in seinem Kern zutiefst übel, es verneint den freien Willen und die menschlichen Werte wie Familie, wahre Gemeinschaft, selbstloses Handeln u.ä. Es wird den Handlangern, die mit Vergünstigungen und Macht gekauft sind, als notwendig und positiv, letztendlich als grosse Befreiung verkauft. Das glaubt man dann gerne und verdrängt die Konsequenzen. Die Wirtschaft ist nur die existenzielle Rute der wahnwitzigen Elite geworden und wird als Waffe gegen die Völker eingesetzt, skrupellos, lieblos, gierig.

Nachdem jetzt immer mehr Teilnehmer, auch innerhalb der Pyramide Lunte riechen und anfangen die Überzeugung zu verlieren, und auch, da diese auch Familien haben, das Desaster sehen, das sich entwickelt, wird natürlich Gas gegeben.

Es hilft nichts, Sie werden die Wirtschafts- und Finanzsystemen relativ kontroliert und in Salami-Scheibentechnik eins nach dem anderen zusammenfallen lassen, um ihre 'Sklaven' durch Chaos endgültig in die totale Kontrolle und Unterdrückung zu zwingen. Es ist der Sozalismus der SuperSuper-Reichen der uns das blüht, und das wird alles andere als eine gemütliche Veranstaltung. Der deutsche Durchschnitts-Michel ist an dieser Situation nicht wirklich unschuldig, immer wegducken, verdrängen, buckeln, duckmäusern und untertanen führt nicht zur Lösung von irgendwas, sondern lässt den Krebs übermässsig wachsen, bis der Patient tot umfällt. Der Happy-Konsumer ist solange angstvoll eingefettet im Gleichschritt unterwegs, bis ihm durch die Handlanger der wahren Machthaber, die Banken-Elite in einem kalten Putsch, wie derzeit zu beobachten, der existenzielle Boden weggezogen wird. Dann ist der verängstigte, gepeinigte Durchschnittsmensch bereit zu ALLEM, er wird ALLES mit sich machen lassen, bis zur Einpflanzung des Mikro-Identitäts-Chips der längst vorbereitet ist, die elfstellige persönliche Nummer hat jeder Deutsche vor kurzem erhalten.

Die bewussteren Leute, die das ganze mit offeneren Augen betrachten, sollten sich nach meiner Meinung sehr wohl Gedanken machen wie auf diese akute Situation zu reagieren ist. Sich zu autarkieren, soweit möglich, am besten in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten, keine Panik zu entwickeln, sich generell mit seiner spirituellen
Entwicklung zu beschäftigen ist angesagt. Hier dazu ein Beispiel:

Lebenspark

und vielleicht noch das hier, mit Abstrichen:

Krisenvorsorge

Gleichzeitig ist das was wir hier machen, nämlich die Bewusstseinsarbeit mit den Neugierigen, sehr bedeutsam. Wie sollte sonst Bewusstsein entstehen, wenn nicht durch den Austausch von Informationen und Ansichten?

Generell glaube ich das es um die grundlegende Entscheidung jedes einzelnen inkarnierten Menschen geht, sich für die Angst oder die Liebe zu entscheiden, sich den eigenen Schatten zu stellen, die wirkliche Realität des Lebens auf diesem Planeten wieder zu fühlen, seine eigene Verantwortung wieder zu übernehmen. Das ist für mich auch nicht zu trennen von der Veränderung unseres Lebensystems Erde/Sonnensystem. Ja, es stehen sehr turbulente Zeiten ins Haus, mit der Ruhe ists erstmal vorbei, allerdings ist das ein notwendiger Prozess, da sich die Mehrheit nicht entschieden hat, und die Gottheiten Gier, Ego, Todesangst anbeten und sich weigern die Verantwortung und Konsequenzen des eigenen Handelns zu übernehmen. Unterm Strich sehe ich den jetzigen Prozess als positiv an, wie jede Lernerfahrung, auch wenn die meisten sich leider entscheiden durch Schmerz und
Leid anstatt durch Liebe zu lernen.

Ich werde mich nicht verstecken, ich will meine Arbeit tun, mit Spass und auch mal mit Weinen, das Leben ist trotz allem lebenswert und schön. Ich habe keine Angst vor irgendwas, was Sie tun könnten, ich vertraue der Kraft und Weisheit des Ganzen, und liebe meine Brüder und Schwestern, aktiv und passiv(:

UNENDLICHE LIEBE IST DIE EINZIGE WAHRHEIT - ALLES ANDERE IST ILLUSION !

Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.01.2009 19:25.

weirdo
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Re: Wirtschaft

von weirdo am 26.01.2009 16:47

:-/

Pleite-Chef verkauft 13,75-Millionen-Dollar-Villa an seine Frau - Für 100 $

Richard Fuld, der ehemalige Chef der Pleitebank Lehman Brothers, hat seine 13,75 Millionen $ teure Villa in Sicherheit gebracht. Er verkaufte die Immobilie für 100 $ an seine Ehefrau. Dadurch entgeht Fuld einem drohenden Verlust seiner Villa, da ihm aufgrund der Bankenpleite noch ein Prozess vor einem Zivilgericht bevorsteht.

Quelle: www.azurblau.de

Alles Wissen ist vergeblich ohne die Arbeit, und alle Arbeit ist sinnlos ohne die Liebe. [Khalil Gibran]

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weirdo
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Re: Wirtschaft

von weirdo am 01.11.2008 17:50

Wirtschaft
von: Darkdragon am 02.08.2008 14:37:31

Ich finde,dass die Wirtschaft stark zurück gegangen ist.


Peter Licht - Lied vom Ende des Kapitalismus

:-/

Alles Wissen ist vergeblich ohne die Arbeit, und alle Arbeit ist sinnlos ohne die Liebe. [Khalil Gibran]

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Hanswuast
Gelöschter Benutzer

Re: Wirtschaft

von Hanswuast am 20.10.2008 23:33


Sodele,

soeben kamen Neuigkeiten der Wirtschaft des Dokumentarfilmers Erwin Wagenhofer an die Oberfläche.

www.tagesschau.de/wirtschaft/interviewwagenhofer100.html


:cool:

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Hades
Gelöschter Benutzer

Re: Wirtschaft

von Hades am 13.10.2008 16:18

AAAARGH!! Das geht einfach nicht in meinen Kopf rein...Warum befreien sich die Staaten nicht endlich von den Banken! Die Banken sind jetzt so geschwächt wie nie, es wäre ein leichtes sie einfach krepieren zu lassen! Aber ne, hier hält der Hausbesitzer noch die Taschenlampe des Einbrechers... Unfassbar dumm!

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grischa

35, Männlich

Beiträge: 282

Re: Wirtschaft

von grischa am 13.10.2008 15:55

hm... dass die damit langfristig gesehen alles nur noch schlimmer machen wollen die anscheinend nicht kapieren! ... aber is schon auffällg dass die auf einmal so viel geld haben finde ich^^ ... davor immer "sparen sparen sparen" und "dafür haben wir nicht das nötige geld"... und dann aber auf einmal eben so 400 milliarden!!! auf tasche ^^ zeugt einfach nur wieder davon wie scheissegal denen die bürger sind..

KEIN WALD ! KEINE ZUKUNFT !! PFLANZT BÄUME !!!

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Hanswuast
Gelöschter Benutzer

Re: Wirtschaft

von Hanswuast am 13.10.2008 07:30

Irgendwie stimmt mich das gar nicht lustig:

Zitat ard:

Nach Krisengipfel in Paris
Bund stützt deutsche Banken mit 400 Milliarden Euro

Das geplante Rettungspaket für die deutsche Finanzwirtschaft wird einen Umfang von bis zu 400 Milliarden Euro haben. Diese Größenordnung bestätigte Unionsfraktionschef Volker Kauder in der ARD-Sendung "Anne Will". Die Bürgschaften für den sogenannten Interbankenmarkt werden nach seinen Worten "sicher in der Größenordnung von 200 Milliarden, 250 liegen". Diese Garantien sollen den Handel zwischen den Geldinstituten wieder in Gang bringen. In einem zweiten Schritt werde die Regierung den Banken "anbieten müssen, dass sie ihr Eigenkapital aufbessern", so Kauder.

Ähnliche Zahlen hatte zuvor der Vorsitzende des Haushaltsausschusses des Bundestags, Otto Fricke, dem "Kölner Stadt-Anzeiger" genannt. Der FDP-Politiker sprach von "300 Milliarden Euro Bürgschaftsrahmen, um den Interbankenhandel wieder auf die Beine zu bringen, und bis zu 100 Milliarden Euro, um eine Rekapitalisierung der Banken vorzunehmen".

Einzelheiten des Rettungspakets will die Bundesregierung heute vorstellen. Dies kündigte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach dem Krisengipfel der Staaten der Euro-Zone in Paris an. Die 15 Staats- und Regierungschefs hatten sich dort auf Richtlinien für jeweils eigene nationale Rettungspakete geeinigt. Diese sollten die Finanzmarktkrise "ein Stück weit beherrschbar" machen, sagte Merkel. Die Maßnahmen sollen bis Ende 2009 befristet sein.

Die 15 Staaten hätten sich dem Ziel verpflichtet, Banken vor dem Zusammenbruch zu bewahren und in Schieflage geratene Institute durch Finanzspritzen zu stützen, sagte Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy. Zudem solle es Staatsgarantien für Kredite zwischen den Banken geben, um diese wieder anzukurbeln. Damit orientierten sich die Euro-Staaten am Beispiel des Nicht-Euro-Landes Großbritannien, dessen Premier Gordon Brown auch an dem Treffen teilnahm. Browns Regierung hat rund 630 Milliarden Euro Kapital für die britische Finanzwirtschaft zur Verfügung gestellt und mit der Teilverstaatlichung großer Banken begonnen.

Staatskapital mit Auflagen verbunden

Merkel und Sarkozy betonten, dass Finanzspritzen des Staates an Banken mit Auflagen verbunden sein könnten. Darauf habe der Bürger ein Recht, wenn er über Steuergelder zur Stabilität des Finanzsystems beitrage, sagte Merkel. Die Gipfelerklärung spricht von staatlich beaufsichtigten Restrukturierungsplänen für in Not geratene Finanzinstitute. Auch dürften solvente Banken nicht gegenüber in Not geratenen Instituten benachteiligt werden, unterstrich Sarkozy.

Auch Frankreich und Italien wollen laut Sarkozy heute nationale Rettungspakete ankündigen. Andere Staaten würden folgen. Der Chef der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, lobt die Einigkeit der Euro-Staaten als wichtigen Schritt: "Aber es gibt noch viel zu tun." Die EZB kündigte an, sie werde prüfen, ob sie außer Banken auch anderen von der Finanzmarktkrise betroffenen Unternehmen zusätzliches Kapitel verschaffen könne.

Der Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, begrüßte den Pariser Beschluss als "sehr hilfreich." Er führe in die dieselbe Richtung wie der am Freitag vereinbarte Aktionsplan der G7 - zu denen auch Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien gehören - und die Beschlüsse des IWF-Lenkungsausschusses. Strauss-Kahn sagte, er erwarte eine positive Reaktion des Finanzmarktes.

Kernpunkte des Beschlusses der Euro-Länder:
1. Die Staaten sollen für Kredite bürgen, die Banken sich untereinander geben. Die Bürgschaften oder Garantien sollen auf fünf Jahre befristet werden. Der Vertrauensschock der Branche hat den Handel unter den Banken praktisch zum Erliegen gebracht. 2. Die Staaten sollen den Banken Liquidität zur Verfügung stellen, damit diese die Wirtschaft weiter finanzieren können. 3. Die Staaten sollen Banken rekapitalisieren, wenn diese vor dem Scheitern stehen. Dies kann in Form von Teilverstaatlichungen geschehen oder mit Auflagen verbunden werden. 4. Die Bilanzierungsregeln sollen gelockert werden, damit die Banken wertlos gewordene Aktiva nicht zum aktuellen Marktpreis verbuchen müssen und dadurch in die roten Zahlen rutschen.


Egentlich ersehne ich eine Veränderung dieses Systems... :cool:


Diese Meldung steht in den News, nur weiss ich nicht, wie die frequentiert werden, deshalb dieser Post.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.10.2008 08:05.

weirdo
Administrator

-, Weiblich

Beiträge: 2046

Re: Wirtschaft

von weirdo am 12.10.2008 21:38

Den Link wollte ich grad posten... :D

Und diesen Satz von Franz Zink zitieren:

Von nun an werden die Wirtschaftsmächte China, Indien, Brasilien, Russland gleichberechtigt neben den "alten" Mächten stehen - auf Augenhöhe. Neue Spieler betreten die Weltbühne.
Sie werden Hauptrollen spielen.

Alles Wissen ist vergeblich ohne die Arbeit, und alle Arbeit ist sinnlos ohne die Liebe. [Khalil Gibran]

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.10.2008 21:39.

N4R4Y4N

39, Männlich

Beiträge: 173

Re: Wirtschaft

von N4R4Y4N am 12.10.2008 17:50

"Wir erleben gerade wieder eine historische Veränderung. Wie durch den Fall der Mauer, wird diese Finanzkrise eine neue Weltordnung nach sich ziehen."

Dieses Zitat stammt aus einem neuen Artikel auf www.zdf.de. Wer den ganzen Artikel lesen möchte, kann dies HIER tun.

Greetz
N4R4Y4N

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