Das LHC Projekt in CERN
Erste Seite | « | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 ... 11 | » | Letzte
[ Nach unten | Zum letzten Beitrag | Thema abonnieren | Älteste Beiträge zuerst ]
Re: Das LHC Projekt in CERN
von Hanswuast am 15.10.2009 20:06Also, geht los:
Up Taucher, in unserer jetzigen Zeit, Epoche, Abschnitt, watt weiß ich, wie wir die "Zeit" nun nennen wollen, ist es an der Zeit -meine Güte-, zu wissen, dass nicht mehr der Gedanke, dass wir in die Zukunft gelenkt werden, angesagt, sondern es hat sich etwas verändert: Ab jetzt können wir unsere Zukunft selber erschaffen und das funktioniert erstmal mit dem Gefühl, welches in Gedanken gefasst wird und dann zur Vision gestaltet werden kann, was wirklich Auswirkungen haben wird. Vorher waren wir etwas aufgehoben und auf dem Weg behütet, jetzt haben wir es in der Hand, im Herzen oder sonst wo, Hauptsache wir verstehen, dass wir wirklich die Macht haben, im Guten unsere Wege machen zu können. Natürlich immernoch in Begleitung, dafür ohne Leitplanken. Also sind die erwähnten Gedankenkonstrukte nicht "nur" Konstrukte aus Nichts, sondern Kräfte, die wirken und wirken lassen. Dementsprechend ist die Theorie wissenschaftlich sowie spirituell gesehen eine Wahrheit und Kraft mit Wirkung 
Andererseits teile ich Nex`s Aussage, dass wir die komplizierten Wege der Quantenphysik nicht komplett erforschen können -also bis zum Letzten-, weil wir in dieser 3-4 Dimensionalität etwas beschränkte Wesen darstellen und somit zwar schon super weit in der Forschung unterwegs sind, trotzdem -noch- nicht ganz offen zum nächten Tor, was uns weitere Wege und Begriffe eröffnen wird - oder auch schon hat.
Die Technik ist wirklich gut, meinen Empfinden nach fehlt etwas mehr Offenheit Allem gegenüber 
Im Team ist der Mensch gar nicht so schlecht... 
Nex
Gelöschter Benutzer
Re: Das LHC Projekt in CERN
von Nex am 15.10.2009 14:21@ UpTaucher
Die "Zufälligkeit quantenmechanischer Prozesse", die du ansprichst, teile ich nicht. Nur weil wir mit unseren beschränkten Hirn- und Bewusstseinsmitteln die ungeheure Bandbreite an Wahrscheinlichkeiten nicht erfassen können, behelfen wir uns mit dem Begriff "Zufall". Aus naturwissenschaftlicher Sicht unakzeptabel!!! Aus esoterischer ebenso!!!
Zeit ist lediglich ein erfahrbares Konzept, ein künstliches Konstrukt. Was man konstruieren kann, kann man auch manipulieren. Zeitreisen sind nicht unmöglich. Dazu bedarf es von unserem Standpunkt aus, evtl. nur einer noch ein gutes Stück weit verlängerten Zeitleiste in linearer Richtung.
Re: Das LHC Projekt in CERN
von UpTaucher am 15.10.2009 13:23@Kuriose Theorie:
Ich finde diese Theorie nicht uninteressant, halte sie aber nur für lediglich ein Gedankenkonstrukt, dessen Beweisbarkeit weit hinter unserem Erfahrungshorizont liegt. Würde die Zukunft nämlich in die Vergangenheit eingreifen, müsste ich schlussfolgern, dass Zeitreisen möglich sind. Zudem ist die Zukunft des LHC unbestimmt, da auf quantenmechanischer Ebene Prozesse absolut zufällig sind, deswegen wäre es unmöglich, für jemanden oder etwas, den LHC zu sabotieren, aufgrund eines WIssens über Ereignisse, die nicht vorhersagbar sind. Hoffe man versteht mich, wenn nicht, bitte nachfragen. :)
UpTaucher
Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gestalten.
Vom Feinde bezahlt, dem Volke zum Spott!
Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,
dann richtet das Volk, dann gnade Euch Gott!
Re: Das LHC Projekt in CERN
von Lilly am 15.10.2009 13:18Nun wird es geheimnisvoll um das "Ding".
Aber ich finde diese Theorie sehr interessant.
Kuriose Theorie um Cern: Verhindert die Zukunft den Start des Teilchenbeschleunigers LHC?
Quelle: grenz|wissenschaft-aktuell
Re: Das LHC Projekt in CERN
von weirdo am 10.10.2009 11:58oÔ
Physiker beim CERN-Atomlabor wegen Terror-Verdachts festgenommen
Genf (AP) Beim Teilchenbeschleuniger des Europäischen Kernforschungszentrums (CERN) ist ein Physiker unter dem Verdacht festgenommen worden, Verbindungen zu Al-Kaida-Terroristen in Algerien zu haben. Der Mann sei am Donnerstag von der französischen Polizei festgenommen worden, teilte das Zentrum am Freitag in Genf mit.
Es handele sich um einen von 7.000 Wissenschaftlern, die beim weltgrößten Teilchenbeschleuniger der Welt beschäftigt seien. Er habe an Analyseprojekten gearbeitet. Aus französischen Behördenkreisen verlautete, der Physiker sei einer von zwei Brüdern, die am Donnerstag in Vienne, einer Stadt 30 Kilometer südlich von Lyon, festgenommen worden seien. Nach Polizeiangaben sind die beiden 25 und 32 Jahre alt und sind Franzosen. [...]
Quelle: Associated Press
Auch:
» http://www.stern.de/panorama/mitarbeiter-beim-cern-atom-forscher-wegen-terrorverdachts-verhaftet.html
» http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2160781/cern-mitarbeiter-terrorverdachts-verhaftet.story
Alles Wissen ist vergeblich ohne die Arbeit, und alle Arbeit ist sinnlos ohne die Liebe. ♥ [Khalil Gibran]
Re: Das LHC Projekt in CERN
von Xentor am 06.11.2008 08:12Vieleicht haben sie da unwissend Mini Singularitäten erzeugt, die dann zu diesen Myonen zerfallen sind.
Hades
Gelöschter Benutzer
Re: Das LHC Projekt in CERN
von Hades am 05.11.2008 16:40Teilchenbeschleuniger (nicht der in der Schweiz) erzeugt unbekannte Partikel!

Luftbild der Fermilab-Anlage in Batavia | Copyright: US Dept. of Energy
Batavia/ USA - Während die Ingenieure am CERN Large Hadron Collider (LHC) noch darum bemüht sind, die so genannte "Weltmaschine" wieder Betriebsbereit zu machen, erklären Forscher des Teilchenbeschleunigers Tevatron in der Anlage des Fermilabs im US-Bundesstaat Illinois Partikel erzeugt zu haben, die sie sich bislang noch nicht erklären können.
In einem kürzlichen Experiment waren die Detektoren der Anlage eigentlich darauf vorbereitet, die Zerfallsprodukte von so genannten Bottom-Quarks und Anti-Bottom-Quarks - so genannte Myonen - nachzuweisen.
Was die Detektoren jedoch fanden, war eine westlich höhere Anzahl von Myonen, als dies die Wissenschaftler erwartet hatten. Zudem schienen einige der Myonen außerhalb der zentralen Beschleuniger-Strahls entstanden zu sein, da sie in dessen Zentrum nicht nachgewiesen werden konnten.
Die beteiligten Wissenschaftler erklärten, dass sich die Existenz dieser Myonen bislang nicht mit dem Standardmodell der Teilchenphysik oder den Möglichkeiten der Anlage erklären lasse. Jetzt arbeitet das Fermilab-Team eifrig daran zu überprüfen, ob tatsächlich alle normalen Erklärungen ausgeschlossen werden können.
Sollten sich die Ergebnisse bestätigen, würde dies bedeuten, dass unbekannte Materiepartikel mit einer Lebensspanne von etwa 20 Pikosekunden (eine Pikosendunde ist der Billionste Teil einer Sekunde) in den äußeren Schichten des etwa einen Zentimeter durchmessenden Strahls erzeugt wurden und danach in Myonen zerfallen waren.
Da ein Zentimeter für die meisten Partikel eine vergleichsweise lange Strecke darstellt, würde es sich bei den Teilchen um vergleichsweise langlebige bislang unbekannte Partikel handeln. Beobachter sprechen schon jetzt vorsichtig von einer Sensation und einem ersten Einblick in ein neues physikalisches Verständnis.
Spekulationen darüber, ob es sich um eine Signatur der heftig gesuchten Dunklen Materie handelt, können die Forscher bislang nicht bestätigen: "Wir sind gerade dabei dies zu überprüfen. Aber ganz gleich, was die Daten aussagen werden - ihre Auswertung wird sicherlich sehr spannend", zitiert der New Scientist Neal Weiner von der New York University (NYU).
Quelle
Radix
Gelöschter Benutzer
Re: Das LHC Projekt in CERN
von Radix am 14.10.2008 10:00Genf (Schweiz) - Wie das CERN am 20.9. mitteilte, kam es am gestrigen Freitag zu einem technischen Defekt im Sektor "34" des Large Hadron Collider, LHC. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Stromstärke in den supraleitenden Magneten hochgefahren, um für die Strahlenergie von 5 TeV eine ausrechend hohe Magnetfeldstärke zu erzeugen. Ein Teilchenstrahl war zu diesem Zeitpunkt nicht im Beschleuniger.
Die Supraleitenden Magnete des LHC müssen im Betrieb auf 1,9 Kelvin gekühlt werden. Wenn diese Temperatur überschritten wird, bricht die Supraleitungsfähigkeit der Magnete zusammen, die dann im Magneten gespeicherte Energie wird in Form von Wärme frei, was zu erheblichen Belastungen bis hin zur Zerstörung des Magneten führen kann. Diesen Vorgang nennt man "Quench". Allerdings sind Quenches im Betrieb eines Beschleuniger nicht unüblich und werden in der Regel von der Maschine verkraftet.
Im Sektor "34" des LHC, der zwischen den Punkten 3 und 4 liegt (der ganze LHC hat 8 dieser Punkte, entsprechend auch 8 Sektoren) war nach Angaben des CERN eine elektrische Verbindung zwischen zwei Magneten vermutlich nicht in Ordnung. Bei der hohen Stromstärke im Probebetrieb für 5 TeV schmolz diese Leitung und sorgte für einen mechanischen Defekt im Heliumkühlsystem. Daraufhin entwichen ca. 1 Tonne Helium und die Temperatur in den supraleitenden Magneten stieg über die Betriebstemperatur, sodass der beschriebene Quench eintrat. Der eigentlich schwerwiegende Defekt ist vermutlich aber das Heliumleck, dass Ursache des Quenches war.
Welche mechanischen Schäden in der Folge eingetreten sind, ist noch nicht bekannt. Das CERN gibt jedoch an, dass der betroffene Sektor aufgewärmt werden muss, damit Reparaturarbeiten durchgeführt werden können. Das aufwärmen und anschließende Abkühlen dauert mindestes zwei Monate, sodass frühestens Ende November wieder mit Protonenpaketen im LHC zu rechnen ist. CERN-Quellen sprechen davon, dass nun die eigentlich erst für den Winter vorgesehenen Arbeiten, um den LHC von 4,5 auf 7 TeV-Teilchenenergie zu bringen, vorgezogen werden könnten. Der Zeitverlust des Defekts wäre dann aus Sicht der physikalischen Experimente nicht ganz so groß.
Hanswuast
Gelöschter Benutzer
Re: Das LHC Projekt in CERN
von Hanswuast am 14.10.2008 09:09
Moin miramanee,
ok, dann sag´ ich etwas dazu:
Das Projekt soll sehr sicher sein. Dies ist nicht nur von den Betreibern und Entwicklern so dargestellt, sondern auch aussenstehende Persönlichkeiten haben das ohne Pateiergreifung bestätigt. Also wird es in der Hinsicht wohl keine uns fressenden Materien geben. Es wurde von hochrangigen Wissenschaftlern behauptet, dass die Dinge, die sie damit finden wollen, ganz woanders liegen.
Ansonsten ist das Datum eigentlich viel weiter nach hinten verschoben worden, da sich eine Stufe trotz minus 273 Grad Celsius sehr aufgeheitzt haben soll. Demnach müssen die kompletten Energiezufuhren heruntergefahren werden und die korrekte Temperatur insgesamt wieder erreicht werden, eine Reparatur zuzulassen. Das dauert nach deren Aussagen Monate und der neue Termin ist nach meiner Recherche erst in einem halben Jahr.
Ich hoffe, das reicht für´s Erste 
miramanee
Gelöschter Benutzer
Experiment verschoben?
von miramanee am 14.10.2008 08:51Hallo Leute!
Ich habe gehört, dass das Experiment verschoben worden sein soll. Bekanntlich war es nach der großen Eröffnung Anfang September für den 21.10. auf 10:30 Uhr angelegt. Aufgrund massiver Interventionen von allen Seiten soll es nun verschoben worden sein. Ich kann dazu aber nichts finden.
Was ich aber finden konnte sind allerlei Theorien über den Ausgang. So wird angenommen, dass das Schwarze Loch entweder im Bruchteil einer Sekunde wieder zerstrahlt oder aber bestehen bleibt. Sollte letzteres passieren, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder frisst es sich linear in 50 Millionen bis 5 Milliarden Jahren voll oder exponenziell in schon 50 Monaten.
Wie kommt man auf solche Zahlen? Und was hat es hier mit der Fünf in den Zahlen auf sich? Interessant finde ich bei den ganzen Prognosen einen Kommentar bei Freenet. Wenn nach dem 21.10. nämlich der schlimmste angenommen Fall eintreten würden, wären wir bei +50 Monaten beim viel gepriesenem Datum, dem 21.12.2012.
Sagt mal 'was dazu.


Antworten


