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Re: Islam = Frieden ?
von weirdo am 26.06.2012 20:15Öhm... nja...
Dazu fällt mir auch nix weiter ein. Die einzige Info, die ich erhalten habe, war mir bekannt und war sowieso auch den Zitaten von den vermaledeiten, pösen westlich-christlichen Seiten zu entnehmen. Ansonsten respekloses, nichtssagendes, aggressives Geschwafel. :/ Und obendrauf (Missionierungs)Videos, hochgeladen von "MuslimMoviesGer"... Janee, Salafismus ist erfunden... alles, alles Lüge... *kopfauftisch* Der Vollständigkeit halber möchte ich nur noch ergänzend von der Startseite des islaminstitut.de zitieren:
Inhaltlich geht es bei unserer Arbeit vor allem um den Islam in Europa, die weltweite Entwicklung der islamischen Theologie und des Islamismus, sowie um eine respektvolle, sachbezogene Begegnung von Christen und Muslimen. Dabei sollen sowohl Missverständnisse über den Islam und Muslime ausgeräumt, wie über problematische Entwicklungen des Islamismus bzw. des politischen Islam aufgeklärt werden. Dadurch wollen wir einen Beitrag zu einer informierten und fairen Begegnung mit Muslimen leisten.
Das Institut für Islamfragen vertritt uneingeschränkt die demokratischen Prinzipien der Toleranz und Meinungsvielfalt und lehnt jede Form von Extremismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus sowie Diffamierung und Gewalt gegen ethnische, soziale oder religiöse Minderheiten ab. Die Mitarbeiter und Vorstandsmitglieder des Instituts sind dem christlichen Menschenbild verpflichtet, um alle Menschen in Würde zu achten und treten deshalb für gegenseitigen Respekt, Fairness, Menschenrechte, uneingeschränkte Religions- und Meinungsfreiheit sowie kulturelle Vielfalt ein.
Das Institut für Islamfragen arbeitet auf der Grundlage der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (1948) und der Resolution für Religionsfreiheit der Weltweiten Evangelischen Allianz.
Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte lautet: „Jedermann hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens-, und Religionsfreiheit. Dieses Recht umfaßt die Freiheit, seine Religion oder seine Weltanschauung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen öffentlich und privat durch Unterricht, Ausübung, Gottesdienst und Beobachtung religiöser Bräuche zu bekunden.“
Alles Wissen ist vergeblich ohne die Arbeit, und alle Arbeit ist sinnlos ohne die Liebe. ♥ [Khalil Gibran]
Re: Der ganz normale Wahnsinn
von weirdo am 24.06.2012 21:42Christian Wulff in Nehmerlaune - 10.000 Euro Preisgeld auf Privatkonto eingezahlt
In letzter Zeit war es ruhig geworden um den Ex-Bundespräsidenten Christian Wulff. Nun sieht er sich neuen Vorwürfen gegenüber. Die Staatsanwaltschaft interessiert sich für den Verbleib von 10.000 Euro. Bei der Summe handelt es sich um ein Preisgeld vom Zentralrat der Juden, als Wulff als Bundespräsident im Herbst 2011 mit dem Leo-Baeck-Preis ausgezeichnet wurde. Es ist politische Praxis, dass derartige Preisgelder gespendet werden.
Wulff hatte das Geld auf ein Privatkonto eingezahlt. Auf Anfrage der Staatsanwaltschaft vom 4. Juni 2012 sagte Wulffs Büro, das Geld sei an eine Klinik in Israel überwiesen worden. Offenbar handelte es sich dabei jedoch nur um eine Reaktion auf die Anfrage, denn das Krankenhaus wurde erst letzten Dienstag befragt, ob es mit der Spende einverstanden sei.
Originalquelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/wulff-zahlte-10-000-euro-preisgeld-auf-privatkonto-ein-a-840613.html
Alles Wissen ist vergeblich ohne die Arbeit, und alle Arbeit ist sinnlos ohne die Liebe. ♥ [Khalil Gibran]
Re: Gentechnik (GVO/GMO) und ihre Auswirkungen
von weirdo am 24.06.2012 21:04Ich bin gerade belehrt worden, dass "Tifton 85" keine gentechnisch veränderte Pflanze ist, sondern eine Hybrid-Züchtung, was ich auch leicht der englischsprachigen Quelle hätte entnehmen können... Asche auf mein Haupt!
(Vorschläge zur Titeländerung? Einfach um hybrid etc. pp. ergänzen? Sollte ein Sammelfaden für sowas werden.)
Nun gab man mir einen Wikipedia-Eintrag zur Hand, welcher den Unterschied demonstrieren sollte, allerdings...
Die Hybridzüchtung ist ein Beispiel für Heterosiszüchtung, zur Erzielung einer hohen markt- oder betriebsgerechten pflanzlichen Produktion durch Bastardwüchsigkeit. So werden bei der Hybridzüchtung geeignete, gesondert gezüchtete Inzuchtlinien einmalig miteinander gekreuzt (Einfachhybride). [1] Denn die Nachkommen der ersten Generation (F1) haben gegenüber der Elterngeneration ein üppigeres Wachstum (Heterosiseffekt), daher wird durch ihre Kreuzung eine gesteigerte Leistung erzielt. Zudem findet eine Kombination der gewünschten Eigenschaft der Ausgangs-Inzuchtlinien statt.
Für den Landwirt bedeutet dies jedoch, dass das Saatgut jedes Jahr wieder neu bezogen werden muss, wenn er den Ertragsvorteil gegenüber Nicht-Hybriden weiterhin erhalten will, da der Heterosiseffekt nur in der F1-Generation auftritt und danach wieder verloren geht. Während Landwirte in Industrieländern meist diese Strategie fahren, verwenden Bauern in Entwicklungsländern häufiger Nachkommen von Hybriden (recyclen), wenn diese trotz Verlust des Heterosiseffekts noch bessere Eigenschaften als traditionelles Saatgut aufweisen."
Es mag da einen "biologischen" Unterschied geben - einen ethisch-moralischen sehe ich nicht.
Zudem (auch Wikipedia):
Alles Wissen ist vergeblich ohne die Arbeit, und alle Arbeit ist sinnlos ohne die Liebe. ♥ [Khalil Gibran]
Re: Schwarzbuch WWF
von weirdo am 24.06.2012 20:14Hier noch eine etwas verspätete News:
"Der WWF muss sich Kritik gefallen lassen"
15.06.2012, 19:37 Von Lars Langenau
Emotional und engagiert war die Debatte, die sich Vertreter des WWF vor dem Kölner Landgericht mit ihren Kritikern lieferten. Am Ende fiel die Entscheidung zugunsten des "Schwarzbuch WWF". Das Enthüllungswerk darf zunächst ohne Änderungen weiter vertrieben werden.
Das Schwarzbuch WWF - Dunkle Geschäfte im Zeichen des Panda darf ohne Änderungen zunächst weiter vertrieben werden. "Der WWF muss sich Kritik gefallen lassen", sagte die Richterin des Kölner Landgerichts, Margarete Reske, im Verfahren des World Wide Fund for Nature gegen den Autor Wilfried Huismann.
or Gericht einigten sich beide Seiten am Freitag lediglich darauf, dass eine von dem mehrfachen Grimme-Preisträger interviewte WWF-Funktionärin in einer zweiten Auflage nicht mehr namentlich genannt wird und ihre Zitate herausgenommen werden. Die WWF-Expertin für nachhaltige Biomasse hatte sich in einem Interview für den ARD-Film Pakt mit dem Panda um Kopf und Kragen geredet.
Im Nachhinein argumentierte sie, sie habe das TV-Interview nicht eindeutig freigegeben. Auch sei sie gegen die Verwendung ihrer Zitate in dem Buch, das auf dem Film basiert, nicht einverstanden. Die Richterin argumentierte, dass man einen Film eher vergesse als ein Buch. Deshalb sollten die Zitate nicht mehr wörtlich in einer zweiten Auflage erscheinen.
Für den Justiziar des Gütersloher Verlagshauses, Rainer Dresen, ist dieses Detail völlig nebensächlich, weshalb sich Verlag und Autor hier einem Vergleich nicht verschließen wollten. Der entscheidende Vorwurf des Buches sei, so Dresen zur SZ, dass der WWF zu industrienah sei und viel zu eng mit Umweltzerstörern wie Gentechnikunternehmen, der Agrarindustrie, Ölkonzernen und sogar mit Militärdiktaturen kooperiere. Der WWF hält dagegen: Wer wirklich etwas erreichen wolle, dürfe nicht nur demonstrieren, sondern müsse auch Kompromisse aushandeln. Mit reiner Opposition erreiche man gar nichts für die Umwelt.
Der WWF hatte in dem Zivilverfahren die Unterlassung von 13 Punkten gefordert und eine entsprechende "einstweilige Verfügung" beantragt. Nun vertagte sich das Gericht zunächst um eine Woche, um den komplexen Sachverhalt wenigstens annäherungsweise klären zu können.
Die Streitparteien versuchten, ihre Positionen mit Karten und anderem zusätzlichen Informationsmaterial zu untermauern. Zeitweise kam es dabei zu emotional und engagiert geführten Debatten. "Das öffentliche Interesse hinsichtlich des Umweltschutzes ist ganz erheblich", sagte die Richterin, beiden Seiten bekämpften sich mit einer Vehemenz, welche die Möglichkeit einer gütlichen Einigung zunehmend verstelle. Sie warne "sehr davor, dieses Verfahren hier aus dem Ruder laufen zu lassen". Beiden Parteien gab sie noch Zeit bis zum 20. Juli, sich über die diversen Änderungsbegehren des WWF gütlich zu einigen.
Quelle: http://www.sueddeutsche.de/medien/urteil-ueber-umstrittenes-schwarzbuch-der-wwf-muss-sich-kritik-gefallen-lassen-1.1384546
Und wenn die Dame sich dort und bei Youtube hat streichen lassen, dann nennen wir sie doch!
WWF-Referentin für nachhaltige Biomasse Dörte Bieler, hier in eigener Schwarzbuch-Sache:
http://www.wwf.de/wwfinformiert/doerte-bieler-im-interview
Leider sind die WWF-Anwälte fleissig und haben das Netz ziemlich gründlich gesäubert, deshalb verewige ich es hier:
In der ARD-Dokumentation heißt es, dass die Umweltorganisation unterstütze, dass in Indonesien eine Palmöl-Plantage angelegt worden sei. Auf einem Gebiet, wo vorher Urwald war (der WWF schreibt, die Plantage entspreche nicht den eigenen Nachhaltigkeitskriterien). Immerhin: 80 Hektar Wald bleiben erhalten. 80 von 14.500 Hektar, das sind 0,5 Prozent. Der Dokumentarfilmer Wilfried Huismann konfrontiert damit Dörte Bieler. Sie arbeitet für den WWF und verhandelt gerade auf einer Konferenz in Genf mit Wirtschaftsvertretern – der WWF ist dort übrigens die einzige Umweltorganisation.
Huismann: "Ist das ein Erfolg, wenn 99,5 Prozent vernichtet werden?"
Bieler: "Es ist zumindest ein Anfang. Wenn der WWF nicht in diesem Projekt mitgearbeitet hätte, bin ich mir sicher, dass die Firma den ganzen Regenwald zu Plantagen umgewandelt hätte."
Ein kleiner Erfolg, aber immerhin. Oder?
Huismann: "80 Hektar, das ist der sichere Tod dieser Orang-Utans."
Aber sicher ist nicht sicher. Schließlich gibt es noch eine Steigerung: sehr sicher.
Bieler: "Also der sehr sichere Tod wäre ja, wenn diese 80 Hektar jetzt gar nicht mehr da wären. Dann wären sie jetzt schon tot."
Ein paar Jahre dürfen sie noch leben. Bevor sie ausgerottet werden.
Nun wird es allgemeiner. Industrienähe und Umweltschutz, wie passt das zusammen?
Huismann: "Besteht nicht die Gefahr, dass man da in eine Falle läuft als Naturschutzorganisation? Dass man nur benutzt wird, um die ganze Art und Weise dieser Produktion grünzuwaschen?"
Bieler: "Also der WWF hat einen sehr starken Code of Conduct, in dem genau dieses verhindert werden soll. Und wenn mit Firmen Kooperationen geschlossen werden, dann steht jedes Mal im Vertrag: Wenn Gelder fließen, verpflichtet das zu gar nichts."
Dass der Einfluss der Industrie im Vertrag festgehalten wird, dürfte wohl auch niemand geglaubt haben.
Dörte Bieler führt aus: "Beide Seiten nehmen freiwillig daran teil und beide Seiten können auch wieder aufhören, wenn es ihnen nicht mehr gefällt."
Huismann: "Und das reicht Ihnen?"
Bieler: "Wir leben nun mal in einer Welt, mit Weltwirtschaft, wo Geld ein normales Mittel ist. Ich weiß nicht, warum Sie das jetzt so negativ darstellen, dass Dinge auch mal was kosten."
In ihrer Stimme schwingt etwas Vorwurfsvolles mit. Was hat der Dokumentarfilmer Huismann nur falsch gemacht? Hat er kritisiert, dass Dinge etwas kosten?
Bieler redet weiter: "Also zum Beispiel hierhin zu fliegen, um hier was vorzutragen, hat auch was gekostet."
Das war jetzt aber kein gutes Beispiel für eine glaubwürdige Umweltschützerin. Daher schiebt sie noch schnell hinterher:
"Aber um unsere Message hier rüberzubringen, muss ich dann doch persönlich hier sein."
Huismann verweist auf andere Umweltorganisationen, die Großspenden ablehnen. "Weil sie sagen: Die Gefahr ist doch sehr groß, dass das zu Abhängigkeiten führt, wenn man zu eng mit der Industrie den Schulterschluss macht."
Bieler: "Ja, andere NGOs [Nichtregierungsorganisationen] haben dann vielleicht auch nicht den Impact."
Huismann: "Gut, was ist Ihr Impact, was sind die Erfolge?"
Bieler: "Ich finde es einerseits angenehm, auch als NGO nicht nur belächelt zu werden, sondern als kompetenter Gesprächspartner akzeptiert zu werden."
Die persönliche Anerkennung – sie hat schon so manchen beinharten Konkurrenten windelweich werden lassen.
Bieler: "Wir arbeiten science-based. Wir machen immer erst eine Studie, bevor wir eine Meinung äußern und versuchen nicht auf Emotionalität zu setzen.Und mit diesen wissenschaftlich basierten Aussagen haben wir auch schon einiges bewegen können."
Gibt es dafür Beispiele?
Bieler wartet fünf Sekunden, denkt nach.
"Ich glaube nicht, dass ich eins finden kann, an dem Sie nicht rummäkeln werden."
Quelle: http://felixwerdermann.blogsport.de/2011/06/24/die-ard-und-das-rummaekeln-am-wwf/
Hier ein weiterer SZ-Artikel in 6 Teilen:
- Die dunkle Seite des Panda
- Die Rückkehr der Großwildjäger
- Im Dschungelbuch-Disneyland
- Der Panda und der Lachs
- Streitfall Palmöl
- Am Runden Tisch mit Monsanto
Noch ein sehr informativer Artikel:
http://www.ende-der-maerchenstunde.de/?/archives/125-WWF-wehrt-sich.html
Hier alle Infos zum Buch mit Bestellmöglichkeit:
http://www.randomhouse.de/Buch/Schwarzbuch-WWF-Dunkle-Geschaefte-im-Zeichen-des-Panda/Wilfried-Huismann/e398886.rhd?edi=398886
Hier taucht die gute Dörte auch nochmal kurz auf:
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Gentechnik (GVO/GMO) und ihre Auswirkungen
von weirdo am 24.06.2012 19:30USA: Bermudagras tötet Rinder mit Zyanid
Im US-amerikanischen Bundesstaat Texas sind 15 Rinder durch die Aufnahme von genetisch verändertem Gras innerhalb einiger Stunden verendet. Das Gras mit der Bezeichnung "Tifton 85" enthält mehr Eiweiß als herkömmliches Gras und wird bereits seit 15 Jahren an die Tiere verfüttert. Aus bisher ungeklärten Umständen produziert es nun Blausäuregas. Auch auf anderen Weiden wurde das Gift nachgewiesen. Forscher des Landwirtschaftsministeriums untersuchen jetzt, ob es sich um eine plötzliche Mutation handelt.
Originalquelle: http://www.cbsnews.com/8301-201_162-57459357/gm-grass-linked-to-texas-cattle-deaths
Weitere Infos (englisch): http://haysagriculture.blogspot.de/2012/06/potential-toxicity-issues-with-tifton.html
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Re: Islam = Frieden ?
von weirdo am 24.06.2012 19:04Ich möchte hier eine Aussage von Realo2 aufgreifen, die ich so nicht stehen lassen möchte.
Absolut falsch. Du scheinst den Kuran nicht zu kennen! Mag sein das er auf deutsch etc. unterschiedlich übersetzt wurde und noch wird, aber auf Arabisch ist der Kuran unverändert. Nicht nur das... Jede Änderung am Kuran würde sofort auffallen. Wenn auch nur ein Buchstabe verändert werden würde, wäre es nicht mehr der Kuran. Des Weiteren kann du den Kuran nicht wie im deutschen mal eben so verändern in dem du das "das" mit einem "der" tauscht. So läuft das nicht.
Das widerspricht allem, was mir bekannt ist und mir erklärt wurde. Hier wird das gut formuliert:
Quelle: http://www.ismailmohr.de/islam_homo2.html
Und auch:
Quelle: http://www.welt.de/kultur/article6719414/Wie-viel-Wahrheit-steckt-im-geheimnisvollen-Koran.html
Ebenso:
Der Koran nennt selbst also drei Gründe für die Abänderung von Korantexten nach ihrer ursprünglichen Offenbarung:
1. Muhammad vergaß etwas davon.
2. Der Satan schob Muhammad eine falsche Offenbarung unter.
3. Gott selbst tauschte einige Passagen gegen bessere Offenbarungen aus.
[...] Man kann davon ausgehen, daß nur die wenigsten Suren an einem Stück, wie sie heute der Koran enthält, offenbart worden sind. Vielmehr deutet vieles darauf hin, daß die einzelnen Suren Kompilationen aus mehreren Bruchstücken darstellen, deren ursprünglicher Text von Muhammad oder späteren Koransammlern überarbeitet worden ist. Daß diese Komposition der Suren trotz ihrer Zusammenstellung aus häufig zu verschiedenen Zeiten entstandenen Teilen nicht dem Zufall überlassen blieb, sondern bewußte Kompilation war, ist in neuerer Zeit auch von der westlichen Islamwissenschaft aufgegriffen und vertreten worden.
Quelle: http://www.islaminstitut.de/Artikelanzeige.41+M5b5c69be6fc.0.html
@Realo2: Wie kommst Du also zu Deiner Aussage, der Qur'an wäre unveränderlich?
(Wobei mir die oben genannten Gründe als hanebüchener Unsinn erscheinen...)
P.S.:
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Re: Gemeinsames Bewusstsein?
von weirdo am 23.06.2012 19:28Im Thema "Doppelspaltexperiment" wurde ja von Boecke auf Schrödinger hingewiesen,
hier mal ein Zitat von ihm zu "Bewusstsein":
Bewusstsein gibt es seiner Natur nach nur in der Einzahl.
Ich möchte sagen: die Gesamtzahl aller »Bewusstheiten« ist immer bloß »eins«.
(aus: Geist und Materie, Zsolnay Verlag, Wien 1986, 4. Kap., S. 90, ISBN 3-552-03810-8)
Kurzbiografien & Mehr:
http://www.esz.hu-berlin.de/schroedinger
http://www.zbp.univie.ac.at/schrodinger
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Re: Eine Frage an alle zur Fussball-EM
von weirdo am 23.06.2012 19:13Das hat rein poltische Gründe, im Netz gab es dazu eine schöne Zusammenfassung:
Erst nach dem Ende des Kommunismus in Osteuropa 1991 konnte Israel in europäischen Wettbewerben (EM- und WM-Quali, Europapokal) mitspielen. 1994 wurde der israelische Verband UEFA-Vollmitglied. Aus sicherheitspolitischen Gründen wäre es heute auch kaum vorstellbar, dass Israel ein Länderspiel gegen Iran oder Syrien austrägt. So ist es iranischen Sportlern seit der iranischen Revolution 1979 sogar per Gesetz verboten gegen israelische Teams anzutreten.
Ein Beispiel: Als Bayern München in der Vorrunde der Champions League 2004/05 gegen Maccabi Tel Aviv spielte, gehörte der iranische Stürmer Vahid Hashemian beide Male nicht zum Kader. Noch 2002 forderte der arabische Fußballverband die FIFA und das Internationale Olympische Komitee (IOC) auf, Israel von internationalen Sportveranstaltungen auszuschließen.
Israel ist übrigens nicht der einzige Staat auf asiatischem Gebiet, der in Europa mitspielt. Kasachstan liegt noch viel tiefer in Asien, grenzt an China. Kasachstan ist einer der Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion (UdSSR). Für die UEFA genügt die historische Verwurzelung der UdSSR im europäischen Fußball wahrscheinlich als Grund, auch Kasachstan bei europäischen Wettbewerben mitspielen zu lassen.
Wahrscheinliche Quelle:
http://www.faz.net/themenarchiv/sport/euro-2008/leser-fragen-faz-net-antwortet-mitten-in-europa-1545604.html
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Re: Doppelspaltexperiment
von weirdo am 23.06.2012 01:16Muss mich korrigieren: " Den Ein Ansatz, mit dem man es zu erklären versucht, ..."
"Humbug" würde ich es nicht nennen, denn auch das, was ich da angesprochen habe, unterliegt natürlich Gesetzmässigkeiten, hat "Rahmenbedingungen". Aber ich persönlich würde unsere "Welt" eben sowieso nicht als "materiell", sondern eher als "virtuell" bezeichnen - weswegen mich das Verhalten der Objekte beim Doppelspaltexperiment gar nicht irritiert (und mir die Vorstellung einer Art gemeinsamen Bewusstseins auch nicht albern vorkommt).
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Re: Doppelspaltexperiment
von weirdo am 23.06.2012 00:44Den Ansatz, mit dem man es zu erklären versucht, habe ich oben schon angerissen mit dem Beispiel der Sichtweise aus dem Buddhismus. Atome und auch der Atomkern bestehen zu 99,9% aus "leerem Raum". Man könnte also sagen, wir geben erst durch unser Erleben/Beobachten dem Nichts eine materielle Form, wir "rendern" unsere Realität. Da das aber im Grunde schon die Metaphysik berührt und ich nun so gar kein Physiker bin, der das toll erklären kann und Du augenscheinlich wenig offen für solche Vorstellungen bist, hilft es Dir vielleicht mehr, die Begriffe "Wahrscheinlichkeitsverteilung" bzw. "Wahrscheinlichkeitswolke" in diesem Zusammenhang nachzuschlagen.
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