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Re: Revolution Weltweit
from weirdo on 10/15/2011 12:00 PMIch bin jetzt seit bald 30 Jahren "renitent" und werde nicht einknicken. Dieses Mal habe ich ein ganz "grosses" Gefühl - wohl, weil es sich über die ganze Welt zieht (aktueller Stand: 951 Städte in 82 Ländern).
Also, wer heute noch nichts sonst vorhat:
https://fast-geheim.yooco.de/events/event.198296-demo_echte_demokratie_jetzt.html
Alles Wissen ist vergeblich ohne die Arbeit, und alle Arbeit ist sinnlos ohne die Liebe. ♥ [Khalil Gibran]
Re: Themenbezogene Musik (-videos)
from weirdo on 10/15/2011 11:20 AM15october.net
You can fool some people sometimes,
But you can't fool all the people all the time.
So now we see the light (what you gonna do?)
We gonna stand up for our rights!
Alles Wissen ist vergeblich ohne die Arbeit, und alle Arbeit ist sinnlos ohne die Liebe. ♥ [Khalil Gibran]
Re: Der ganz normale Wahnsinn
from weirdo on 10/14/2011 06:33 PMSapere aude!
Während vor zwei Tagen Herr Osbama und Herr Frau Clinton noch grosse Töne spuckten und Saudi-Arabien frass, was man ihnen vorwarf, rudert die USA jetzt offiziell zurück:
Angebliche Terrorpläne des Iran - USA räumt Fehler bei den Beweisen ein
Die USA muss bei den Anschuldigungen zu den Terrorplänen gegen den Iran zurückrudern. Die Beweise, dass die iranische Regierung an dem Mordkomplott an den saudischen Botschafter beteiligt gewesein sei, sind zu dürftig.
Selbst der FBI-Chef musste zugeben, dass die vorgebrachten Anschuldigungen zu sehr einem Produkt von Drehbuchschreibern aus Hollywood gleichen. Zudem stellte sich eine Involvierung der iranischen Regierung in die Attentatsplanung nach einer Analyse der Beweislage nur als Vermutung heraus.
Irans Botschafter hat mittlerweile wegen der scharfen Vorwürfe der US-Regierung bei der UN mit einem Brief Beschwerde eingereicht und auf feindselige politische Motive der USA hingewiesen.
(Originalquelle: sueddeutsche.de)
_______
http://www.shortnews.de/id/921635/USA-Zweifel-an-offizieller-Version-des-iranischen-Mordkomplotts-werden-lauter [14.10.2011]
USA: Zweifel an offizieller Version des iranischen Mordkomplotts werden lauter
Der in den USA wegen Terrorverdacht festgenommene US-Iraner Mansour Arbabsiar, soll laut der US-Regierung vom Iran dazu beauftragt worden sein, den Saudi-Arabischen Botschafter zu töten. Nun treten immer kuriosere Fakten zutage, die erhebliche Zweifel an der offiziellen Version schüren.
Familie und Angehörige erklärten in einem Interview, dass die einzigen Interessen des mutmaßlichen Attentäters sich auf "Kiffen und Alkohol konsumieren" beschränkten. Außerdem sei er "völlig zerstreut" und ein "totaler Schussel".
Einen Mordkomplott dieser Größenordnung auf lange Zeit bis ins Detail zu planen und durchzuführen, halten die Personen die ihn kennen für völlig abwegig. Die US-Regierung jedoch ist fest von der Schuld Arbabsiars überzeugt und will weitere Beweise vorlegen.
(Originalquelle: spiegel.de)
Ich freue mich diebisch, dass die Weltöffentlichkeit das für eine "hollywoodreifes" Märchen empfindet!

Alles Wissen ist vergeblich ohne die Arbeit, und alle Arbeit ist sinnlos ohne die Liebe. ♥ [Khalil Gibran]
Re: gender main streaming = Geschlechtergleichschaltung
from weirdo on 10/14/2011 06:14 PMGroßbritannien: Neutrale Bezeichnung für Vater und Mutter wegen gleichgeschlechtlicher Eltern
In Großbritannien werden traditionelle Begriffe wie "Vater" oder "Mutter" von offizieller Seite her künftig nicht mehr in relevanten Dokumenten oder Akten genannt. An deren Stelle werden die Begriffe "Parent 1" ("Elternteil 1") und "Parent 2" ("Elternteil 2") verwendet.
Die Behörden entschieden sich für solch eine "politisch korrekte" Bezeichnung, um den Rechten von sexuellen Minderheiten und gleichgeschlechtlichen Eltern entgegen zu kommen. Kritiker bezeichnen dies als Zerstörung von traditionellen Familienwerten.
(Originalquelle: english.pravda.ru)
//Ergänzung - Hier Infos zu Dänemark:
Geschlechterpolitische Situation in Dänemark - Übersicht
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Re: Revolution Weltweit
from weirdo on 10/14/2011 04:57 PMRadix:
Ist eigentlich relativ bekannt und wurde auch hier im Forum schon recht häufig erwähnt...
Ihre Aufrufe in Düsseldorf haben es zumindestens schon in die Abendnachrichten geschafft.
Wenn jeder so denkt, natürlich nicht. Siehe oben: Runter von der Couch, raus auf die Straße!
Ich bin dabei (Berlin)!
Und auch hier: www.kapitalismuskrise.org/aktuelles/2611-sparpakte-stoppen-bundestag-belagern bzw. www.sparpaket-stoppen.de (habs auch mal als Event reingesetzt).
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Re: Musik
from weirdo on 10/11/2011 08:53 AMThe Battle of Evermore
Queen of light took her bow
And then she turned to go,
The prince of peace embraced the gloom
And walked the night alone.
Oh, dance in the dark of night,
Sing to the morning light.
The dark lord rides in force tonight
And time will tell us all.
Oh, throw down your plow and hoe,
Rest not to lock your homes.
Side by side we wait the might
Of the darkest of them all.
I hear the horses thunder
Down in the valley blow,
Im waiting for the angels of avalon,
Waiting for the eastern glow.
The apples of the valley hold,
The seas of happiness,
The ground is rich from tender care,
Repay, do not forget, no, no.
Oh, dance in the dark of night,
Sing to the morning light.
The apples turn to brown and black,
the tyrants face is red.
Oh the war is common cry,
pick up you swords and fly.
The sky is filled with good and bad
That mortals never know.
Oh, well, the night is long,
the beads of time pass slow,
Tired eyes on the sunrise,
waiting for the eastern glow.
The pain of war cannot exceed
The woe of aftermath,
The drums will shake the castle wall,
The ring wraiths ride in black, ride on.
Sing as you raise your bow,
Shoot straighter than before.
No comfort has the fire at night
That lights the face so cold.
Oh dance in the dark of night,
Sing to the morning light.
The magic runes are writ in gold
To bring the balance back, bring it back.
At last the sun is shining,
the clouds of blue roll by,
With flames from the dragon of darkness
The sunlight blinds his eyes.
Alles Wissen ist vergeblich ohne die Arbeit, und alle Arbeit ist sinnlos ohne die Liebe. ♥ [Khalil Gibran]
Re: Suche bilder und eine nette diskussion :D
from weirdo on 10/01/2011 03:07 PMwen er nich tragisch selbstmord oder sowas erlitten hätte.
Nuja, der Mann war 86, als er allein im Hotelzimmer starb. Klingt für mich erstmal nicht tragisch und auch nicht unbedingt nach Selbstmord... Interessant wäre aber sicher ein Blick sein Archiv im Nikola-Tesla-Museum in Belgrad - über 160.000 Dokumente werden dort seit 1952 unter Geheimhaltung aufbewahrt.
Teslas Arbeiten finde ich sehr spannend...!
Auf die Schnelle eine Maturarbeit (von Dominik Wyser) als PDF über Tesla, sehr schön zusammengefasste Infos:
http://www.teslasociety.ch/info/dominik/dominik.pdf
Zum Thema "Tunguska" gibt es hier im Forum noch zwei interessante Links zum Nexus-Magazin (dort auf "Druckansicht" klicken - man kann den/die Artikel auch als PDF runterladen):
https://fast-geheim.yooco.de/forum/nichtirdische_und_unerklaerte_einfluesse_auf_die_kulturgeschichte-2508976-t.html#4471165
@Kouta: Deine Angaben zu dem Gelände in Russland sind etwas mau, vielleicht meinst Du Istra?
http://www.blog.rafoeg.de/2009/11/tesla-anlage-in-russland/
Und etwas eher Unwissenschaftliches - trotz gleichem Titel 2 verschiedene Videos:
Singende Tesla-Spule - MyVideo
Singende Tesla Spule - MyVideo
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Re: Antrieb
from weirdo on 09/30/2011 09:39 AMWo genau finde ich dort eine Abbildung des Antriebs?
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Re: gender main streaming = Geschlechtergleichschaltung
from weirdo on 09/29/2011 01:13 PMEuropa: Eltern soll verboten werden, das Geschlecht ihres Ungeborenen zu erfahren
Der Europarat plant eine Regelung, wonach es den zukünftigen Eltern verboten werden soll, das Geschlecht ihres ungeborenen Babys zu erfahren. Der entsprechende Entwurf wurde jetzt vorgelegt. Der Anlass für die Überlegung sind alarmierende Zahlen aus den ehemaligen Sowjetrepubliken: Dort werden vermehrt selektive Abtreibungen veranlasst, wobei die Entscheidung darauf basiert, welchem Geschlecht das ungeborene Kind angehört: Dabei werden Jungen bevorzugt. Die Entscheidung - sollte sie getroffen werden - wird in allen 27 Mitgliedstaaten gelten.
Schweden: Schule schafft Geschlechtsbezeichnungen ab
An der "Egalia"-Vorschule in Stockholm in Schweden ist die Benutzung der Pronomen "sie" und "er" streng untersagt. Stattdessen werden alle 33 Kinder als "Freunde" bezeichnet. Auch die Farben der Spielzeuge sowie der Bücher sind sorgfältig ausgewählt, um jegliche geschlechtsbezogene Klischees zu vermeiden. "Die Gesellschaft erwartet von Mädchen, dass sie eben mädchenhaft und hübsch sind, während die Jungs männlich und hart erscheinen sollen", sagte die 31-jährige Lehrerin der Schule Jenny Johnsson."'Egalia' gibt ihnen die fantastische Möglichkeit das zu sein, was sie sein wollen."
Mehr zur "Egalia"-Schule:
http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wzbildung/familie/289027_Alte-Schwedin.html
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Bienen vs. Monsanto & Co.
from weirdo on 09/29/2011 01:08 PMBiene sticht Gentechnik-Giganten
Europäischer Gerichtshof bestätigt: Honig muss vor genmanipuliertem Pollen geschützt werden
Das Bündnis zum Schutz der Bienen vor Agrogentechnik, initiiert von Mellifera e. V., feiert seinen Sieg über einen Goliath der Gentechnik-Industrie. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die Auffassung der mit Unterstützung des Bündnisses klagenden Imker bestätigt. Selbst geringste Spuren von Material aus gentechnisch veränderten Organismen in Honig führen dazu, dass er dem europäischen Gentechnikrecht unterliegt und ohne Sonderzulassung und Sicherheitsprüfung nicht in den Verkehr gebracht werden darf. Damit steht nun fest, dass die Imker Anspruch auf Entschädigung haben, wenn ihr Honig Spuren von Gentechnik enthält. Eine erneute Zulassung der Genmaissorte MON 810, um die sich der Hersteller Monsanto derzeit bemüht, dürfte damit in weite Ferne gerückt sein.
Mit diesem Urteil vom 6. September 2011 stellt sich der Europäische Gerichts-hof klar auf die Seite der Verbraucher – und der Imker. Denn letztere können Schadensersatzforderungen stellen, da sie nun gezwungen sind ihre gesamte Honigernte zu vernichten, wenn sie Pollen von nicht als Lebensmittel zugelassenen gentechnisch veränderten Pflanzen enthält. Anspruch auf Schutz vor Gentechnik oder Schadensersatz hatten sie bislang nicht. Das aktuelle Urteil bedeutet einen Sieg von David gegen Goliath. Und in der Konsequenz könnte es bedeuten, dass in Kürze viele Importhonige und andere Lebensmittel aus den Regalen europäischer Lebensmittelmärkte verschwinden.
Vorausgegangen war ein jahrelanger Rechtsstreit, den das "Bündnis zum Schutz der Bienen vor Agrogentechnik" zusammen mit einem der betroffenen Imker angestoßen hat. Folgen hat dieses Urteil nicht nur für den Honig, sondern EU-weit für die meisten Lebensmittel. Nach Auffassung des EuGH sind die nun geforderten strengen Maßstäbe zum Schutz der menschlichen Gesundheit vor den teilweise noch unerforschten Risiken der Gentechnik erforderlich. Dies umso mehr, als der Widerstand der Bevölkerung deutlich ist: Nach einer repräsentativen Studie des Bundesamts für Naturschutz vom Oktober 2010 lehnen 87 Prozent der Deutschen den Anbau und den Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen in der Landwirtschaft ab und plädieren sogar für ein Verbot.
Honig gilt im Bewusstsein der Bevölkerung traditionell zu Recht als ein sehr gesundes, natürliches Lebensmittel. Doch seit erste Versuchsfelder mit gentechnisch veränderten Pflanzen wie Mais angebaut wurden, ist er in Gefahr. Denn die Bienen unterscheiden nicht, wo sie Nektar und Pollen sammeln und sie tun dies in einem Flugradius von mehr als 3km. Dies führte dazu, dass Imker Karl Heinz Bablok aus Augsburg im Herbst 2009 seine gesamte Honigernte in der Müllverbrennung vernichten musste, weil der Freistaat Bayern ein Feld in der Nähe seines Bienenhauses mit dem Genmais MON 810 des Gentechnik-Riesen Monsanto bepflanzt hatte. MON 810 hat in der EU keine Lebensmittelzulassung als Bestandteil von Honig. Über die Umweltverträglichkeit des Mais streiten sich das Bundesamt Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und der Konzern Monsanto.
Hätte Bablok seinen Honig verkauft oder verschenkt, hätte er sich strafbar gemacht. Dies wurde zwar von mehreren deutschen Gerichten so gesehen, doch Schutz vor der Verunreinigung mit gentechnisch veränderten Organismen wurde ihm nicht bislang nicht gewährt. Mit Unterstützung des Bündnisses zum Schutz der Bienen vor Agrogentechnik konnte er nun vor dem Europäischen Gerichtshof einen Sieg im Interesse aller Verbraucher in Europa erringen. Das Bündnis wurde von Thomas Radetzki, Vorstand des ökologisch orientierten Imkerverbands Mellifera e. V. aus dem schwäbischen Rosenfeld, initiiert. Ihm gehören neben Mellifera der Deutsche Berufs- und Erwerbsimkerbund, der Deutsche Imkerbund, der Demeter-Bund, Bioland, der Bund Ökologischer Lebensmittelwirtschaft und die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller an.
Radetzki zeigte sich äußerst zufrieden mit dem EuGH-Urteil: "Die kleine Biene hat gezeigt, dass sie im Ernstfall stechen kann – auch einen Giganten der Agrogentechnik. Die Verbraucher können sich mit uns über dieses wegweisende Urteil freuen! Jetzt kann die Bundesregierung die Verantwortung für den derzeit mangelhaften Verbraucherschutz nicht länger auf die EU-Kommission abzu-wälzen. Vielmehr müssen Kanzlerin Merkel und Verbraucherschutzministerin Aigner umgehend dafür sorgen, dass die Gentechnik-Pflanzenerzeugungsverordnung aus dem Jahr 2008 um wirksame Schutzvorkehrungen für Imker ergänzt wird. Zudem muss der Handel verdächtigen Honig aus dem Regal nehmen, und die Bundesländer müssen für eine effektive Lebenmittelüberwachung sorgen."
Derzeit ist das Inverkehrbringen des Gentechnik-Maises MON 810 in Deutschland zwar verboten. Der Konzern Monsanto bemüht sich jedoch um eine Wiederzulassung. Diesen Bemühungen dürfte mit dem heutigen EuGH-Urteil ein Riegel vorgeschoben worden sein. Auch Kleine können sich erfolgreich zur Wehr setzen, wenn sie zusammenarbeiten wie die Bienen im Stock.
Quellen:
www.mellifera.de
www.bienen-gentechnik.de
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