"Die Menschheit vor der Menschheit..."

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Scrypton
Gelöschter Benutzer

Re: "Die Menschheit vor der Menschheit..."

von Scrypton am 19.05.2011 10:28

@g3m1n1:

Die Zeit ist ein Naturgesetz?
Die Konstanz von c ist ein Naturgesetz. Macht aber nichts, wenn du das nicht verstehst - ist trotzdem so :).

Wenn c doch konstant ist, wieso ist c langsamer vor einem schwarzen Loch?
Das habe ich dir erklaert. Wenn du Dinge nicht liest und nicht verstehst, ist das weder mein Problem noch das von irgendwelchen Wissenschaften - das Problem ist bei dir zu suchen.

Und vorallem....am Punkt der Singularität müsste Licht komplett stehenbleiben.
Es gibt keinen Punkt der Singularitaet... deine perspektivischen Interpretationen sind derart willkuerlich und wild, einfach nur unnoetig.
Ne Singularitaet ist unendlich klein - was darin passiert, kann man nicht erklaeren. Auch die RT scheitert an diesem Versuch.

Wenn ich 10 Jahre nicht altere, beträgt die Zeitspanne dennoch 10 Jahre.
Nein, betraegt sie eben nicht - WEIL sie relativ ist. Deine hier propagierten 10 Jahre koennte nur auf eine absolute Zeit zutreffen, die es nachweislich jedoch nicht gibt.

Fang endlich an dich zu informieren, als hier mit unsinnigen und laengst beantworteten Fragen dein Unverstaendniss auszudruecken.

Und dennoch weiss niemand, was passieren würde, wenn man Materie auf c beschleunigen könnte.
Niemand weiß wie die Welt heute aussehen wuerde, haette sich hier kein Leben entwickelt?
Na und?
Unbedeutend.

Uebrigens: Man weiß sehr wohl, was mit der Materie passieren wuerde ;).

Niemand kann sagen, was nach dem Tod passiert. Niemand weiss, ob es eine Seele gibt oder Reinkarnation.
Es spricht nur einfach nichts dafuer, es ist weder notwendig noch nachvollziehbar.
In so fern kann man hier nur von Annahmen sprechen. Doch eine Annahme ist lange nicht zu 50% wahrscheinlich/unwahrscheinlich, nur weil man weder Nachweise fuer noch gegen die Position hat.

Ich glaube nicht, dass du mich widerlegen kannst in meiner Annahme, dass es weitere intelligente Lebensformen gibt, in unendlicher Anzahl.
Da ein endlicher Raum nicht unendliche Dinge in sich aufnehmen kann, widerlegt sich deine Behauptung selbst.
Bist du im wirklichen Leben eigentlich auch so ein Tagtraeumer, der an allen Fantasien und Traeumen festhaelt?

Die Bezeichnung „Universum“ ist üblicherweise als Gesamtheit aller materiellen Dinge bzw. der Raum, in dem alle materiellen Objekte existieren, definiert. Daher kann es keine Materie bzw. Raum außerhalb des Universums geben.

Alles experimentell bestaetigt.

Stell Dir doch einfach mal vor...
Warum? Vorstellen kann ich mir so viel ich will - ich moechte jedoch nicht in Fantasien untergehen, sondern Forschen. Mir nicht irgendeine Realitaet ausmalen, sondern dieser auf den Grund gehen.
Ich kann mir auch vorstellen dass es dich nicht gibt - hab ich nichts von.

Der Mensch IST die Umwelt, genau wie jedes adere Lebewesen.
Unsinn. Umwelt -> Das, was in der Welt um etwas herum passiert.
Wieder mal Begriffsschwierigkeiten?

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g3m1n1

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Re: "Die Menschheit vor der Menschheit..."

von g3m1n1 am 19.05.2011 09:59

@Weirdo

Krasse Bilder. Die Schuld der jeweiligen Regierungen, ja.
Die Schuld des Menschen an sich? Nein.

Die Natur könnte doch diese Lebewesen ebenfalls mit Intelligenz ausstatten. Wieso
isst ein Vogel Müll? Weil er es nicht besser weiss.

Ungerecht? Ja. Im Sinne der menschlichen Ethik / Moral.
Aber die Natur handelt anders.

Das ist kalt und grausam, aber die Natur ist weder gut noch böse. Lediglich
der Mensch hat Definitionen dafür entwickelt.

Wir können die Meere verschmutzen, wir können aber auch dafür sorgen, dass sie sauber
bleiben und gewisse Tierarten länger leben, als die Natur es vorgesehen hat.

Wir helfen kranken Tieren und benachteiligten, welche ohne uns niemals überleben könnten
in freier Wildbahn. Man könnte sagen, wir greifen in die Natur ein. Aber wie soll das gehen, wenn
wir selbst aus ihr entstanden sind ?!

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weirdo
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-, Weiblich

Beiträge: 2046

Re: "Die Menschheit vor der Menschheit..."

von weirdo am 19.05.2011 09:11

Ob wir nun die Bausteine anders zusammensetzen oder nicht, ist dabei vollkommen egal.

Aber ganz und gar nicht!





Verschmutzung findet kaum statt? Du lebst auf einem anderen Planeten?

Alles Wissen ist vergeblich ohne die Arbeit, und alle Arbeit ist sinnlos ohne die Liebe. [Khalil Gibran]

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g3m1n1

41, Männlich

Beiträge: 314

Re: "Die Menschheit vor der Menschheit..."

von g3m1n1 am 19.05.2011 09:01

@Kouta

Der Mensch ist nicht die Natur :) und wir leben auch nicht mit ihr.
Wir passen die Natur an uns an, wir leben nicht im Einklang damit und werden es vorerst auch nicht.
Wir sind von vorn bis hinten unnatürlich. Was wir herstellen ist zum teil unnatürlich. Die Verschmutzung usw usv ist ebenfalls nicht natürlich.
Würden wir im Einklang leben, dann würden wir nichts synthetisch herstellen, es nicht nutzen und auch nicht verbreiten.
Usw.


Wie sind absolut natürlich. Alles was wir herstellen, besteht aus natürlichen Stoffen. Ob wir nun die Bausteine
anders zusammensetzen oder nicht, ist dabei vollkommen egal.

Verschmutzung findet kaum statt...es sei denn man schenkt der Klima-Religion Glauben ;)
Was denkst du was die Natur macht, wenn mal wieder ein Vulkan ausbricht....

Der Mensch ist in allem der Natur unterworfen. Wenn sie möchte dass wir Kunststoff herstellen können, dann ist das so. Wir wurden zu dem gemacht, was wir sind bzw. wir haben uns zu dem entwickelt.

Das was du meinst, ist ein Primatenleben, in welchem man sich selbst einschränkt. Das sehe ich nicht als natürlich an, weil wir unsere Fähigkeiten (in dem Fall naturgegeben), nicht nutzen würden. Dennoch haben wir sie entwickelt.

Man könnte auch sagen, die Natur hat uns befördert und gab uns die Möglichkeit, kreativ in ihr zu wirken... und destruktiv. Das alles ist aber vollkommen im Einklang. Wir gehören genauso zur Natur, wie ein Stein oder eine Schlingpflanze.

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Kouta

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Beiträge: 74

Re: "Die Menschheit vor der Menschheit..."

von Kouta am 19.05.2011 01:20

@ scrypton

Wieso bist du der Annahme, dass es unwahrscheinlich ist, dass es intelligentes leben auf anderen Planeten gibt ?
Nur weil ein Wissenschaftler darüber einer Hypothese aussprach ? Die zum teil sowieso denken, der Mensch ist das maß aller Dinge.
Wenn man allein mal darüber nachdenkt, wie lang bzw kurz es uns Menschen gibt und wie Jung die erde ist, dann muss man doch allein schon deswegen daran zweifeln.
Wenn man daran glaubt, dass es Evolution gibt, dann ist man dazu genauso in glauben, dass es auch intelligentes leben auf anderen Planeten gibt. Was die Natur hier kann, wieso nicht auch woanders und früher ?
Oder meinst du die Natur gibt es nur hier ?
Du bist überzeugt, dass die Evolution so statt fand wie es geschriebenes steht. Dann musst du mir aber auch zustimmen, dass wenn es die Evolution gibt der Mensch sich nicht mehr weiterentwickeln wird.
Denn was brauchen wir noch ? Nichts. Wir machen alles damit wir so bleiben wie wir sind und das recht erfolgreich.
Des weiteren kann man keine Intelligenz bzw Wissens Steigerung als Evolution bezeichnen, sodass wir immer so bleiben wie wir sind.

Eine frage, was war vor dem Urknall ? Dass das Universum endlich ist ist klar, aber was kommt nach dem ?
Was kommt nach dem Raum und was war davor ?
Es gibt einige Thesen darüber bzw theorien, doch schließlich wissen wir rein garnichts.

@ gemini

Der Mensch ist nicht die Natur :) und wir leben auch nicht mit ihr.
Wir passen die Natur an uns an, wir leben nicht im Einklang damit und werden es vorerst auch nicht.
Wir sind von vorn bis hinten unnatürlich. Was wir herstellen ist zum teil unnatürlich. Die Verschmutzung usw usv ist ebenfalls nicht natürlich.
Würden wir im Einklang leben, dann würden wir nichts synthetisch herstellen, es nicht nutzen und auch nicht verbreiten.
Usw.

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g3m1n1

41, Männlich

Beiträge: 314

Re: "Die Menschheit vor der Menschheit..."

von g3m1n1 am 19.05.2011 00:00

Und wieder sind es einfache Fantasien die du von dir gibst. Doch was du denkst, ist dabei einfach unerheblich und nicht wahrheitsfindend. In etwa so, wie meine Nichte sich jedes Jahr ganz arg freut, weil sie denkt, das Christkind kommt wieder - und spaeter der Osterhase.


Ich glaube nicht, dass du mich widerlegen kannst in meiner Annahme, dass es weitere intelligente Lebensformen gibt, in unendlicher Anzahl.

Abgesehen davon ist es eine wasserdicht bestaetigte Tatsache, dass das Universum NICHT unendlich, sondern endlich ist. Demzufolge kann es weder unendlich viele Planeten, noch unendlich viele Lebewesen geben.
Jede dazu widerspruechliche Aussage ist solange duemmlich, bis sie untermauert wird.


Wie bitte?

Wer kam denn bitteschön auf sowas?

Eine Ameise auf einem schwerelosen Fussball wird auch sagen, dass das Universum (die Balloberfläche) unendlich ist, obwohl sie keine Ahnung hat was ausserhalb existiert.

Sprichst du davon? http://www.ingenesist.com/wp-content/uploads/2008/12/theknownuniverse1.gif

Das ist das bekannte Universum. Stell Dir doch einfach mal vor, zwischen unserem bekannten Universum und einem weiteren, existiert ein Gürtel voller schwarzer Löcher und eine Spanne von ein paar Quadrillionen Lichtjahren.

Wer bitte sagt, dass das Universum endlich ist und wieso? Das widspricht doch komplett einer Raumdimension. Was soll an der Aussenseite sein? Oder sollte sich das verhalten wie auf einem Ball in Schwerelosigkeit, oder einem Kreis?

Benenne Dinge nicht als unsinnig, nur weil du sie nicht nachvollziehen kannst.
Die Natur haette uns und Leben ueberhaupt grundsaetzlich nicht entstehen lassen muessen. Wuerde nichts zur Sache tun.


Wieso sollen wir mehr Wert gewesen sein, als der Dodo?
Die Natur wirft ein paar Dinge in den Pool und guckt, wer es aus dem Wasser schafft.

All die tollen Dinge welche wir bekommen haben, hat nicht einmal im Entferntesten ein anderes Lebewesen bekommen. Das ist da Problem.

Das ist falsch. Der Mensch hat sich praktisch garnicht angepasst an diesen Planeten, eben, weil er es nicht musste dank der intelektuellen Faehigkeiten. Der Mensch passt die Umwelt schon sehr lange an sich selbst an, nicht umgekehrt - der evolutionaere, selektive Druck bezueglich "Mutter Natur" ist fuer uns schon lange kein Hinderniss mehr fuer irgend etwas.


Der Mensch IST die Umwelt, genau wie jedes adere Lebewesen.

Ja, und zwar die Natur. Von einer "Erschaffung" wuerde ich dabei jedoch Abstand halten...


Wieso wehrst du dich immens gegen die Möglichkeit, dass es weiterenwickelte Wesen in dieser Dimension gibt?
Das kenne ich sonst nur von streng gläubigen Menschen.

Manchmal denke ich, es ist egal woran man glaubt. Wissenschaft / Religion... beides nimmt in gewissem Maße Freiheit.

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g3m1n1

41, Männlich

Beiträge: 314

Re: "Die Menschheit vor der Menschheit..."

von g3m1n1 am 18.05.2011 23:46

Zwischen Glauben und Wissen besteht jedoch ein gewaltiger Unterschied.
Die Zeit ist ein Naturgesetz, ebenfalls die Lichtgeschwindigkeit als Konstante. Weder unterliegt das eine dem anderen noch umgekehrt.


Die Zeit ist ein Naturgesetz? Eher eine Interpretation.
Wenn c doch konstant ist, wieso ist c langsamer vor einem schwarzen Loch?
Wenn ein Photon keine Masse hat, wie kann es angezogen werden durch Gravitation?

Und vorallem....am Punkt der Singularität müsste Licht komplett stehenbleiben. Wie soll das gehen,
wenn ein Photon keine Ruhemasse hat? Worin liegt dann die Geschwindigkeit?

Fuehre das mal anhand einer konkreten Definition aus, bitte.


1. Die Zeit schreitet immer voran.
2. Die Zeit läuft nie rückwärts.

Von mir aus auch... die Zeit für Materie erhöht sich in jedem Moment um 1.

Biologische Prozesse haben damit nichts zu tun. Wenn ich 10 Jahre nicht altere, beträgt die Zeitspanne dennoch 10 Jahre. Das ist das "Sein".

Alles, auch Licht, ist der Zeit unterlegen. Ohne Zeit kein Licht und keine Geschwindigkeiten. Gar nichts.

Beim Stillstand meinst du? Ja und nein.
Zum einen kann materieles nicht c erreichen, bei den Beispielen von auf Lichtstrahlen reitenden Menschen handelt es sich einfach nur um versinnbildlichte Darstellungen - zum anderen wuerde, selbst wenn, das Atom nicht zerfallen. Wie gesagt: Stillstand, das schließt jedwede Veraenderung aus.


Und dennoch weiss niemand, was passieren würde, wenn man Materie auf c beschleunigen könnte. Niemand.
Alles nur Theorie.

Annehmen kannst du, wie schonmal erwaehnt, so viel du willst. Du kannst auch annehmen dass du nach dem Tod Verstorbene wieder siehst - oder dass du wiedergeboren wirst, als Mensch oder als Tier. Annehmen kannst du alles.
Doch bleibt es dabei: Mit der Realitaet hat das alles deshalb noch nichts zu tun.


Niemand kann sagen, was nach dem Tod passiert. Niemand weiss, ob es eine Seele gibt oder Reinkarnation.
Deshalb kannst auch du nur annehmen, das das mit der Realität nichts zu tun hat. Oder sehe ich das falsch?

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Scrypton
Gelöschter Benutzer

Re: "Die Menschheit vor der Menschheit..."

von Scrypton am 18.05.2011 21:45

@g3m1n1:

Ich denke, es gibt unendlich viele Planeten und unendlich viele Lebewesen, auch intelligente.
Und wieder sind es einfache Fantasien die du von dir gibst. Doch was du denkst, ist dabei einfach unerheblich und nicht wahrheitsfindend. In etwa so, wie meine Nichte sich jedes Jahr ganz arg freut, weil sie denkt, das Christkind kommt wieder - und spaeter der Osterhase.

Abgesehen davon ist es eine wasserdicht bestaetigte Tatsache, dass das Universum NICHT unendlich, sondern endlich ist. Demzufolge kann es weder unendlich viele Planeten, noch unendlich viele Lebewesen geben.
Jede dazu widerspruechliche Aussage ist solange duemmlich, bis sie untermauert wird.

Ich personifiziere die Natur nicht. Aber die Natur unterliegt gewissen Gesetzen und wenn wir die Tiere anschauen, dann haben sie meist Eigenschaften, welche prakmatisch den Gegebenheiten angepasst sind. Beim Menschen z.B. macht die Mutation bezüglich Kunst,Kreativität überhaupt keinen Sinn.
Sag mal, mein Guter: Was genau weißt du eigentlich ueber die Entwicklung des Menschen? Welche Wege schlug die Evolution ein, was war er vor den 'Homo'-Gattungen? Informiere dich - oder wundere dich nicht dank der schlichten Wissensluecken, weshalb du nicht verstehst, warum der Mensch (bzw. die Stufen vorher) auf die Entwicklung des Gehirns angewiesen war und NICHT warten konnte, bis ihm ploetzlich wieder ein dickes Faell waechst usw...
Ebenfalls ist bezueglich der Genetik und etlichen Homologien auch mehrmals eindrucksvoll dargelegt worden, dass das Gehirn einer jeden Art sich am schnellsten WEITERentwickeln KANN.

Es hieß dabei einfach: Entweder aussterben oder steigern der Intelligenz. Ein Gluecksfall wohl, dass wir Glueck hatten (welch ein Wortspiel).
Die kulturellen Fortschritte des Menschen sind auch auch ganz gut offengelegt, angefangen beim entwickeln von Jagdwaffen bis hin zur Herstellung erster Kleidungsstuecke, der Entdeckung des Feuers... usw. usw.

Mit der Intelligenz steigt auch das Bewusstsein - das ist ebenfalls nichts neues. Die intelligentesten Tiere wie Delphine, bestimmte Affen usw. haben auch ein sehr viel ausgepraegteres Bewusstsein als andere Tiere, haben ein Existenz/Ich-Gefuehl.

uns aber die "Augen zu öffnen" durch ein Bewusstsein, ist unsinnig.
Benenne Dinge nicht als unsinnig, nur weil du sie nicht nachvollziehen kannst.
Die Natur haette uns und Leben ueberhaupt grundsaetzlich nicht entstehen lassen muessen. Wuerde nichts zur Sache tun.

der Mensch ist das am besten angepasste Lebewesen auf dieser Erde.
Das ist falsch. Der Mensch hat sich praktisch garnicht angepasst an diesen Planeten, eben, weil er es nicht musste dank der intelektuellen Faehigkeiten. Der Mensch passt die Umwelt schon sehr lange an sich selbst an, nicht umgekehrt - der evolutionaere, selektive Druck bezueglich "Mutter Natur" ist fuer uns schon lange kein Hinderniss mehr fuer irgend etwas.
Ebenfalls existieren wir selbst noch garnicht lange. Uns gibts seit ~200.000 Jahre, andere Lebewesen hier gibt es schon um ein vielfaches laenger. Und sicher ist: Wir werden auch nicht die letzten sein, die aussterben werden.
Spaetestens wenn der Sonne ihr 'Saft' ausgeht, wirds enden.

Der Regenwurm kann nicht fliegen, baut keine Flugzeuge, kann keine Gärten pflanzen oder Tiere züchten.
Und das soll nun was belegen?

Irgendetwas kann Planeten erschaffen, intelligentes Leben züchten, Galaxien vernichten etc.
Ja, und zwar die Natur. Von einer "Erschaffung" wuerde ich dabei jedoch Abstand halten...

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g3m1n1

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Beiträge: 314

Re: "Die Menschheit vor der Menschheit..."

von g3m1n1 am 18.05.2011 20:32

Glaubst du eigentlich auch an Gott? Deiner Aussage muss es ja alles geben, was man sich so vorstellen kann. Sogar einen allmaechtigen Gott, der einen Stein erschafft, den er selbst nicht mehr heben kann. Hmm...


Klar...wieso nicht?

Nenn mir einen guten Grund, wieso es das nicht geben sollte :)
Wenn es einen Grund gibt, gibt es einen Sinn. Und dann frage ich dich, was vor dem Urknall war, ob das Universum unendlich ist, woher die Existenz kommt und wieso sie entstanden ist.

Das naechste Problem ist: Genetisch veraendert von dem, Experimente durchgefuehrt von wem?
Und falls die Antwort derart utopisch mit 'Außerirdischen' sein sollte, so waere die naechste Frage, wie denn die entstanden sind? Auch durch Experimente anderer? Das wuerde zu einer unendlichen und nicht aufloesbaren Regression fuehren - wie bei Gott :).


Es muss nicht alles auflösbar sein. Es könnte immer weitergehen, unendlich.

Ich verstehe aber den Gedanken dahinter. Ich sage nicht, dass es so sein muss. Ich sage nur, dass ich den Menschen nicht als prakmatische Evolution sehe, sondern als Sonderling.

Und nein, ich glaube nicht an die Religionen oder eine Gottheit in dieser form. Dennoch lasse ich mir die antwort offen. Ich habe einfach kein Wissen darüber, ob es nicht vielleicht doch stimmt.

Diese "Hypothese" scheitert bereits dort. Wieder einmal.


Das sehe ich nicht so.
Keines. Ich wuesste jedoch auch nicht, dass ein anderes Tier an die menschliche Intelligenz heran kommt.
Ob es sonst wo im Universum gleich intelligente Lebewesen gibt, noch intelligentere - oder ueberhaupt Leben - das weiß man nicht. Fuer LEBEN spricht viel, fuer ebenfalls hoch intelligentes Leben jedoch weniger, eher dagegen.


Woher will der Mensch denn wissen, wieviele Planeten intelligentes Leben bilden können?
Ich denke, es gibt unendlich viele Planeten und unendlich viele Lebewesen, auch intelligente.

Ich glaube, dass die Raumdimension, wie auch alle anderen, nie eingeschränkt sind, da die Existenz nicht eingeschränkt ist.

Du meinst also, die Natur wuerde irgend etwas denken, haette also ein Ziel? Die Natur zu personifizieren wuerde mich jetzt schon arg wundern, wenn du vorhaettest.


Ich personifiziere die Natur nicht. Aber die Natur unterliegt gewissen Gesetzen und wenn wir die Tiere anschauen, dann haben sie meist Eigenschaften, welche prakmatisch den Gegebenheiten angepasst sind. Beim Menschen z.B. macht die Mutation bezüglich Kunst,Kreativität überhaupt keinen Sinn. ebensowenig das in dieser Form existierende Bewusstsein.

Weil GERADE unser Gehirn dafuer Sorge trug, nicht ausgestorben zu sein. Wir hatten sonst nichts zu bieten, waren langsam und schwach. Zumal der Mensch auch niemals aus dem Affen hervorging. Der Affe sowie der Mensch hatte jedoch die selben Vorfahren, daran ist ebenfalls nichts außergewoehnliches zu finden.
Warum also haette der Mensch kein Mensch, sondern auch ein Affe werden sollen? Dann koennte ich auch fragen, warum der Vogel ein Vogel und kein Saeugetier wurde. Ergibt das fuer dich Sinn?


Mutter Natur hätte uns stärker machen können, wie sie es bei vielen anderen Tieren machte. Oder schneller. Sie hätte uns mit vielen Attributen versehen können.... uns aber die "Augen zu öffnen" durch ein Bewusstsein, ist unsinnig.

Ohne weiteres hätte man den Menschen doch kräftiger machen können....in Richtung "Bigfoot" von mir aus.... oder Werwolf :) Wir könnten alle grüne Hulks sein.

Die Intelligenz zu fördern halte ich nicht für prakmatisch.

Ich gehe sogar noch weiter.... der Mensch ist das am besten angepasste Lebewesen auf dieser Erde.
Eine Bakterie etc. ist relativ "machtlos". Ihren Umständen angepasst, aber nicht mehr.
Ich bin mir sicher, dass es zwingend "omnipotente" Wesen geben muss, da es im Raum das kleinste und größte gibt.

Der Regenwurm kann nicht fliegen, baut keine Flugzeuge, kann keine Gärten pflanzen oder Tiere züchten.

Der Mensch kann das.

Irgendetwas kann Planeten erschaffen, intelligentes Leben züchten, Galaxien vernichten etc.

Der Mensch ist mit Sicherheit nicht das Ende des möglichen in der 3. Dimension.

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Scrypton
Gelöschter Benutzer

Re: "Die Menschheit vor der Menschheit..."

von Scrypton am 18.05.2011 18:15

@g3m1n1

TextWäre es denn nicht denkbar, dass sich eine Urform damals vom Affen abgespaltet hat (oder vom Schwein) und diese dann genetisch verändert wurde, nicht auf Grund von Evolution, sondern von Experimenten?

Ich wüsste nicht, wie man das ausschliessen könnte.
Ausschließen laesst sich dieser Gedanke ebenso wenig wie der, dass Gott hier und dort direkt eingegriffen hat. Das heißt jedoch nicht, dass diese Tatsache fuer diesen Gedanken spricht.

Glaubst du eigentlich auch an Gott? Deiner Aussage muss es ja alles geben, was man sich so vorstellen kann. Sogar einen allmaechtigen Gott, der einen Stein erschafft, den er selbst nicht mehr heben kann. Hmm...

Das naechste Problem ist: Genetisch veraendert von dem, Experimente durchgefuehrt von wem?
Und falls die Antwort derart utopisch mit 'Außerirdischen' sein sollte, so waere die naechste Frage, wie denn die entstanden sind? Auch durch Experimente anderer? Das wuerde zu einer unendlichen und nicht aufloesbaren Regression fuehren - wie bei Gott :).
Diese "Hypothese" scheitert bereits dort. Wieder einmal.

Wir könnten wenn wir wollten, alle Löwen, alle Elefanten, alle Gürteltiere etc. umbringen.

Welches Tier hat diese "Macht", Dinge zu erschaffen oder zu zerstören?
Keines. Ich wuesste jedoch auch nicht, dass ein anderes Tier an die menschliche Intelligenz heran kommt.
Ob es sonst wo im Universum gleich intelligente Lebewesen gibt, noch intelligentere - oder ueberhaupt Leben - das weiß man nicht. Fuer LEBEN spricht viel, fuer ebenfalls hoch intelligentes Leben jedoch weniger, eher dagegen.

Wo ist das besonders intelligente Tier, welches sich von den anderen in dieser Deutlichkeit abhebt?
Ein Gehirn braucht jedes Tier. Flügel haben nur Vögel. Gürteltiere rollen sich ein.
Zu Anfangs waren wir alles nur Mikroben blabla, dann Fische, Amphibie, Reptil usw. (die Entwicklung vom Fisch zum Reptil ist sogar erstaunlich gut belegt) - es hat sich also sehr viel entwickelt. Vieles, was aus der Evolution hervorging verschwand, anderes besserte sich an, funktionierte sich um.
Bei uns war eben das Gehirn an der Reihe. Daran ist erstmal nichts außergewoehnlich.

Wieso hat die Natur bzw. die Evolution gedacht.... ach, was solls....der Mensch kriegt die Gabe, meine Arten auszulöschen oder zu züchten....lassen wir ihn auch noch Musik hören und mich verschönern...?!?!
Du meinst also, die Natur wuerde irgend etwas denken, haette also ein Ziel? Die Natur zu personifizieren wuerde mich jetzt schon arg wundern, wenn du vorhaettest.

Wenn es nur ums Überleben geht in der Natur, wieso sind wir dann nicht einfach Affen geworden / geblieben?
Weil GERADE unser Gehirn dafuer Sorge trug, nicht ausgestorben zu sein. Wir hatten sonst nichts zu bieten, waren langsam und schwach. Zumal der Mensch auch niemals aus dem Affen hervorging. Der Affe sowie der Mensch hatte jedoch die selben Vorfahren, daran ist ebenfalls nichts außergewoehnliches zu finden.
Warum also haette der Mensch kein Mensch, sondern auch ein Affe werden sollen? Dann koennte ich auch fragen, warum der Vogel ein Vogel und kein Saeugetier wurde. Ergibt das fuer dich Sinn?

Evolution ist schlichte Anpassung im Spiel von Mutation und Selektion. Wer benachteiligt ist, stirbt aus - wer Vorteile hat, setzt sich durch, ist der Gewinner, der staerkere... und gibt seine, mehr, Gene weiter.

Wieso sollte die Natur uns mit diesem Intellekt versehen?
Gegenfrage: Warum nicht?

Weder Archaeologisch noch Pantheologisch - und was noch viel wichtiger ist, auch genetisch nicht - lassen sich deine Gedankengaenge nachvollziehen oder bestaerken. Es spricht absolut nichts dafuer und doch so vieles dagegen.
Die Evolution ist ja uebrigens auch niemals beendet. Wer davon ausgeht, der Mensch ist Mensch und somit perfekt und bleibt Mensch so wie er ist bis in alle Ewigkeit, der hat selbst die grundlegensten Prinzipien der ET noch nicht verstanden.

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