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Re: Mond (Luna)
von weirdo am 26.03.2010 08:21Hallo Jackson.P!
Willkommen im Forum! 
Auf Seite 3 in diesem Thema gibt's die Koordinaten.
Alles Wissen ist vergeblich ohne die Arbeit, und alle Arbeit ist sinnlos ohne die Liebe. ♥ [Khalil Gibran]
Ewig haltbar - das "Happy"Meal...
von weirdo am 23.03.2010 14:37
Artikel: www.dnews.de
DENVER – Zusatzstoffe halten McDonalds-Produkte jahrelang frisch
Joan Bruso fotografierte ein Happy Meal, ließ es dann ein Jahr lang liegen und fotografierte es noch ein Mal. Der Vergleich der beiden Bilder ist erschreckend: sie sehen sich sehr ähnlich.
Nach einem Jahr hat sich das Essen nicht zersetzt, es ist auch kein Schimmel zu sehen. Das Happy Meal sieht höhstens ein bisschen vertrocknet aus. Für die Ernährungsexpertin ist das der Beweis für eine viel zu hohe Konzentration an Konservierungsstoffen, so die Daily Mail.
Nicht verdaubar
Bruso hat die Bilder auf ihrem Blog veröffentlicht, in dem sie Eltern Ernährungstipps für ihre Kinder gibt. "Essen sollte irgendwann schlecht werden, sich zersetzen und stinken. Die Tatsache, dass das Happy Meal sich nicht zersetzt, zeigt, wie ungesund es für Kinder ist“, so die 8-fache Großmutter.
Die 62-jährige gibt zu, dass die Temperatur und Luftfeuchtigkeit in ihrem Haus in der Nähe der Rocky Mountains nicht die idealen Bedingungen für Schimmelbildung bietet. Trotzdem sieht sie keinen Zweifel an dem Ergebnis ihres Experiments.
"Ich hatte während des Jahres oft die Fenster geöffnet, aber selbst Insekten haben das Happy Meal nicht angerührt“, erzählt Bruso. "In unserem Körper wird Nahrung in ihre wesentlichen Bestandteile zersetzt. Wenn Fliegen das Happy Meal ignorieren und Mikroben es nicht zersetzen können, dann wird es der Körper eines Kindes auch nicht richtig verdauen können. Nun wissen Sie, warum es "Junk Food“ heißt.“
Zusatzstoffe
McDonalds versucht bereits seit Jahren zu beweisen, dass seine Produkte gesundheitlich unbedenklich sind. In allen Restaurants finden sich Listen mit Nährwert-und Kalorienangaben zu den einzelnen Gerichten. Neue Untersuchungen haben ergeben, dass jedes Produkt im Durchschnitt sieben E-Zusatzstoffe enthält.
Es existiert zudem ein Video, das noch erschreckendere Ergebnisse präsentiert. Während ein normaler Burger innerhalb von einer Woche schlecht wird, sollen die Burger von McDonalds sogar nach 19 Jahren immer noch fast identisch aussehen. Ein Amerikaner hat eine Sammlung davon angelegt.
Mehr Infos: http://oel-wechsel.com/Ernaehrung/Fastfood_Fallen.htm
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Re: Plastic Planet
von weirdo am 23.03.2010 13:17Du klingst immer irgendwie frustriert und sehr negativ, sco... 
Ich poste solche Artikel nicht, damit der Leser in tränenreiche Verzweiflung und Paralyse verfällt, sondern um Gedankenanstösse zu geben, wie man selbst in seiner Umwelt agiert. Ganz auf Plastik zu verzichten, fällt etwas schwer, wenn man nicht gerade als Einsiedler mir Fellschürze in einer Höhle oder im Baumhaus wohnt und sich vornehmlich von Kräutern und Eicheln ernährt, schon klar.
Aber zu überlegen, ob die eine oder andere Anschaffung in Plastik nötig ist oder ob man mit dem alten Gegenstand (sei es ein Küchengerät oder PC-Teile) doch noch gut eine Weile leben kann - das schafft jeder von uns. Wenn man die Wahl zwischen einem grossen oder einem kleineren Übel hat, fällt die Wahl doch nicht schwer? Die gute alte Kochwindel funktioniert übrigens nach wie vor hervorragend! Oder wie Flower089 beschlossen hat: Keine Plastikflaschen mehr.
Bildstrecke Ghana:
Artikel dazu: www.sueddeutsche.de
P.S.: Ich sehe die Werbung da rechts nicht. ^^ Ich gucke kaum Fernsehen und besitze weder Video- noch CD-Player. Ich besitze kein Auto und meine Blumentöpfe sind aus Ton. Wenn wir grillen gehen, nehme ich den Picknick-Korb mit echten Tellern und Besteck mit - kein Plastik, kein Einwegmüll. Nur ein paar kleine Beispiele und Einsparungen - wenn jeder für sich ein bisschen drauf achtet, tun wir schon eine ganze Menge. "U do!" - um mit Deiner Signatur zu sprechen.
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Re: Plastic Planet
von weirdo am 22.03.2010 17:54Schlimmer eben: das Zeug vergiftet, wie Du schon schreibst - in winzige Teile zerschreddert - die Ozeane. (Erstaunlich finde ich immer, dass bei solchen Verseuchungen erst mal der Mensch allein als Maßstab genommen wird. Es gibt viel diffizilere, feinere, filigranere Wesen und Organismen als uns fette Trampel... Apropos fett:
"In gängigen Kunststoffen enthaltene Weichmacher können einer aktuellen Studie zufolge Einfluss auf den Fett- und den Glukosestoffwechsel des Körpers nehmen. Zu diesem Ergebnis kamen die Nachwuchswissenschaftlerinnen Juliane-Susanne Schmidt und Kristina Hart im Rahmen ihrer Promotion in der Arbeitsgruppe von Professor Dr. Dr. Bernd Fischer vom Institut für Anatomie und Zellbiologie in Halle. Für ihre Resultate wurden sie von der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) auf der jüngst stattgefundenen Jahrestagung mit einem Posterpreis geehrt.
In ihrer Doktorarbeit beschäftigten sich die Forscherinnen mit der Frage, inwiefern sich hormonähnliche Nahrungsmittelkontaminate (sogenannte endokrine Disruptoren) wie Phthalate und polychlorierte Biphenyle (PCB) auf die weibliche Fortpflanzung sowie den Fett- und Glukosestoffwechsel werdender Mütter und ihrer Nachkommen auswirken können.
Phthalate und PCB sind synthetisch hergestellte Stoffe. Phthalate stecken als Weichmacher in vielen Kunststoffprodukten wie etwa Duschvorhängen, Teppichböden und Kinderspielzeugen und entweichen von dort in die Umgebung. Aufgrund ihrer Anwendung können die synthetischen Verbindungen bei fast jedem Menschen im Körper nachgewiesen werden. Bei PCB wiederum handelt es sich um chlorierte, giftige Kohlenwasserstoffe. Obwohl sie nicht mehr hergestellt werden, kommen sie noch in großen Mengen in der Umwelt vor und können mit dem Trinkwasser oder der Nahrung in den Körper gelangen.
Die jungen Wissenschaftlerinnen konnten im Rahmen ihrer Untersuchungen feststellen, dass die synthetischen Verbindungen den Fett- und Glukosestoffwechsel stören können. Dies zeigte sich deutlich bei Versuchen mit Mäusen, die unter der Einwirkung der Substanzen reichlich Bauchfett ansetzten. Professor Fischer erklärt, dass die Fettzunahme jedoch nicht nur auf Muttertiere beschränkt war, sondern auch in der nächsten Generation auftrat."
Quellen: dpa / Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE)
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Mücken als "fliegende Impfspritzen"
von weirdo am 19.03.2010 18:51Tokio (dpa) - Als blutrünstige Plagegeister infizieren Mücken jedes Jahr Millionen von Menschen mit Malaria und anderen Krankheiten. Doch nun haben japanische Forscher die stechenden Insekten durch genetische Änderungen in "fliegende Impfspritzen" verwandelt.
Weiterlesen...
Und ganz abgesehen davon, dass man die Mücken nicht nur zur Krankheitsbekämpfung, sondern auch ganz gezielt zur Krankheitsverteilung benutzen könnte. Und ganz ganz abgesehen davon, dass Mücken ziemlich klein sind und ich nicht ausschliesse, dass sich eine/welche selbständig machen könnte/n.
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Re: Musik
von weirdo am 19.03.2010 16:36Am besten Dave fragen... 
Ich hör gerade: 4 Non Blondes - What's Up?
Twenty-five years and my life is still
Trying to get up that great big hill of hope
For a destination
And I realized quickly when I knew I should
That the world was made up of this brotherhood of man
For whatever that means
And so I cry sometimes
When I'm lying in bed
Just to get it all out
What's in my head
And I am feeling a little peculiar
And so I wake in the morning
And I step outside
And I take a deep breath and I get real high
And I scream at the top of my lungs
What's going on?
And I say, hey hey hey hey
I said hey, what's going on?
ooh, ooh ooh
and I try, oh my god do I try
I try all the time, in this institution
And I pray, oh my god do I pray
I pray every single day
For a revolution
And so I cry sometimes
When I'm lying in bed
Just to get it all out
What's in my head
And I am feeling a little peculiar
And so I wake in the morning
And I step outside
And I take a deep breath and I get real high
And I scream at the top of my lungs
What's going on?
And I say, hey hey hey hey
I said hey, what's going on?
Twenty-five years and my life is still
Trying to get up that great big hill of hope
For a destination
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Re: Exoplanetenforschung
von weirdo am 18.03.2010 21:19Aussergewöhnlicher Exoplanet entdeckt (sda | 20min.ch)
Ein Forschungsteam mit Schweizer Beteiligung hat den ersten Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems entdeckt, auf dem ein gemässigtes Klima herrscht.
Etwas mehr als 400 so genannte Exoplaneten haben Astronomen bislang entdeckt. 70 davon beobachteten die Forscher, wie sie um einen Stern kreisen. Die meisten sind ihrem Mutterstern so nahe, dass es auf ihnen glühend heiss ist. Solche sonnennahe Planeten seien leichter zu entdecken, sagte Didier Queloz von der Universität Genf auf Anfrage.
Ein internationales Team, zu dem Queloz und Kollegen der Uni Genf sowie der Universität Bern gehören, berichtet im Fachmagazin "Nature" nun aber von einem"gemässigten" Exoplaneten. Die Oberflächentemperatur auf dem CoRoT-9b genannten Planeten beträgt laut den Forschern zwischen -20 und +160 Grad Celsius.
Umlaufbahn wie Merkur
Der exakte Wert hänge davon ab, wie viel Strahlung von Wolken reflektiert werde, teilte die Europäische Südsternwarte (ESO) mit. CoRoT-9b kreist alle 95 Tage einmal um seinen Mutterstern, ähnlich wie Merkur um die Sonne. Er ist damit zehn Mal weiter von seinem Stern entfernt als alle anderen bisher entdeckten Exoplaneten, die Sterne umkreisen.
Der Exoplanet ist etwa so gross wie Jupiter und besteht genau wie dieser zum grössten Teil aus Wasserstoff und Helium. "CoRoT-9b ist der erste Exoplanet, der wirklich den Planeten in unserem Sonnensystem ähnelt", sagte Hans-Jörg Deeg vom Institut für Astrophysik auf Teneriffa, der Erstautor der Studie.
Leben ist nicht möglich.
Doch Leben könne sich auf dem Planeten nicht entwickeln, denn es ist ein Gasriese, auf dem es keine feste Oberfläche gibt - und Druck und Temperatur steigen in der Tiefe rasch an. Trotzdem sei die Tatsache beruhigend, dass CoRoT-9b Jupiter äusserst ähnlich sehe, sagte Queloz. "Das zeigt, dass unsere Vorstellung von Planeten nicht so falsch war."
Neues Forschungsfeld?
Für die Forscher erweist sich CoRoT-9b als Glücksfall. Seine Eigenschaften konnten so genau untersucht werden wie bei keinem anderen ähnlichen Exoplaneten. Die Untersuchungen seien derart wegweisend, dass sie sogar ein komplett neues Forschungsfeld über die Atmosphären kühler und gemässigter Planeten eröffnen könnten, sagte Queloz.
Entdeckt wurde CoRoT-9b vom französischen CoRoT-Satelliten, der auch einige andere Exoplaneten aufspürte. Anschliessende Messungen mit dem an der Uni Genf entwickelten HARPS-Spektrografen an einem Teleskop der ESO auf La Silla in Chile ermöglichten es den Astronomen, seine Masse zu bestimmen.
Weirerer Artikel mit vielen Verweisen und Adressen:
http://idw-online.de/pages/de/news?id=360098
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Re: Der ganz normale Wahnsinn
von weirdo am 15.03.2010 11:37aus dem Artikel dazu:
Wie perfide!
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Re: Der ganz normale Wahnsinn
von weirdo am 15.03.2010 10:52Panik nach gefälschtem Kriegsbericht in Georgien
Moskau/Tiflis (dpa) - Massenpanik in Georgien nach gefälschten Fernsehnachrichten: Ein Bericht über einen angeblichen neuen Einmarsch russischer Truppen in den Südkaukasus und den Tod des georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili hat am Samstagabend viele Georgier in Angst und Schrecken versetzt.
Der von Saakaschwili kontrollierte TV-Sender Imedi erklärte erst am Ende der Sendung, dass es keinen neuen Krieg gebe. Es sei nur eine mögliche Entwicklung gezeigt worden, hieß es. Russland, die georgische Opposition und Politologen sprachen von einem Skandal.
Medien berichteten von chaotischen Zuständen unter der Bevölkerung mit Panikkäufen etwa von Benzin. Groß war die Aufregung in der Stadt Gori, die russische Truppen während des Krieges im August 2008 besetzt hatten. Notdienste mussten demnach Dauereinsätze fahren. Die Mutter eines georgischen Soldaten, die die TV-Sendung gesehen hatte, sei an einem Herzinfarkt gestorben, teilte der Parlamentsabgeordnete Dmitri Lortkipanidse mit.
Die russische Nachrichtenagentur Interfax hatte zunächst auf Grundlage der Imedi-Sendung vom angeblichen Kriegsbeginn berichtet, zugleich aber darauf hingewiesen, dass nur dieser Sender die Information verbreite. Imedi gab demnach mit Kriegsbildern vor, dass russische Truppen Georgien besetzt und Saakaschwili getötet hätten. Die georgische Opposition bildete dem Bericht zufolge nach dem Putsch eine neue Regierung. Alles ein Scherz, hieß es erst am Ende.
Georgiens Opposition und russische Politiker warfen Saakaschwili vor, die Bürger in Angst versetzt zu haben. "Er ist ein schwer kranker und gefährlicher Mensch, er handelt wie ein Verbrecher", sagte der russische NATO-Botschafter Dmitri Rogosin der Agentur Interfax. In spontanen Straßenprotesten forderten Demonstranten in Tiflis eine Bestrafung der Verantwortlichen. Der TV-Sender entschuldigte sich in einem Laufband bei den Zuschauern.
Nach dem Südkaukasuskrieg 2008 hatte Georgien die Kontrolle über seine abtrünnigen Regionen Abchasien und Südossetien verloren. Russland wirft Georgien vor, mit einer Aufrüstung und verlogener Staatspropaganda eine Rückeroberung der Gebiete vorzubereiten.
Echt humoriger Bursche...
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Re: Abschied und von den Grundgefühlen
von weirdo am 02.03.2010 12:21Der Tod ist wie die Mitte eines langen Lebens.
"Eurer Lehre zufolge gehen die Schatten nicht zu den stillen Sitzen des Erebus und nicht in das bleiche Reich des Dis in der Tiefe, sondern der gleiche Geist gebietet den Gliedern in einer anderen Welt. Wenn das, was ihr singt, richtig ist, so ist der Tod die Mitte eines langen Lebens; jedenfalls sind die Völker, auf die der Grosse Bär [das Sternbild nördlich der Alpen] niederblickt, glücklich in ihrem Wahn, weil sie der grösste aller Schrecken nicht bedrängt, die Todesfurcht. Daher stürzen sich die Männer mit Begeisterung einem Schwert entgegen, hat der Tod in ihren Herzen Raum und scheint es ihnen feige, ein Leben zu schonen, das doch wiederkommen soll."
Marcus Annaeus Lucanus (39 bis 65 n.u.Z.) über keltische Glaubensvorstellungen,
De bello civilis (I,454-462).
Ich wünsche Dir eine glückliche Reise! =)
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