Barack Obama

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Nex
Gelöschter Benutzer

Re: Barack Obama

von Nex am 05.11.2008 18:39

Diese Wahl hat und wird ganz sicher nicht dafür sorgen, dass sich an der agressiven, imperialen Politik der USA etwas ändern wird. Soweit sehe ich es genauso (darum geht es mir aber heute an diesem Tag gar nicht)!

Gerade weil Obama mit so viel messianischen Hoffnungen (ob nun begründet oder nicht ist einerlei) belegt wird und mehr Amerikaner als jemals zuvor in dieser langen Wahl-Zeit, durch diese hohen Erwartungen an diese Person politisiert wurden, wächst der Druck auf Veränderungen, wenn er (was zu erwarten ist) diese dazu gewonnen Massen, diese wachgerüttelten Massen, früher oder später wohl zwangsläufig enttäuschen wird.

Die passive, politische Lethargie der Amerikaner, die sich die Menschheit nicht weiter leisten kann, ist ein gutes Stück Weit aufgehoben. Das politische Establishment dieses und auch unserer so genannten Demokratien ist mit Recht zu kritisieren. Wenn wir jetzt aber nicht anerkennen wollen, dass auch die Amerikaner sich ändern können und in Zukunft ihren Machteliten genauer auf die Finger schauen, als sie es bisher getan haben, dann weiß ich nicht, was wir eigentlich noch wollen? Wollen wir nur noch das Negative analysieren und positive Entwicklungen nicht mehr würdigen???

Wir unterstützen ja auch Ron Paul, der Teil dieses Establishment ist. Unterstützen wir doch jetzt einmal den gewöhnlichen Amerikaner, bestärken wir ihn in seinem Aufwachen, dann haben wir einen mächtigen Verbündeten, auf den wir viel zuu lange verzichten mussten.

Alles was gesagt wurde ist ja richtig. Aber diese Sicht der Dinge ist mir zu einseitig. Damit ist sie aber auch gefährlich. Weil, wenn nach diesen Texten - egal was auch passiert - die Dinge nicht zu verändern scheinen, werden sie auch nicht verändert werden können. Nicht Politiker haben die Macht, dazu sind sie zu Wenige, sondern wir, die Völker dieser Welt. Diese Völker (auch das Amerikanische) gilt es zu unterstützen und unter ihnen ein Wechselbewusstsein zu schaffen. Diese Art Revolution (gewaltlos wie Dennesito ganz richtig mahnt) sollten wir unterstützen und zwar mit positiven, hoffnungsvollen Gedanken - so entsteht positive Wirklichkeit.

Eine Analyse, die mir nur andauernd vorbetet was nicht geht, wird eine Realität erschaffen, in der nichts geht und sich damit auch nichts verändert.

Als Bush versagte, haben sich alle frustriert abgewendet und nur noch auf sein Ende gewartet. Wenn jetzt aber dieser "Hoffnungsträger", als den ihn viele sehen, versagt, dann wird die Bewusstseinsrevolution endlich und endgültig auch in Amerika angekommen sein. Deshalb ist der Charismatiker Obama die bessere Wahl. Denn von einem Mc Cain hätte man kaum etwas anderes erwartet als von Bush und die Lethargie hätte sich nur fortgesetzt.

Die Erwartung die nun in der Luft liegt (und auf die sich die Amerikaner nun massenweise eingelassen haben) und ihr nachfolgendes, in der Tat zu erwartendes Brechen, wird das Fass so zum Überlaufen bringen, dass es zu einem Bewusstseinsknall kommen wird. Die ersten, richtigen Schritte wurden dazu nun vom amerikanischen Kollektiv eingeleitet - und dies stimmt mich in der Tat hoffnungsfroh!

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Dennesito
Gelöschter Benutzer

Re: Barack Obama

von Dennesito am 05.11.2008 17:48

Hier der neue Artikel von Freeman(http://alles-schallundrauch.blogspot.com/) über Obama, hab ihn gerade gelesen und ich stimme ihm da in ,ich würde mal sagen, allem zu:

Goodbye America!
Mit diesem Sieg wird Obama eine Machtfülle haben, die einer Diktatur gleicht. Mit der Mehrheit der Demokraten im Kongress und Senat, hat er ein Monopol über die Legislative und als Präsident auch noch über die Exekutive. Ausserdem geniesst er die breite Unterstützung der Medien, die ihn unkritisch walten lassen werden.

Das macht Obama viel gefährlicher als Bush und selbstverständlich noch viel gefährlicher als eine McCain Regierung, weil seine Politik für mindestens den ersten zwei Jahren in der Euphorie widerstandslos akzeptiert wird und jede Opposition und Kritik untergeht.

Wie ist es möglich, dass ein Mensch, der noch nie was geleistet hat, der völlig unbekannt ist und aus dem Nichts kam, so von den Massen angehimmelt wird, ja sogar als Messias betrachtet wird und die Führung des mächtigstens Landes der Welt übernimmt? Das ist ein unbegreifliches Phänomen, eine Massenpsychose, welche an der Zurechnungsfähigkeit der amerikanischen Gesellschaft zweifeln lässt.

Hat die katastrophale Amtszeit von Bush die Amerikaner in so eine irrationale Denkweise versetzt, nach dem Motto: „Wir nehmen alles, egal wer es ist, Hauptsache er ist anders als Bush“, auch wenn dadurch die Zukunft noch schlimmer aussieht?

Niemand kennt den wahren Charakter oder die Leistungsfähigkeit von Obama. Er hat bisher keine Führungseigenschaft gezeigt, weder eine Gemeinde, eine Stadt oder einen Bundesstaat geleitet. Wie kann er dann geeignet sein die Nation zu führen? Er kann deshalb nur eine Marionette sein und an Hand der „Berater“ im Hintergrund beurteilt werden, und da sieht es nicht gut aus.

Der weltweite Optimismus und Jubel ist unbegründet, denn mit seiner Wahl ist der Staus Quo weiter an der Macht. Der Schauspieler wurde ausgetauscht, der Regisseur ist der selbe.

Damit zieht die Brzezinski-Soros Strategie der Konfrontation mit Russland und China ins Weisse Haus ein, welche unter dem Deckmantel der Menschenrechte, der imperialistischen Politik ein „nettes“ Gesicht gibt. An der Tödlichkeit wird sich nichts ändern. Die Bombardierung von Pakistan und das verrückte Abenteuer mit Saakashvili in Georgien, war bereits die Ankündigung was uns bevorsteht.

Das Wort „Change“, welches er als Wahlkampfslogan benutze, bedeutet nur eine neue Verpackung mit gleichem Inhalt.

Obama wird nicht 9/11 aufklären, die ganzen Polizeistaatsgesetze die Bush damit eingeführt hat, wie den Patriot Act, aufheben, und er wird nicht die Kriege beenden. "Business as usual" und "the show must go on".

Sein Versprechen die Truppen aus dem Irak abziehen zu wollen, dient nur der Verlagerung. Sie werden dann wo anders eingesetzt, in Afghanistan, Pakistan, Sudan oder wo immer der neue Schwerpunkt der aggressiven amerikanischen Aussenpolitik sich hinwendet.

Da er der ausgesuchte Vertreter der Wall Street und der Trilatteral Commission ist, wird sich auch an der Finanzkrise nicht viel ändern, die Macht der Fed wird weiter bestehen, er wird den Bankstern weiter die Steuergelder verteilen und die Verschuldung der Nation fortsetzen.

Es kommen harte Zeiten des „Gürtel enger schnallen“ auf Amerika zu.

Denkt aber ja nicht, dass meine Warnung über Obama damit eine Befürwortung von John McCain bedeutet. Sicher nicht. Immer wieder habe ich versucht zu erklären, das amerikanische Zweiparteiensystem ist nur eine äusserliche Show, um vorzugaukeln, es gebe eine Wahlmöglichkeit. Tatsächlich ist es ein Monopol, und die Demokraten und die Republikaner vertreten nur die Interessen der Machtelite und nicht der Menschen.

Ein wirklicher „Change“ hat in diesem System der Konzerndiktatur keine Chance.

Wie ich in meinem Artikel hier geschrieben habe, Obama ist Pepsi und McCain ist Coca-Cola, am Schluss trinkt man die gleiche braune Brühe.

Quelle: http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2008/11/goodbye-america.html

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Dennesito
Gelöschter Benutzer

Re: Barack Obama

von Dennesito am 05.11.2008 17:19

Ich kann dir auch nicht folgen Nex. Es ist genauso wie in Deutschland: Keiner von den zur Auswahl stehenden Menschen wird den "Wünschen" vieler Wähler gerecht. Und wenn man nun den "am besten Passenden" wählt, hat es nix mit Freiheit zu tun sondern ist Zwang!

Ist doch schön und gut, dass ein "halb Schwarzer" gewählt worden ist. Aber das wurde wieder bei vielen Leuten unter Druck der Gesellschaft gemacht: "Was? Du wählst nicht Obama?!?!?! Du Rassist!"

Es wird ein Wechsel stattgefunden haben, aber sehr wahrscheinlich liegt das nicht an der Wahl des Presidenten. Ich würde sogar sagen, dass die meisten Leute die für ein "Change" waren garnicht wählen gingen, weil es zur Zeit nocht shizeegal ist wer gewählt wird. "Sie" würden zur Zeit noch dafür sorgen, dass ihre Pläne durchgezogen werden.


Und all die Leute die ihre Hoffnung in Obama legen leben sehr gefährlich. Wenn sein "Change" einen Weg einschlägt, den viele Leute NICHT haben wollten, dann ist ihre (letzte)Hoffnung zerstört und sie sind erstmal kapput am Boden.(Das wäre dann einige Stufen stärker, als die kappute Hoffnung bei den 14.10 Anhängern.... man hat ja gesehen/gelesen wie sich einige da benommen haben)

Naja der "Change" führt zur Zeit (leider) nur durch Blogger, Foren, Treffen von Menschen die einfachso mal miteinander über das Weltgeschehen und das Bewusstsein des Menschen reden und durch einige Bücher.... wobei bei den Bücher auch wieder getrennt werden muss zwischen Desinformation und Halbwahrheiten.

Es war ja auch eigentlich schon sehr klar dass Obama gewählt wird. Daran ändern könnten wir sowieso nicht viel und McCain wäre wohl "der gleiche Dreck". Deshalb sollten wir den neuen Presidenten jetzt erstmal beiseite legen, schauen wir es sich macht(vielleicht wirkt er ja doch einen positiven Wandel hervor... würde es mir sehr wünschen, aber halte es nicht für wahrscheinlich) UND VORALLEM WEITER AM AUFKLÄREN DER MENSCHHEIT ARBEITEN, UNS SELBST KÖRPERLICH SO WIE GEISTIG WEITERENTWICKELN UND NICHT NUR REDEN SONDERN AUCH MAL HANDELN(nicht mit Gewalt)!

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blix

46, Männlich

Beiträge: 137

Re: Barack Obama

von blix am 05.11.2008 17:02

diese wahl war ein zeichen davon, dass alle noch eine stufe dümmer geworden sind.

obama handelt inkonsequent.
er gibt offen zu, dass er einen atomkrieg mit parkistan riskieren würde, um osama zur strecke zu bringen.
er kündigt weitere freiheitseinschränkungen an.
er kann nix, hat keinerlei erfahrung und ist voll auf seine berater angewiesen, die fast alle vor einen internationalen gerichtshof gehören.

dann stummelt er noch ein wenig "change" vor sich hin.

für mich ist es einfach dumm diesen mann zu wählen.
naja mal wieder ein zeichen, wie einfach die menschen zu manipulieren sind.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.11.2008 17:02.

Nex
Gelöschter Benutzer

Re: Barack Obama

von Nex am 05.11.2008 16:54

Ich habe auch nicht gesagt, dass es keine (kranke) Schattenregierung in den USA mehr gibt. Ich habe auch nicht gesagt, dass auch Obama immer noch manipuliert werden könnte. Worauf es mir ankam, ist darauf hinzuweisen, dass DIE AMERIKANER mit dieser Wahl ein Zeichen gesetzt haben, dass sie offensichtlich endlich beginnen zu verstehen, aufzuwachen.

Diese Wahl war von einer in diesem Land nie gekannten Wahlbeteiligung begleitet. Die Amerikaner werden dadurch politischer - was zur Zeit auch dringend nötig ist!

Es ging mir, wie zu lesen ist, nicht um Obama selbst und was er zu leisten oder nicht zu leisten im Stande ist. Es ging mir um das Bewusstsein, dass im Land, bedingt durch den Anlass der so genannten "Wahl" nun endlich massenhaft am Entstehen ist. Nicht Obama ist die Kerze, sondern eben dieses entflammte Kollektivbewusstsein.

Ist dies nun deutlicher?

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blix

46, Männlich

Beiträge: 137

Re: Barack Obama

von blix am 05.11.2008 16:42

hinter obama stehen die krankesten wesen dieses planetens.
die kerze von der du sprichst besteht aus den gebeinen millionen von menschen..

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Hades
Gelöschter Benutzer

Re: Barack Obama

von Hades am 05.11.2008 16:11

Tut mir leid, aber ich seh das nicht so positiv.^^

Aber ich bin auch froh, wenn ich positiv überrascht werde. :-)

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Nex
Gelöschter Benutzer

Re: Barack Obama

von Nex am 05.11.2008 13:22

Die Wahl zum amerikanischen Präsidenten ist entschieden. Herzlichen Glückwunsch Mr. Obama!

Noch viel mehr aber:

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH IHR AMERIKANER!

Niemand kann heute wissen, was für ein Präsident Barack Obama sein wird. Niemand kann an diesem Tag wissen, welche hoffentlich positiven Impulse er für sein Land und die krisengeschüttelte Welt dieses Planeten setzen wird. Was wir an diesem Tag jedoch alle feststellen dürfen ist, dass anscheinend tatsächlich ein neuer Geist in dieses, für die Menschheit und den gesamten Erdkreis so wichtige Land, eingefallen ist.

Damit meine ich nicht den zweifellos einnehmenden, angenehmen, charismatischen Geist eines einzelnen Menschen, eben dieses neuen Mannes, der nun das bedeutendste Amt auf diesen Planeten einnehmen wird. Nein, dies allein würde gar nichts bewegen, nur wenig verändern. „Change“, so wie es gemeint ist, dieses kleine, schlichte, dennoch aber mittlerweile bedeutungsschwangere Wort, ist keine Sache eines einzelnen. In Wahrheit ist es die gemeinsame Sache von uns ALLEN! Die wichtigste Aufgabe, die die Menschheit in den kommenden Jahren zu leisten hat.

Gemeint ist deshalb, der kollektive Geist einer ganzen Nation, die in den letzten Jahren, endlich, endlich, endlich auch, den gleichsam anstrengenden, wie sicherlich auch schockierenden Weg des allmählichen Erwachens gefolgt ist.

Immer mehr Amerikaner sehen sich durch die selbst geschaffenen Realitäten der letzten Jahre, geprägt durch den fürchterlichen Einfluss des hoffentlich letzten Bushkriegers und seiner Spießgesellen, genötigt, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen.

Dies waren sie in dieser Form bisher sicherlich nicht gewohnt. Der Geist des alten Amerikas hatte ihnen eingeflüstert, dass sie die Herren der Welt sind, dass die Welt sich an ihnen zu orientieren hat, und nicht sie verantwortungsvoll an der Welt. Für viele Amerikaner eine ganz eigene, isolierte Welt, deren Weltenenden die meisten Mitglieder dieses Volkes an den eigenen Stränden des Atlantiks, und auf der anderen Seite, des Pazifiks wähnten.

Wann immer jedoch Amerikaner in diesen letzten dunklen Jahren ihre Welt verließen, sich „draußen“ in den anderen, unbekannten und für sie so fremden und oftmals auch befremdlichen Teilen des Globus bewegten, mussten sie doch immer wieder ungläubig feststellen, dass sie, die Guten, für die sie sich in ihrer Beschränktheit so gerne hielten, gar nicht immer und überall auch als die Guten erkannt worden waren. Amerika hatte der Welt das aggressive, überhebliche Gesicht von Oncle Sam gezeigt. Für nicht wenige Menschen ist es spätesten in den letzten beiden Legislaturperioden eines Mannes zu einer hässlichen Fratze geworden, der sich selbst, in einer geradezu wahnwitzigen Selbstübersteigerung, von Höchstmächtigen selbst autorisiert fühlte, die Rolle zu spielen, die angeblich Gott für ihn ausgesucht hatte. Was bei so einem Irrsinn herauskommt hat die Welt nun erfahren und sie ist dieser Erfahrung überdrüssig geworden.

Amerika und die ganze Welt braucht diesen Wachwechsel, auch und gerade auf spiritueller Ebene. Das gerade diese Ebene einen Sieg davon getragen hat, zeigt die Tatsache, dass ein Volk, in dem ein tief verwurzelter Rassismus herrscht, es trotzdem fertig bringt, einen Schwarzen zu ihren politischen Führer zu wählen. Wer das Land ein wenig kennt, weiß, das damit tatsächlich ein mittleres Wunder geschehen ist. Die Amerikaner, viele Menschen auf diesen Planeten wollten Obama – dieser Wunsch, dieser Gedanke, diese Dringlichkeit aber auch, ist nun Realität geworden. Die Realität einer Menschheit, an der Schwelle zu einer spektakulär neuen Zeit, wie es von Tag zu Tag für uns alle nun immer gewisser wird.

Mag sein, dass dieser neue Präsident, viele der Hoffnungen, die in ihn gesetzt werden, bedingt durch das zermürbende politische Tagesgeschäft, nicht erfüllen kann. Mag sein, dass allzu enthusiastische Erwartungen enttäuscht werden.

ABER!

Trotzdem bleibt das gute Gefühl zurück (jedenfalls) für mich, dass die Menschheit sich für die richtige „Wahrscheinlichkeit“ entschieden hat. Wenn wir weiterhin alle gemeinsam, einschließlich Obama, den Glauben an einen Wechsel der untragbaren Verhältnisse aufrechterhalten, wenn wir weiterhin interessiert, hellwach, kollektiv und aktiv an der Schöpfung dieses Zeitenwechsels teilnehmen, dann wird er uns auch gelingen. Vielleicht sogar benötigen wir dann – zur Ehrenrettung dieser Spezies – auch nicht die umfangreiche Hilfe von Außen, wie es sonst beschämender Weise tatsächlich und wahrhaftig nötig geworden wäre.

Diese Wahl heute, lässt mich glauben, dass wir zwar in vielen Fällen versagen und auch weiterhin versagen werden – zumindest aber sieht es so aus, als ob wir uns immer noch selbst den Hintern abwischen können ... ^^

In den „Verdunkelten Staaten von Amerika“ ist heute eine dicke, große Kerze angezündet worden. Hoffen wir, dass ihr Licht dazu beitragen wird, den gesamten Erdkreis ein Stückweit heller erleuchten zu lassen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.11.2008 13:27.

Nex
Gelöschter Benutzer

Re: Barack Obama

von Nex am 02.10.2008 12:04

Auf jeden Fall verhalten sich beide erstaunlich kleinlaut, wenn es um den Kollaps ihrer allseits so geliebten Wallstreet geht. Irgendwie auch schon bezeichnend, dass dort auch nun die "Mauer" bröckelt.

Es wundert mich schon sehr, dass keiner der beiden Kandidaten diese Krise nutzt, um sich lautstark zu profilieren. Erinnert ihr euch noch an Ex-Kanzler Schröder, wie der sich seinerzeit kurz vor der Wahl zu seiner zweiten Legislaturperiode in den zufällig gerade überfluteten Elbgebieten als "entschlossen Handelnder" Regierungschef dargestellt hat? Oftmals können solche Katastrophen geradezu ein "Glücksfall" für einen Politiker sein. Obama und McCain verhalten sich gerade verdächtig a-typisch.

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BlackMesa
Gelöschter Benutzer

Re: Barack Obama

von BlackMesa am 02.10.2008 09:53

Ich errinere mich, dass sie aufgrund des 11. Septembers aus Respekt die Wahlen für diesen Tag eingestellt haben. Vielleicht meinst du ja das, Dennesito. Aber an das mit der Finanzkrise kann ich mich nicht errinern. Aber ich mag mich auch täuschen.

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