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khaos
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Re: Satellit Selbst bauen

von khaos am 08.07.2010 16:17

@masterx: Die Platinenherstellung, -planung und die Programmierung der Chips ist nicht mal sonderlich schwer.
Ich fluche zwar Tag ein und Tag aus weil ich zur Zeit aus Forschungsgründen einen Roboter programmiere, aber dennoch: wenn man den Dreh einmal raus hat ist's okay.

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khaos
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Re: Ölpest: Übersteigt Schätzungen ums zehnfache!!!

von khaos am 08.07.2010 12:09

Natürlich wird das ganze Öl auch hier her nach Europa befördert, das macht der Golfstrom ganz von alleine und sehr zuverlässig.

Aus meiner persönlichen Sichtweise finde ich das mit den Tieren jetzt aber auch schon wieder etwas skurril:
Menschen essen Tiere was für sie nicht schlimm ist, wenn Tiere dann vermutlich genauso grausam durch Öl sterben müssen ist es schlimm - beides von Menschen ausgelöst jedoch.


Aber zurück auf das Thema:
CNN Reporter, Anderson Cooper, berichtete nun das es seit Neustem für Journalisten, Reporter, etc. verboten ist den Aufräum- und Auffangmaßnahmen, den Geräten, den Schiffen und allem zu nahe zu kommen.
Es blühen eine 40.000 Dollar Strafe und desweiteren eine Anklage aufgrund eines schweren Verbrechens.

Ein weiterer Fall bei dem es auch mal wieder dazu kommt das das Grundgesetz eines jeden Menschen eingeschränkt wird und sich niemand wehrt.
Ein Grundrecht der amerikanischen Bill of Rights ist die Redefreiheit, wie wir sie auch aus Deutschland kennen.
Doch was hilft uns Redefreiheit wenn wir dafür bestraft und eingesperrt werden wenn wir Bilder von verschmutzten Stränden machen wollen oder leidende Tiere um diese der Öffentlichkeit zu präsentieren.

[Quelle]

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khaos
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Re: Ende der Geheimhaltung?

von khaos am 08.07.2010 09:20

Die feindliche Art, welche auf Materie aus ist ( Ausbeutung, Rohstoffe, Experimente etc. ) wird immer unterlegen sein, da sie gegen das Leben handelt.


Das solltest du dann jedoch wesentlich genauer ausführen:
Technologisch wären Sie durchaus nicht unterlegen sondern weit voraus; ich denke nicht das man mit einem reinen Herzen gegen eine Strahlenimpulskanone ankommen würde, mal so rein faktisch.
Natürlich sind Sie dann seelisch und dergleichen einer Rasse die Ausbeutung und dergleichen nicht braucht weitaus unterlegen.

Aber sehen wir es mal nicht makroskopisch sondern im Mikrokosmos der uns zur Verfügung steht: Planet Erde.
Wenn ich mir so die Wirtschaft anschaue dann muss ich leider zugeben das diese fast nur noch auf Ausbeutung aufbaut, ohne diese würde Sie in kleinen Teilen zusammenbrechen.
Mag jetzt etwas überspitzt klingen für manche, aber ja: Politik basiert auch auf Ausbeutung.
Es gäbe hier noch mehr Fälle wo dies zutreffen würde, aber allein daran sieht man - es basiert ja selbst bei uns darauf - ob das manche wollen oder nicht sei hier dahingestellt.

Jedoch gibt es dann natürlich auch, wie hier auf diesem Planeten auch, die Guten.
Und im Endeffekt wollen Sie beide nur das gleiche - ihre Wege sind jedoch verschieden.

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Re: Satellit Selbst bauen

von khaos am 08.07.2010 08:36

Wie schon vorher verlinkt - Google hat den Lunar X Prize ausgerufen und zahlt der Mannschaft die es als erstes mit einer selbst entworfenen Rakete schafft einen Satelliten und Roboter zum Mond zu schicken und darauf zu landen 4 Millionen.
Zusatzpreise wären da z.B. das finden von Wasser, 500 Meter auf der Mondoberfläche rumfahren, Fotos, Videos, Fotos von den Apollo Landestellen machen, etc.

Ah und nein, ich bin kein Physiker ;)

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Re: Satellit Selbst bauen

von khaos am 06.07.2010 20:46

So viele Fragen, ... ich versuch mal alles zu beantworten.

Propeller klar: geht nur solang du einen Widerstand durch Atmosphäre hast, das gleiche gilt natürlich für Heliumballons.
Diese können jedoch sehr hoch steigen. Man bedenke z.B. Ozon, also O_3 ist wesentlich schwerer als Helium.
O hat ungefähr 16 u, also *3 sind wir bei knappen 48 u. Helium hingegen ist wesentlich leichter mit 4 u.
Aufgrund der Edelgaskonfoguration macht es auch nicht so leicht Verbindungen wie etwas He_2 oder dergleichen.
Das heißt hiermit könnte man schon ziemlich weit hinaufsteigen.

"Todpunkte" gibt es meiner Meinung nacht nicht; es kommt natürlich immer darauf an wie du sie fast:
Todpunkt Atmosphäre: ich würde mal flink tippen bei knapp 80 km Höhe, da hier der kaum Atmosphäre mehr vorhanden ist.
Todpunkt Gravitation: Hier kann man natürlich verfeinern: Erde, Sonne, Galaxie; es kommt hier lediglich auf den Bezugspunkt an. Dies hängt jedoch mit den anderen Fragen wie Antrieb, etc. zusammen.

Es muss auch nicht unbedingt sein das dein Satellit wieder in die Erdatmosphäre eintritt, genau das ist es ja, der Ausgleich zwischen Pental- und Zentrifugalkraft der Satelliten in Ihrern Bahn hält; folglich wenn sich beides ausgleicht und dein Objekt mit keinem anderen kollidiert wirst du auf immer und ewig in der Umlaufbahn bleiben; wenn wir hier gewisse Faktoren wie Magnetfeldschwankungen etc. mal außen vor lassen.

Die Geschwindigkeit die du mit einem Home-made Antrieb erzielen kannst weis ich nicht und kann ich nicht abschätzen; hab noch nichts ins Weltall geschossen ;)
Aber gewisse Faktoren können dies natürlich beeinflussen, z.B. die mitgeführte Treibstoffmenge, welche und wie viele Swing-By Manöver führst du an welchen Planeten z.B. durch, etc.
Wobei ich für mich sagen würde ein Treibstoffantrieb wär relativ ineffizient, besser wäre hier Ionenantrieb, wo wir wieder bei der Sache wären wie man an die Stoffe rankommt.
Es gäbe zwar SEP (Solar Electric Propulsion) jedoch brauchst du da auch Stoffe an die du als Normalo nicht rankommst, ausserdem wren die Solarzellen die du brauchst eigentlich unbezahlbar da hier die neuste der Neuen Generationen von Nöten wäre (z.B. Triple-Junction-GaInP2 mit einem Wikrungsgrad von 27%) und selbst das ist dann schon eine mehr als ordentliche Geldschleuder.
Desweiteren treten hier noch weitere Schwierigkeiten wie etwa die genaue Regulierung der Eletronenzufuhr zum austretenden Strahl auf damit dieser neutralisiert wird, damit er nicht zu deiner Sonde zurückkehrt; das wäre relativ ineffizient dann ;)

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Re: Satellit Selbst bauen

von khaos am 06.07.2010 18:32

Hm,
ne ja schön und fein das der Mond immer die selbe Seite zuwendet, er ist jedoch nicht geostationär weshalb du immer nur für eine Hälfte des Planeten dann eine Übertragung zur Verfügung stellen könntest.
Von daher würde das Konzept nicht ganz aufgehen ;)

Mal ganz davon abgesehen .... knappe 300.000 km Entfernung, das wären 2 Sekunden Signal hinschicken und wiederbekommen, weist du was DAS bei einer Fußball-WM ausmacht :D

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Re: Ölpest: Übersteigt Schätzungen ums zehnfache!!!

von khaos am 06.07.2010 17:55

Wenn es sich bewahrheitet das es auch noch Risse im Untergrund gibt dann weis ich nicht inwieweit die Platte dann hilft;
an und für sich eine gute Idee.
Ein Weg wäre hier ja die Glocke die drüber gestülpt werden sollte mit der man dann leicht das austretende Öl abfangen könne. Bei der Menge die jedoch täglich austritt ist das meiner Meinung nach kaum zu bewältigen.

Ah, und das nächste Festland wäre New Orleans, circa 70 Meilen davon entfernt.

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Re: Satellit Selbst bauen

von khaos am 06.07.2010 17:43

Er sprichst du davon das die EL500 eine Kamera ist, was korrekt ist und dann sagst du es sei ein Satellit, bisschen widersprüchlich.

Und der Sinn von Mond mitsamt Fernsehprogramm entzieht sich auch meinem Verständnis ...
Oder lediglich nur meinem Verstand.

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Re: Satellit Selbst bauen

von khaos am 06.07.2010 16:14

Bring genug Geld mit dann lässt sich da schon etwas machen.

Antrieb:
Raketenantrieb oder ganz fortschrittlich Ionenantrieb.
Raketenantrieb wird dich einiges kosten, wenn die Zahlen noch stimmen die ich im Kopf habe kostet 1 kg Nutzlast 10.000$.
Ionenantrieb würde für dich als Privatperson nicht in Frage kommen da du, je nach Verfahren, entweder radioaktives Material brauchst oder z.B. Xenongas oder Quecksilber, wofür man eine Laborbestätigung braucht das man damit arbeiten darf.
Und es wird dir sicherlich niemand mitbestellen sowas wird alles festgehalten und man kann aufgrund der Zusammensetzung der gelieferten Stoffe feststellen von wo es herkommt, etc. pp.

Mal ganz von der Technik abgesehen. Du müsstest eigene Platinen entwickeln die z.B. auch diese Temperaturen und Temp.-Schwankungen aushalten. So ein Fly-by zum Mond zerrt schon ordentlich an der Technik. Und ich will nicht unbedingt der Arme Hund sein der diese Technik dann auch noch Programmieren sollte.

Eine andere Sache wären die Kameras, wenn du gute Aufnahmen machen willst, dann brauchst du natürlich auch die richtige Ausrüstung dafür, hier mal als Beispiel die Kamera die beim LRO mit dabei war: LROC.
Auflösung CMOS Chips, Preise das steigt da ins gigantische.

Die Übertragung selbst dürfte aufgrund der Nähe gar nicht einmal das Problem sein; da kommt noch mehr als genug an.

Was da vielleicht interessant für dich wäre ist der Lunar X Prize

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Re: Ölpest: Übersteigt Schätzungen ums zehnfache!!!

von khaos am 06.07.2010 16:00

Darf's ein bisschen mehr sein?

Die Idee, anfangs von den Russen angebracht, das Ölbohrloch einfach mit der Explosion eines atomaren Sprechkörpe zu verschließen bekommt nun auch auf Seiten der Amerikaner immer mehr Aufwind.

Die Russen haben darin bereits Erfahrung, wie Albert Wasiljew einräumt; seinerseits russischer Experte auf dem Gebiet.
Laut seinen Angaben haben die Russen diese Methode schon bei sechs Gasquellen verwendet um sie in den Griff zu bekommen; und das sogar 3 bis 4 mal erfolgreich!

Nordyke, US Forscher, bekräftigt das ganze auch noch: Die bei der Sprengung austretende Strahlung einer Bombe mit der doppelten Größe wie damals gegen Hiroshima sei vernachlässigbar und nicht so gravierend wie das austretende Öl.


Also, noch ein bisschen Radioaktivität zum Cocktail hinzu? Schadet sicherlich nicht.

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