Gott, Götter, Entstehung von Religion und Gotheiten

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Geheimer_Rat

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Beiträge: 342

Re: Gott, Götter, Entstehung von Religion und Gotheiten

von Geheimer_Rat am 09.02.2013 03:10

Super, man merkt, dass Dich das Thema beschäftigt. In der Tat tut sich eine angeblich monotheistische Religion schwer mit dem Begriff. Es braucht dazu eine Dreieinigkeit, eine Muttergottes, Propheten, Heerscharen an Heiligen und Engeln und nicht zuletzt ein Dutzend Apostel, die wiederum von einem Heer nicht ganz so heiliger Kreuzritter unterstützt w(u)erden. Weltlich gesehen, haben es die Christen mit dem Papst erreicht, ganz monotheistisch aufzutreten. Nein, der braucht auch noch seine Kardinäle und seine Schweizer Garde ... Ganz unten am monotheistischen Sockel befindet sich die Masse der Gläubigen. Ich bin überzeugt, dass es gar keine monotheistische Religion gibt. Es schwirren selbst bei striktester Sonnenanbetung immer noch genügend andere Helfer umher, die diese Einzelgottheit wieder hinters Licht führen. Der philosophische Ansatz zu einer einzigen Gottheit (dem "sein") kommt dagegen fast dem Atheismus so weit entgegen, dass sie Ying und Yang spielen könnten. Zur Ehrenrettung von Jesus: Er hat diesen Umstand vermutlich geblickt. Doch was aus dieser Einsicht geworden ist, ist natürlich Heute leicht durchschaubar. Und alle möglichen Götter, Halbgötter und Helfer, Befürworter etc. aus längst vergessenen Religionen mischen selbst Heute noch kräftig mit. Mir sind Bäume auch noch heiliger, als die Biber, die sie fällen. Wochentage haben ihre Namen von Gottheiten oder anderen religiösen Geschichten. Der "Glaube" ist frei verhandelbar, wie jeder einzelne "Gedanke". Verhandlungsfähig ist jede Generation von Mensch. Leider reicht diese "Verhandlung" bis zum Einsatz schwerster Waffen. Auch hier hat Jesus (es gibt auch noch ein paar andere Weise) einen Punkt gut aufgegriffen. Es gibt keine Feinde. Außer jemand wird zum Feind erklärt. (Genau diese Religion hat sich bekanntermaßen am meisten auf unserem Globus durchgesetzt). Ich finde das Threadthema leider recht blöd formuliert. Hingeworfen ... Gott, Götter und Entstehung derselben + Thema Religion ist wie "Autos, Motorräder, Entstehung von Verkehr und Autos" - einfach etwas lieblos redundant hingeworfen bei fast geheim (und das bei GÖTTERN !)        

Ein bischen dumm darf man sein. Ein bischen frech darf man sein.
Nur beides zusammen, möglichst nie.

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DonKanaille

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Beiträge: 38

Re: Gott, Götter, Entstehung von Religion und Gotheiten

von DonKanaille am 08.02.2013 15:13

Meine Meinung?
Meiner Meinung nach ist die Entstehung von Religionen und Gottheiten auf der Welt durchweg einheitlich. Betrachtet man alle Religionen auf der Welt bzw. alle Glaubensrichtungen, deren Gottheiten keine noch real existierenden Gruppenanführer sind, dann überwiegen die polytheistisch geprägten Religionen in ihrer Anzahl der monotheistischen. Dabei spreche ich nicht von der Anhängerzahl, sondern von den verschiedenen Religionen an sich.

Die Aufteilung der Naturgewalten oder Schicksalswendungen als Aufgabenbereiche überirdischer Wesen, welche somit die Geschicke ihrer Schützlinge lenken, ist ein weit verbreitetes Szenario in der Mythologie. Das Christentum, der Islam oder das Judentum bedienen sich dieser Vorstellung nicht, konzentrieren sie doch die Verwaltung aller Geschicke in ein Wesen, welches übersetzt in allen Sprachen den gleichen Namen trägt.

Die ursprünglichen polytheistischen Glaubensrichtungen wurde in nahezu jedem Beispiel durch "Missionierung" ausgerottet. Die letzte große polytheistische Glaubensgemeinde bildet in meinen Augen der Hinduismus, in welcher fast jeder Anhänger auch seine eigene Gottheit hat
Alle anderen, welche wir über die Historie begutachten können, sind verdrängt worden:

- die nordische Mythologie
- die griechische Mythologie
- die römische
- die ur-amerikanische mit all ihren Submythologien
- die chinesische (gut hier war eine politische Veränderung "schuld" am großen Verlust Schuld)
- ...

All diese Mythologien und Glaubensrichtungen sind im Laufe der Zeit einer der großen monotheistischen Religionen ganz oder zum Großteil zum Opfer gefallen.

Mein Statement zu den "großen Weltreligionen": Man streitet sich um Namen und Jahreszahlen!
Die Thora des Judentums bildet ihr religiöses Fundament. Die fünf (oder sind es sechs? Ich weiß gar nicht genau) Bücher der Thora entsprechen jedoch neben anderen dem alten Testament der christlichen Bibel.
Ergo besitzt das Christentum seine Wurzeln im Judentum. Ganz nebenbei war der nette Herr Christus Jude mit ausgefallenem Lebensstil. Würde er heute Leben hätte er vermutlich eine Twitter Page, wo stets aktuell gehalten wird, welche ausgefallene Sache er heute wieder anstellt.
D.h. das Christentum begann (faktisch bewiesen) als Sekte innerhalb des Judentums. Die ersten Christen waren, wenn man frei interpretieren will die Anhänger Christi, welche den Glauben in alle Himmelsrichtungen nach seiner Hinrichtung als "Ketzer" verbreiteten. Ohne den oströmischen Kaiser Konstantin I., um 350 n. Chr. glaube ich, wäre das Christentum vielleicht niemals so weit gekommen! Kaiser Konstantin war überzeugter Christ und ernannte diese kurzerhand zur Staatsreligion des oströmischen Reiches. Dadurch war die große Christenverfolgung erstmals eingedämmt worden.

Daher unterscheidet sich auch das Christentum für mich nicht sonderlich vom Judentum. Das alte Testament der Bibel ist die Thora und das neue Testament ist ein romantischer (literarisch romantisch) Umriss des Lebens vom Wanderprediger Jesus von Nazareth. Ein Zeuge Jehova wandert auch von Haustür zu Haustür und predigt sich vor dem Türspion einen ab...

Islam
Der Islam gründet sich auf dem Quran. Dieser ist "das Wort Gottes", also nicht frei zu interpretieren, geschrieben vom Propheten Mohammed. Ich möchte hier keinem Moslem zu nahe treten, aber betrachten wir es atheistisch, so hat ein Mann namens Mohammed um 600-650 n. Chr. (wir halten fest: Die Thora und die griechische Bibel existierten bereits bzw. evtl sogar schon die lateinische Bibel) ein Buch, welches ähnliche Parabeln schildert, wie sie auch in den Büchern der Thora vorkommen. Als Grundlage dienten ihm vermutlich ähnliche Erzählungen.
Nur hat Mohammed nun selber gesagt, dass Allah zu ihm sprach und ihm dies diktierte, oder wurde ihm das nachgesagt? Das weiß ich leider momentan nicht. Aber egal wie man es betrachtet - es bleibt ein Mann, der ein Buch, eine Glaubensschrift verfasst und Anhänger findet, die seine Auffassung teilen. Daher der Prophet Mohammed.

Heutzutage würde so ein Mann durch das Mediengewitter einer RTL Gruppe so sehr durch den Kakao gezogen werden, dass er den Rest seines Lebens durch Auftritte im Dschungelcamp bestreiten muss.

Die Multiperspektivität erlaubt uns also die Behauptung aufzustellen, dass alle monotheistischen Religionen auf Schriftstücken beruhen, teilweise voneinander kopieren und verändert übernehmen und somit im Grunde ein und desselben Ursprungs sind.



Diese Beweislage haben wir leider nicht bei polytheistischen Religionen. In den wenigsten haben sich konkrete Glaubensschriften etabliert, welche den Zusammenhang zwischen dem Exisiteren der Welt und dem Leben der Menschen und dem Wirken der Götter beschreibt, bzw. begründet.
Natürlich haben wir aus dem antiken Griechenland Überlieferungen der Mythologie. Diese bildeten allerdings eine Beschreibung und keine Glaubensschrift, aus der alltäglich gelesen wurde.

In der Antike bzw. vor der "Missionierung" durch die monotheistischen Weltreligionen war die Einbindung der Götter in den Alltag ein organisch funktionierendes Konstrukt. Zeus wachte über seine Brüder/Kinder (die griech. Mythologie ist voll von Inzest) und ließ die Menschen seinen Zorn durch Gewitter spüren, wenn es sein musste, Hermes wachte über die Reisenden, auf dass ihnen kein Leid geschehen mochte, usw. Alle Götter hielten in irgendeiner Weise Einzug in den Alltag und vollbrachten ihre Aufgaben, um den Menschen zu helfen.

Sehr interessant, dass diese Grundkonstrukte über den gesamten Erdball verteilt vorzufinden sind. Erst vor wenigen Jahren sind nochmal Stämme im Amazonas Gebiet entdeckt worden. Haben diese evlt auch polytheistische Ansichten? Vermutlich!






Ich finde es also sehr offensichtlich, dass die Naturgemäße Einstellung des Menschen, die Wahrnehmung seiner Umwelt im übermächtigen Sinn als "Götterfirma" mit verschiedenen Aufgabenbereichen und Tätigkeiten erfolgt.

Warum das so ist?
Schwer zu sagen, da keinerlei historischen Überlieferungen existieren und selbst solche differenziert zu betrachten wären. Einen interessanten Denkansatz bietet die Paläo-SETI Bewegung, bzw. Präastronautik. Man darf über die einzelnen Vertreter denken was man mag. Polemik wäre hier sicherlich die unseriöseste Herangehensweise. Aber ihre Theorien sind durchaus einmal durchzuspinnen oder zur hypothetischen Überprüfung in die Menschheitsgeschichte einzubauen. Beweise fehlen natürlich hierfür...
Doch wenn wir ehrlich sind:

Was mag dieser Stamm im Amazonas gedacht haben, als aus dem Dickicht des Waldes plötzlich bleiche Wesen, mit seltsamen Anzügen und gefährlich wirkenden Instrumenten traten?
Oder am Himmel diese brüllenden und kreischenden Vögel vorbeiziehen und ihr Feuer Rauch und Qualm zurücklässt?


Soweit zu meiner Meinung

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Geheimer_Rat

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Beiträge: 342

Re: Gott, Götter, Entstehung von Religion und Gotheiten

von Geheimer_Rat am 07.02.2013 17:31

Antwort:
Schon richtig, nur überschneidet sich alles mit allem. Besonders, wenn so viel in ein Thema gesteckt wird. Es ist überfrachtet und ich wiederhole mich dabei. 

Es wäre natürlich schön, wenn neben Deiner Frage auch eine Meinung oder Stellung zum Thema kommt. Besser: Ein präziseres Thema anschneiden.  

Ein bischen dumm darf man sein. Ein bischen frech darf man sein.
Nur beides zusammen, möglichst nie.

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DonKanaille

-, Männlich

Beiträge: 38

Re: Gott, Götter, Entstehung von Religion und Gotheiten

von DonKanaille am 07.02.2013 00:22

Es kommt mir ein wenig vor, als würdet ihr euch ein wenig in Evolutions- bzwl. Entwicklungstheorien des Menschen verirren, wobei das Ausgangsthema doch eigentlich Gott, Götter, Entstehung von Religion und Gottheiten war, oder nicht?

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Asterix

46, Männlich

Beiträge: 484

Re: Gott, Götter, Entstehung von Religion und Gotheiten

von Asterix am 15.12.2012 01:05

Genau hier sehe ich das Problem: Als Quelle gilt eine Einzelperson, nämlich Plato. Bei den anderen Forschern weiß man nicht worauf sie sich berufen, vielleicht auch auf Plato. Ich weiß von ihm nur dass er in Ägypten unterwegs war und sein Wissen von den Priestern gesammelt hat und danach schriftlich niedergelegt hat. Was wenn er sich bei Jahresangaben geirrt hat? Dann wäre die ganze Geschichtsschreibung falsch! Dies ist der Grund wieso ich sage dass es egal ist ob es vor 4,6,8 oder was weiss ich wieviel tausend Jahren war.... Fakt ist dass es geschehen ist und mehr ist aus meiner Sicht nicht wichtig.

Es gibt 2 Quellen aber nur eine mit einer Zeitangabe und die ist Plato.
Die andre Quellen sind die Indischen Schriften.
Für Atlantis gibts fast ausschließlich Mythen.
Zurück zu Plato's Zeitangabe.
Sicher kann man sein das das ganze wenns es so war wirklich ein paar 1000 Jahre vor Plato war, er schreibt ja selbst das es ihm nur berichtet wurde.

 

Es ist schon wichtig wann es stattgefunden, damits eine Chronologische reihenfolge gibt, weil eine Sache baut auf die andre auf.

Es ist ja nicht "nur" Atlantis, es ist nur eine Episode.
Da sind dann noch die Sumerer die auch eine seltsame Geschichte haben.
Dann die Grichen mit Ihren Göttern.
Interessant ist in dem Zusammenhang das Alexandria und die Bibliotek wohl technologisch sehr weit war, sie waren ihrer Zeit sicher 500-1000 Jahre in manchen Dingen voraus.
Dann haben wir Mittel und Südamerika, z.B. die Maya, plötzlich werden aus Bauern Stadtmenschen mit vortschrittlichen Wissen.

Ich habe auch so meine eigene Theorie warum viele Bauwerke mit Tonnenschwere Steine gebaut wurden vorzugsweise aus Granit.
Ich denke es wurde gemacht weil die Bauwerke für die Ewigkeit sein sollten, die Nachwelt sollte diese Bauwerke sehen.
Ich denke die großen Steine wurden bewußt genommen weil man sie nicht so leicht wieder abtransportieren kann. Siehe Ägypten wo die Pyramieden als Steinbrüche hergehalten haben und dies ist bestimmt auch anderorts so gewesen.

 

Zu dem Thema Edda: Mir ist hier vor längerer Zeit ein Hörbuch von etwas über 10 Stunden in die Hände gefallen das geschichtlich um die 200.000 Jahre zurück geht. Problem an diesem Hörbuch ist, dass es von einem Rassisten geschrieben und dann vertont wurde. Er hat alles aus der germanischen Sicht erzählt und die anderen Menschenrassen als Minderwertig hingestellt. Wenn man jedoch dies außer Acht lässt, ist es eine interessante Lektüre.
Kenne jetze nicht die Story, muss sie mir mal anschauen wenn ich zeit habe.

 

Allerdings glaube ich das wir erst vor ca. 15 000 Jahren angefangen haben uns vom Jäger und Sammler langsam zum Bauern entwickelt haben und auch da erst der Fortschritt so wirklich sein Anfang nahm.

Das der Mensch schon wesentlich früher fortschrittlicher war glaube ich nicht da es zumindest ein paar Artefakte dafür geben müsste.

Zudem halte ich es für möglich das wer diesen Fortschritt erst von anderen Kräften angetrieben, gestartet wurden.

Aber allgemein ist es für mich eh schwer vorstellbar das der Mensch 200 000 Jahre umher gezogen ist und quasi kein Fortschritt erreicht hat.

Man bedenke auch das der moderne Mensch plötzlich vor ca. 35 000 Jahren seine Anfänge hatte und auch er hat fast 20 000 Jahre sich kaum weiterentwickelt und dann mit einmal ist die Entwicklung quasi explodiert.

Schaut man sich den heutigen Fortschritt an und vergleicht ihn mit damals ist dieser spektakulär. Wir haben die letzten 200 Jahre uns so schnell entwickelt wie in den 34 800 (von 35 000) zuvor.

Wer jetzt aber sagt wir haben einen Evolutionssprung gemacht, der irrt sich ganz gewaltig. Wir sind immer noch so gewalttätig wie vor 200 000 Jahren, nur die Art und Weise hat sich geändert.

Hätten wir wirklich einen Evolutionssprung gäbe es keine Kriege und keine Armut.

 

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Sucher
Gelöschter Benutzer

Re: Gott, Götter, Entstehung von Religion und Gotheiten

von Sucher am 13.12.2012 12:14

@Asterix
Genau hier sehe ich das Problem: Als Quelle gilt eine Einzelperson, nämlich Plato. Bei den anderen Forschern weiß man nicht worauf sie sich berufen, vielleicht auch auf Plato. Ich weiß von ihm nur dass er in Ägypten unterwegs war und sein Wissen von den Priestern gesammelt hat und danach schriftlich niedergelegt hat. Was wenn er sich bei Jahresangaben geirrt hat? Dann wäre die ganze Geschichtsschreibung falsch!
Dies ist der Grund wieso ich sage dass es egal ist ob es vor 4,6,8 oder was weiss ich wieviel tausend Jahren war.... Fakt ist dass es geschehen ist und mehr ist aus meiner Sicht nicht wichtig.

Beste Beispiel ist das es in Ägypten in einem Grab oder Kultstätte eine "Königsliste" gibt, gegenüber gibts nochmal eine mit genausoviele Namen die aber in der Forschung keine Beachtung finden.
Vielleicht weil es mit der "allgemein gültigen Lehrbildung" nicht überein stimmt? Es ist doch so dass etwas was nicht in das allgemein gültige passt, erst mal weg gelassen wird und nicht beachtet wird. Man macht es sich halt einfach

Zu dem Thema Edda: Mir ist hier vor längerer Zeit ein Hörbuch von etwas über 10 Stunden in die Hände gefallen das geschichtlich um die 200.000 Jahre zurück geht. Problem an diesem Hörbuch ist, dass es von einem Rassisten geschrieben und dann vertont wurde. Er hat alles aus der germanischen Sicht erzählt und die anderen Menschenrassen als Minderwertig hingestellt. Wenn man jedoch dies außer Acht lässt, ist es eine interessante Lektüre.

Wen es interessiert:
Atlantis, Edda und die Bibel als Hörbuch
Atlantig, Edda und die Bibel als .pdf

LG

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Asterix

46, Männlich

Beiträge: 484

Re: Gott, Götter, Entstehung von Religion und Gotheiten

von Asterix am 12.12.2012 22:42

Ist dir aus der nordischen Sagen- / Götterwelt die "Edda" bekannt? Handelt ja auch von diesem Thema, geht aber in der Zeit noch wesentlich weiter zurück.

Davon hab ich jetze noch nicht gehört, muß ich mal nachforschen.

Mit der Datierung von irgendwelchen Ereignissen wäre ich eh ganz vorsichtig. Diese Daten beruhen auf Thesen von irgendwelchen Forschern. Dies hat sich dann "eingebürgert", ähnlich wie die Evolutionstheorie. Für mich ist es eher wichtig dass etwas passiert ist, in welcher Form auch immer. Wann dies war, kann uns doch eigentlich egal sein. Oder?

Die Zeiten sind schon richtig, man kann sich da halt auf Plato berufen und einigen andren Forschern.
Auch das 2. Datum um ca. 6000B.C. halte ich für recht sicher, nur alles drumherum wird schon schwerer.

Super: ausführlich, erklärend und auch deine persönliche Meinung raus lesbar.

Leider nur die Kurzfassung, wenn man alles zusammenfast kommste sicher auf mindestens 10 Seiten.
Z.B. die Indischen Schriften sind sehr umfassend, auch das Ägyptische ist nicht ohne.

Nur in der Lücke zwischen 4000B.C. bis ca. 10000B.C. läßt sich nur wenig finden.

Es ist halt komisch das Plötzlich ca. 3000B.C. große Städte gibt und die Völker recht viel Macht beitzen, aber es raufen sich doch nicht 1000sende in ein paar Jahren zusammen, viele Berichte fehlen halt in dem Zeitrahmen oder einige Zeitangaben stimmen nicht.

Beste Beispiel ist das es in Ägypten in einem Grab oder Kultstätte eine "Königsliste" gibt, gegenüber gibts nochmal eine mit genausoviele Namen die aber in der Forschung keine Beachtung finden.


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Sucher
Gelöschter Benutzer

Re: Gott, Götter, Entstehung von Religion und Gotheiten

von Sucher am 12.12.2012 12:25

@ Asterix

Nachdem ich nicht unbedingt der freundlichste zu dir war in den letzten Posts, muss das hier auch mal gesagt werden:
Super: ausführlich, erklärend und auch deine persönliche Meinung raus lesbar. Rechtschreibfehler (was ja auch mal Thema war) sind diesmal Mangelware. Vielen Dank dafür.

Ist dir aus der nordischen Sagen- / Götterwelt die "Edda" bekannt? Handelt ja auch von diesem Thema, geht aber in der Zeit noch wesentlich weiter zurück.
Mit der Datierung von irgendwelchen Ereignissen wäre ich eh ganz vorsichtig. Diese Daten beruhen auf Thesen von irgendwelchen Forschern. Dies hat sich dann "eingebürgert", ähnlich wie die Evolutionstheorie.
Für mich ist es eher wichtig dass etwas passiert ist, in welcher Form auch immer. Wann dies war, kann uns doch eigentlich egal sein. Oder?

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Asterix

46, Männlich

Beiträge: 484

Re: Gott, Götter, Entstehung von Religion und Gotheiten

von Asterix am 09.12.2012 16:41

Das Problem ist das ganze in einen richtigen Zusammenhang zu bekommen der auch einen Sinn ergibt.
Es gibt viele Mythen aber auch viel erfundenes was das Ganze nicht einfacher macht.
Und ich hab 2 Daten genannt weil es eine bestätigte Sintflut vor ca. 6000Jahren gab.

 

Vor ca. 10000B.C. gibts die große Saga von Atlantis und eine Indische die eine Gemeinsame Geschichte erzählen.
Die Kurzfassung ist das Atlantis mit dem Indischen Reich im Krieg war. Zudem gab es verschiedene "Götter" zu dem Zeitpunkt die aus einen nicht genaueren bezeichneten Grund plötzlich Krieg miteinander führten. Atlantis ging unter (Naturkatastrophe oder der Krieg), wodurch genau hat Plato niedergeschrieben aber das 3. Buch ist leider verschollen. Leider gibts keine Ägyptische Urquelle mehr und so ist der Untergang leider nicht genauer beschrieben. Auch warum das Indische Reich untergegangen ist, hab ich nicht herausgefunden. Die Indischen Überlieferungen sind umfassender aber leider brechen auch sie abrupt ab oder weiß wer von euch mehr was da vor ca. 12000 Jahren passiert ist?

Am Ende könnte es aber eine große Sintflut gegeben haben, welche fast das gesammte Wissen vernichtet hat und wohl auch die meißten Menschen.

Quellen für Antike Völker:

Atlantis

Das Osiris Reich Ägypten

Karte von Piri Reis

Indien: Das Rama-Imperium

Nun gibts ein Problem mit der Datierung. Wenn man sich an die Datierung von Plato hält dann gabs Atlantis vor ca. 12000 Jahren.

 

Aber was geschah zwischen 6000 B.C. - 10000B.C. ?

Dann nochmal was geschah zwischen 6000B.C. - 4000B.C. ?

 In dem Zeitraum gibts auch einen Beweis für eine regionale Sintflut:

Bohrkerne aus dem Schwarzen Meer belegen Überschwemmung

 

 Es kann auch sein das es 2 Sintfluten gab oder mehr, allerdings bleibt das Problem mit den unterschiedlichen Daten.

Die ersten Städte gabs ca. 4000B.C. erst wieder.

Da haben wir z.B. den Gilgamesch-Epos wird zwar auf ca. 2000BC zugeschrieben aber ich denke es war weitaus älter und könnte sich stattdessen auch ca. 4000B.C. - 6000BC ereignet haben.

Die meißten Kulturen fangen alle um ca. 6000 - 4000B.C. an.

Es gibt viele Verwirrungen mit den Angaben.

Hier z.B. die Ägyptische Dynastien die von der Chronologie nicht passen.

Im übrigen glaube ich das die Pyramiden ca. 10000 B.C. entstanden sind und der ganze Pyramidenkult dann daraus erst mit der 1. Dynastie dann begonnen hat.

 

Zudem muss man wissen das wohl die eine oder andre Pyramide komplett wieder abgetragen wurde, siehe DIE VERGESSENE PYRAMIDE VON GIZEH (die Pyramiede mußte als Baumaterial herhalten).

 

Im Grunde kann man sagen es fehlen ca. 4000Jahre - 6000 Jahre Geschichte.

Wir finden Artefakte von Jägern und Sammler bis ca. 12000B.C. und dann erste Stadtgründungen ab ca. 4000B.C. , vereinzelt auch bissel früher aber die ersten großen Völker starten um ca. 3000 - 4000 B.C.; die Ägypter, Sumerer.

Alle andren fast Zeitgleich um ca. 2000-3000B.C..

Oder weiß wer mehr von euch?

 

Ist so nen bissel die Kurzfassung, bei Die Menschheit vor der Menschheit... ist es ausführlicher umschrieben.

Ferner möchte ich auch einfach mal die These der "Geschichten" in den Raum werfen. Ich persönlich glaube an Wesen von anderen Planeten und dass diese die Erde besucht haben und es immer noch tun. Wir sollten aber auch nicht vergessen dass die Völker von Atlantis, Mu und Lemurien hoch entwickelt gewesen sein sollen. Die Atlanter beispielsweise sollen ein kriegerisches /eroberndes Volk gewesen sein. Wenn diese tatsächlich so hoch entwickelt waren, kann ich mir schon vorstellen dass es für ein Volk das in Hütten "dahinfristet" (was ja in Ägypten zu dieser Zeit so gewesen sein soll) schon fast göttliche Züge annimmt. Ist ja ähnlich wie Kolumbus´ Geschichte. Dieser wurde von den amerikanischen Eingeborenen auch erst mal als göttlich angesehen... LG
Schaut man sich die Geschichte an wie Civilization aus dem nix entstanden sind ist dies gut möglich.

 

Siehe Maya, Azteken, Sumerer, Inder alle sind Sprunghaft entstanden mit vorgeschrittenen Bautechniken und Wissen.

Die haben nicht erst mit kleinen Bauten angefangen, nein die ersten Gebäude waren recht fortschrittlich und äußerst komplex.

Weltweit gibt es merkwürdige Artefakte, viele werden uns sogar verheimlicht, schätze mal es ist uns nur die Spitze des Eisberges bekannt.

Ok, vieles sollen diverse Götter darstellen, ist ja auch noch logisch, das sie aber mit heutigen „Raumfahrern" vergleichbar sind ist aber dann doch schon bissel mehr als ein reiner Zufall.

Sogar der Islam und die Bibel berufen sich auf Göttliche Begegnungen die man auch auf "Außerirdische Besucher" zurück führen kann. Oder das Gilgamesch Epos, es gibt Zahlreiche Beispiele.

Es ist sogar sehr wahrscheinlich das wir schon Außerirdischen Kontakt in der Vergangenheit hatten und das sie Einfluss auf den Menschen ausgeübt hatten.

Ich frag mich aber am meisten was zwischen dem "Krieg der Götter" (ca. 10000B.C. und 4000B.C.) geschehen ist.

 


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Sucher
Gelöschter Benutzer

Re: Gott, Götter, Entstehung von Religion und Gotheiten

von Sucher am 05.12.2012 09:49

Hallo Asterix

Ich habe mich nicht so mit diesem Thema befasst, wie du es scheinbar getan hast. Ich hätte da noch was über das ich gerne näheres wissen möchte.

Ich schätze es war vor ca. 10 000 - 12 000 oder 6000BC
Was nun? Es handelt sich hier um eine Zeitspanne von ca. 6.000 Jahren, was nach Ansicht mancher christlichen Hardliner die ganze Menschheitsgeschichte bedeutet...
In diesem Zusammenhang würde ich gerne wissen woher du das Wissen beziehst. Wenn wir mal ehrlich sind, wissen wir alle dass uns einiges an Wissen vorenthalten wird. Und gleiches spielt sich gerade in Ägypten ab. Oder magst mir klar machen dass Hawass und Konsorten nicht über den wahren Ursprung der Pyramiden / Sphinx etc. Bescheid wissen? Ich glaube eher dass die wissen was hier noch zu Tage kommen kann und das noch so lange wie möglich unterdrücken möchten.


um 10000 BC - 4000 BC. Ich halte es für möglich das es eine große Katastrophe gab wo die Menschen ca. 6000 Jahre gebraucht haben um sie zu überwinden
Könnte doch die Sintflut sein, die in fast jeder Kultur irgendwie beschrieben wird. U.a. auch der Untergang von Atlantis?


Ferner möchte ich auch einfach mal die These der "Geschichten" in den Raum werfen. Ich persönlich glaube an Wesen von anderen Planeten und dass diese die Erde besucht haben und es immer noch tun. Wir sollten aber auch nicht vergessen dass die Völker von Atlantis, Mu und Lemurien hoch entwickelt gewesen sein sollen. Die Atlanter beispielsweise sollen ein kriegerisches /eroberndes Volk gewesen sein. Wenn diese tatsächlich so hoch entwickelt waren, kann ich mir schon vorstellen dass es für ein Volk das in Hütten "dahinfristet" (was ja in Ägypten zu dieser Zeit so gewesen sein soll) schon fast göttliche Züge annimmt. Ist ja ähnlich wie Kolumbus´ Geschichte. Dieser wurde von den amerikanischen Eingeborenen auch erst mal als göttlich angesehen...

LG

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