NASA-Hacker ein Terrorist?

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BlackMesa
Gelöschter Benutzer

Re: NASA-Hacker ein Terrorist?

von BlackMesa am 31.07.2008 14:47

Meinst du es wird zu dieser Seuche kommen? Oder war das auf die Abschreckung bezogen. Ich vermute aber mal eher auf die Seuche :D

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Nex
Gelöschter Benutzer

Re: NASA-Hacker ein Terrorist?

von Nex am 31.07.2008 10:48

Mit diesem Prozess will die Administrative ein Denkmal errichten. Sie will allen Angst machen. Auf das ihr, hiervon abgeschreckt, nie, nie den Versuch unternehmt ihre Geheimnisse zu lüften. Denn das Internet ist das best vernetzte Medium der Welt. Die Informationen die ihr euch besorgt, könnt ihr in kürzester Zeit verbreiten. Deswegen hat die Administrative Panik. Für sie ist es wie eine Seuche, die sie nicht eindämmen können. Am Anfang weiß es einer. Dann zwei. Dann vier, acht, sechzehn, 32, 64. Exponentielles Wachstum. Das macht ihnen Angst.


Erstklassig BlackMesa! Ebenso wie dein letzter Absatz!!!;-)

Und genau so wird es noch kommen, denke ich.

Nex

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BlackMesa
Gelöschter Benutzer

Re: NASA-Hacker ein Terrorist?

von BlackMesa am 30.07.2008 23:12

Aha. Also nach US-Angaben 950 Passwörter geknackt und Dateien gelöscht. So ein Lump. Wie kann er nur. Spielt einfach mit den Daten der US-Regierung. Warscheinlich wird er selbst sagen, das er ein paar Dutzend Passwörter geknackt hat. Aber wenn die US-Angaben sich auf 950 belaufen und dann auchnoch Daten zum Munitionsvorrat gelöscht haben soll, mein Gott. Warscheinlich eine .doc - Datei mit ein paar Kanonenkugeln die irgendwo liegen. Spaß beiseite.

Als ich zu dem Punkt "Guantanamo" gelesen habe, schellten sämtliche Alarmglocken. Einen arbeitslosen Interessenten als "Terrorist" hinzustellen geht für mich zu weit. Natürlich hat er Rechte verletzt. Aber warum sollte das die USA kümmern? Schließlich verneinen sie doch bis jetzt jegliche Existenz von UFOs. Jedenfalls geht die Terrorbeschuldigung für mich zu weit. Er hat keinen Anschlag geplant. Wenn er geheime UFO Daten weitergerreicht haben soll, sieht die Sache für mich schon anders aus. Fällt für mich dann schon eher unter Spionage.

Allerdings muss ich auch dem Punkt zustimmen, dass es im Vergleich zu dem was Regierungsstellen bisher mit Mitwissenden getan haben, schon etwas gerecht ist. Wenn niemand diesen Schritt wagen würde, sich Informationen von einer, sagen wir wirklich zuverlässigen Quelle zu verschaffen, dann hätten besagt Regierungsstellen genau das erreicht was sie wollten. Was meint ihr wieso nun diese Art der Bestrafung droht? Guantanamo ist doch bekannt für die Methoden, die dort vorherrschen. Dass ihr da mit "Tüte" überm Kopf in Knieposition verweilt. Ganz abgesehen von eventuellen Demütigungen und Folter.

Mit diesem Prozess will die Administrative ein Denkmal errichten. Sie will allen Angst machen. Auf das ihr, hiervon abgeschreckt, nie, nie den Versuch unternehmt ihre Geheimnisse zu lüften. Denn das Internet ist das best vernetzte Medium der Welt. Die Informationen die ihr euch besorgt, könnt ihr in kürzester Zeit verbreiten. Deswegen hat die Administrative Panik. Für sie ist es wie eine Seuche, die sie nicht eindämmen können. Am Anfang weiß es einer. Dann zwei. Dann vier, acht, sechzehn, 32, 64. Exponentielles Wachstum. Das macht ihnen Angst.

Das banale dabei ist : Menschen die das lesen, zumindest einige, werden trotz ihres Mitgefühls, die Regierung unterstützen. Für einige wird er nur ein UFO - Freak sein. Sie glauben an den "War on Terror".

Mal so aus purem Spaß an der Freude: ich fände es hierauf bezogen ziemlich lustig wenn auf einmal zwanzig solcher Fälle binnen einer Woche bekannt würden. Ich stell mir das richtig amüsant vor. Wie die UFO Behörden dann schwitzend in ihren HighTech Büros sitzen und krampfhaft versuchen "die Seuche" einzudämmen, haha. --Sarkasmus--

Nein aber mal im Ernst, bis auf das, dass Hacken an sich kriminell ist, und ich dem nicht zustimmen kann, finde ich es doch bei solchen vertuschten Themen durchaus vertretbar. Stellt euch einfach vor, es gibt eine Hungersnot. Es gibt überall Vorratslager die allen zugänglich sind. Aber nur die Reichen wissen, wo sie sind. Und ihr beschafft euch einfach die Information wo diese sind. Wird den Reichen nicht gefallen, weil sie dann teilen müssen. Aber der Masse ist gedient. Entspricht vielleicht nicht ganz dem Fall.

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Nex
Gelöschter Benutzer

NASA-Hacker ein Terrorist?

von Nex am 30.07.2008 21:03

Hallo Geheimer!

Heute am 30.07.2008, ging die Meldung über die Nachrichtenticker, dass Großbritannien den berüchtigten „NASA-Hacker“ Gary McKinnon an die USA ausliefern will.

Hintergrund:
McKinnon (ein arbeitsloser Comuterfachmann aus London) wird vorgeworfen, in den Jahren zwischen 2001 und 2002 in mehr als hundert Computern des Pentagons, der NASA und der britischen Streitkräfte eingedrungen zu sein. Dabei soll er – so der Vorwurf der US-Regierung – „950 Passwörter geknackt und Dateien zum Munitionsvorrat des Marinestützpunkts Earle im US-Bundesstaat New Yersey gelöscht“ haben. Insgesamt soll dabei ein Schaden in Höhe von 700.000 Dollar entstanden sein.

McKinnon beteuert seit seiner Verhaftung im Jahre 2005 geradezu gebetsmühlenartig, dass er bei seinen Hackerangriffen eigentlich nur nach Beweisen für UFOs gesucht haben will und auch fündig geworden zu sein. Gegenüber dem US-Magazin „Wired“, sagte er in einem Interview: „Ich glaube, mein Fall wird so streng verfolgt, weil sie Angst davor haben, was ich auf ihren Rechnern gesehen habe.“

Selbstverständlich hat sich der Mann eindeutig kriminell verhalten und sogar, wenn man es ihn denn unbedingt anhängen will,Spionage betrieben. Doch (nachweisbar) nicht für einen anderen Geheimdienst, noch nicht einmal für irgendeine UFO-Organisation. Vielleicht ist der Hinweis auf UFO-Akten durchaus auch nur ein etwas hilfloser Versuch, seine Taten zu rechtfertigen. So ist zum Beispiel nicht bekannt, dass er auch nur Teile seiner angeblichen, diesbezüglichen Erkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht haben soll. Auch wenn manche aus UFO-Kreisen ihn deswegen nur allzu gern als Helden und Märtyrer feiern wollen.

Was die ganze Sache so brisant hochpolitisch macht ist, dass seine Anwälte wahrscheinlich zu recht befürchten, dass McKinnon in den USA unter Terroranklage geraten und eventuell sogar ins berüchtigte US-Lager Guantanamo auf Kuba inhaftiert werden wird. McKinnons Anwälte kündigen daher eine Berufung vor dem Eropäischen Gerichtshof gegen die Auslieferung ihres Mandanten an. Sie argumentieren, dass „die Konsquenzen einer Auslieferung unproportional seien“. Gary McKinnon drohen in den USA bis zu 70 Jahre Haft.

Frage an die Geheimer:

Haltet ihr die Mittel, die Gary McKinnon im Sinne der „Wahrheitsfindung“ hinsichtlich des UFO-Phänomens angewendet hat (wenn es denn stimmt) für vertretbar?

Wären solche Mittel auch in Zukunft legitim, wenn man sich anderseits die ebenfalls eindeutig kriminellen Methoden vor Augen hält, mit der die US-Regierung das Thema vertuschen will?

Immerhin sind schon viele Menschen, diesen geheimdienstlichen Verschleierungsbemühungen zum Opfer gefallen.

Haltet ihr Hackerangriffe auf verantwortliche Behörden für gerechtfertigt, wenn anderseits wir mittlerweile doch auch schon schamlos auspioniert werden?

Eure Meinung ist gefragt.

Nex

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.07.2008 21:05.
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